EFI - Extensible Firmware Interface
Das BIOS (Basic Input/Output System) initialisiert die Hardware vor dem Start des Betriebssystems. Das BIOS eines modernen PCs basiert im Prinzip auf das 1982 eingeführte BIOS. Seit dem ist es mit Patches und Erweiterungen an die moderne Hardware angepasst worden. Hauptaufgabe des BIOS ist es, die einzelnen Hardware-Komponenten an das Betriebssystem anzumelden. Hauptproblem dabei, sind die nicht standardisierten Prozeduren. So hat jeder BIOS-Hersteller unterschiedliche Grund-Konfigurationen mit vielen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.
Das Extensible Firmware Interface (EFI) soll mit diesen Umständen aufräumen und neue Funktionen ermöglichen. Die EFI-Spezifikation ist ein Embedded-System, das sich einfacher bedienen lässt, hochauflösende Grafikkarten unterstützt und netzwerkfähig ist.
- Software ist in C geschrieben
- Kompatibilität durch BIOS-Simulation
- Modulare Erweiterbarkeit
- Netzwerkfähigkeit
- Hochauflösende Grafik
UEFI - Unified Extensible Firmware Interface
UEFI ist eine BIOS-Alternativen, um Lizenzzahlungen an IBM (BIOS-Patent) zu vermeiden. Es soll das klassische BIOS in PCs mit x86- und x64-Prozessoren ablösen. Neben dem reinen EFI- und UEFI-BIOS, gibt es verschiedene Mischformen. Meistens ein klassisches BIOS mit EFI- und UEFI-Erweiterungen. Ein Compatibility Support Module (CSM) sorgt dafür, dass Betriebssysteme (ältere Windows-Versionen), die Motherboards mit EFI-Firmware eigentlich nicht starten können, doch starten können.
Apple nutzt UEFI bzw. EFI für seine Computer mit Intel-Prozessor.
Eine Besonderheit von UEFI ist das Booten von Festplatten mit mehr als 2 Terabyte.
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