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HDSL - High Data Rate Digital Subscriber LineHDSL ist eine Erweiterung der DSL-Technik, die im Zeitraum 1989 bis 1991 entwickelt wurde. Ziel war es, eine Übertragungstechnik zu schaffen, um das vorhandene Leitungsnetz ohne zwischengeschaltete Repeater zu nutzen und um Datenrate mit 2 MBit/s zu erzielen. Übertragungsgeschwindigkeit Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt mit der Anzahl der Adernpaare und der Reichweite zusammen. Mit einem Adernpaar erreicht man in beide Übertragungsrichtungen 900 kBit/s. Da das meistens nicht ausreicht und man größere Distanzen überbrücken will, werden 2 bis 3 Adernpaare verwendet. Gerade deshalb war HDSL nie eine Lösung für den Massenmarkt. ÜbertragungstechnikHDSL arbeitete mit der von ISDN bekannten 2B1Q-Kodierung (Leitungscode). Durch diese Technik ist HDSL resistent gegenüber Nebensprechen und anderen Störungen. Eine weitere Fähigkeit der HDSL-Technik beruht darauf, auch bei schlechten Übertragungseigenschaften des Kupferkabels, die gestörten Signale beim Empfänger wiederherzustellen. Ein mathematisches Modell der Kupferleitung ermöglicht es dem HDSL-Modem, die im Hochfrequenzbereich auftretenden Störungen auf Kupferleitungen zu kompensieren. Aufwendige Filter-Techniken sorgen für die automatische Anpassung an die vorhandenen Kupferkabel. Die Anpassung wird auch während des Betriebs ständig durchgeführt. Auf diese Weise bleibt die Qualität des Signals auch dann bestehen, wenn sich die Umgebungsbedingungen ändern. AnwendungenDie HDSL-Technik ist vor allem für Provider bzw. Netzbetreiber sowie für große Unternehmen interessant, die hohe Datenraten in beide Richtungen benötigen. Typische Anwendungsfälle sind:
MarktentwicklungHDSL2 ist eine Weiterentwicklung von HDSL. Mit HDSL2 erreicht man Datenraten von bis zu 2040 kBit/s in beide Richtungen mit nur einem Adernpaar. Weitere verwandte Themen:
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