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Computertechnik-Fibel

Die Computertechnik-Fibel, das Computer-Buch

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Die Computertechnik-Fibel ist wirklich verständlich geschrieben, frei von Ballast und ein tolles Nachschlagewerk. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Netzwerktechnik-Fibel

Die Netzwerktechnik-Fibel

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Laserdrucker

Laserdrucker
Laserdrucker funktionieren ähnlich wie Fotokopierer. Der erzeugte Ausdruck ist dokumentenecht, wischfest und hat ein gestochen scharfes Druckbild. Der Druckvorgang erfolgt vollkommen anschlagslos mit 6 bis 25 Seiten in der Minute.
In der Regel ist der Anschaffungspreis höher als bei Tintenstrahldruckern. Die Geräte sind größer und sondern Gerüche (z. B. Ozon) ab. Der Standort eines Laserdruckers sollte deshalb gut belüftet sein. Günstige Laserdrucker sind nur als Monochrom-Laserdrucker erhältlich. Farb-Laserdrucker sind um einiges teurer.

Funktionsweise eines Laserdruckers

Hinweis: Das folgende Beschreibung kann je nach Hersteller und Modell abweichen.

Funktionsweise eines Laserdruckers
Grob gesehen besteht ein Laserdrucker aus einer Laserdiode, einer Belichtungseinheit mit Bildtrommel, einem Papiereinzug und einer Fixiereinheit.
Die Laserdiode erzeugt einen Laserstrahl, der in Abhängigkeit der Bilddaten in schneller Folge ein- und ausgeschaltet wird. Der Laserstrahl trifft auf einen Spiegel. Das reflektierende Licht trifft auf eine beschichtete Bildtrommel, die sich kontinuierlich dreht. Dort wo der Lichtstrahl auf die Bildtrommel trifft ändert sich die elektrische Ladung der Beschichtung. Anschließend wird durch die Drehung der Bildtrommel an der Tonerkartusche vorbeigeführt. Der Toner (schwarzes feines Pulver) bleibt an den geladenen Stellen hängen. Das spätere Druckbild wird sozusagen auf die Bildtrommel aufgetragen.
Währenddessen wird durch den Papiereinzug ein leeres Blatt Papier an einem elektrisch geladenen Draht vorbei gezogen. Der Draht überträgt seine elektrische Ladung auf das Papier. Danach wird das Papier mit heißen Walzen erwärmt. Bevor der Druckvorgang startet muss der Laserdrucker eine Aufwärmphasen abwarten. Nachdem das Papier erwärmt wurde, wird es über die Bildtrommel geführt. Dabei bleibt der Toner am stärker geladenen Papier hängen. Damit der Toner auf Dauer auf dem Papier haften bleibt, wird das Papier anschließend durch die Fixiereinheit gezogen. In der Fixiereinheit befinden sich zwei erhitzte Walzen, zwischen die das Papier gezogen wird. Zwischen den Walzen schmilzt der Toner und wird auf des Papier gepresst. Danach wird das bedruckte Papier ins Ausgabefach befördert. Gewöhnlich mit dem Schriftbild nach unten, damit mehrseitige Ausdrucke richtig sortiert werden.

Bedienung und Wartung

Wegen ihrer umfangreichen Mechanik sind Laserdrucker wesentlich teurer. Auch ist ihre Handhabung etwas umständlicher und nicht jedermanns Sache. Muss man beim Tintenstrahldrucker nur die Druckerpatrone austauschen und ab und zu Papier nachlegen, so steht beim Laserdrucker häufig auch der Tausch der Belichtungseinheit an. Der Austausch ist meistens mit einem größeren Aufwand verbunden, der von Fachpersonal vorgenommen werden muss. Meist steht auch eine Reinigungsaktion im Gerät an. Der ausgetrocknete Toner setzt sich überall im Gerät ab. Dieses sehr feine Pulver sollte nicht in Berührung mit Textilien kommen. Tonerflecken machen sich nicht gut auf der Kleidung.
Bei besonders günstigen Geräten befindet sich die Belichtungseinheit zusammen mit der Tonerkartusche in einem Gehäuse. Wenn man den Toner tauscht, dann wird dabei auch die Belichtungseinheit getauscht. Das hat den Vorteil, dass diese Laserdrucker so ziemlich wartungsfrei sind.
Werden professionelle Laserdrucker nicht regelmäßig gewartet, kommt es immer öfter zum Papierstau. Meist bleibt das flachkantige Papier an verkrusteten Tonerresten hängen. In solchen Fällen muss das Gerät geöffnet, Tonerreste herausgesaugt und verkrustete Stellen abgekratzt werden. In besonders harten Fällen muss das Gerät aufgeschraubt und z. B. die Fixiereinheit gereinigt werden. Ansonsten sind Laserdrucker sehr zuverlässig und schnell, mit sehr sauberen und gestochen scharfen Druckergebnissen.

Farblaserdrucker

Vor allem private Endkunden sind an kleinen kostengünstigen Farblaserdruckern interessiert. Einige Hersteller haben Farblaserdruckern der Einsteigerklasse im Angebot. Allerdings nur mit GDI-Unterstützung. Das bedeutet, der Drucker überlässt die Datenaufbereitung dem angeschlossenen Computer. Auch auf PCL- und Postscript-Fähigkeit muss verzichtet werden. Und der erhöhte Wartungsaufwand (Mechanik, Farbtrommel, Papierzuführung) ist nicht zu vernachlässigen. Nebst des höheren Geräuschpegels und Gerüchen, wie Ozon.
Farblaserdrucker im unteren Preissegment bedrucken das Papier mehrmals mit verschiedenen Farben. Dabei kommt es zu den bekannten Deckungsungleichheiten, wegen denen Laserdrucker sich öfters kalibrieren müssen.

Schädliche Emissionen durch Laserdrucker?

Immer wieder weisen wissenschaftliche Studien daraufhin, dass durch Laserdruckeremissionen genetische Veränderungen oder Krebs im menschlichen Körper verursacht werden können. In gleicher Regelmäßigkeit gibt es Studien, die das nicht bestätigen können. Sich widersprechende Studien machen ein definitives Urteil unmöglich. Das Thema ist schwierig und gerade deshalb brisant.
Was die Hersteller sagen: Gesundheitsgefahren durch Laserdrucker und Kopierer sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht zu erwarten. Die in Deutschland angebotenen Drucker halten die gesetzlichen Normen und Grenzwerte ein. Natürlich nur dann, wenn der Anwender Originaltoner verwendet.
Tatsache ist, dass Laserdrucker Feinstaub abgeben, der die umgebende Luft belastet. Deshalb wird empfohlen, die Laserdrucker in abgetrennten oder zumindest gut belüfteten Räumen aufzustellen. Optimal wäre ein Feinstaubfilter im Drucker, auf den die Druckerhersteller gerne verzichten würden.

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