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BIOS - Basic Input/Output SystemDie Geschichte des BIOS beginnt mit dem ersten IBM-PC, als IBM und Microsoft Hardware und Software (Betriebssystem) unabhängig voneinander weiterentwickelten. Deshalb wurde eine Schnittstelle zwischen Hardware und Betriebssystem entworfen. Das BIOS ist diese Schnittstelle. Das Betriebssystem greift auf Funktionen im BIOS zurück, um die angeschlossene Hardware anzusprechen. Heute hat das BIOS nicht mehr die gleiche Bedeutung, wie zu Anfangszeiten des PCs. Moderne Betriebssysteme nutzen nur noch wenige BIOS-Funktionen. Sie sprechen die PC-Hardware mit eigenen Treibern an. Das bedeutet jedoch nicht, dass das BIOS verzichtbar ist. Funktionsweise des BIOSDas BIOS nimmt nach dem Einschalten des Computers, also beim Systemstart, die Hardware-Komponenten in Betrieb (POST). Es erzeugt ACPI-Tabellen, mit denen das Betriebssystem später die Energieverwaltung der Hardware steuert. Das BIOS verfügt auch über die Konfigurations- und Hardware-Informationen. So ermittelt das BIOS die Zeitparameter der Speichermodule und Taktfrequenz und Betriebsspannung des Hauptprozessors. Protected ModeMit dem 386-Prozessor (Intel) wurde der Protected Mode für das Windows-Betriebssystem eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt war kein Zugriff mehr auf das BIOS möglich. Seitdem muss das Betriebssystem die Hardware mit Hilfe einer Software ansteuern. Diese Software werden Treiber genannt. Sie erfüllen noch heute dieselbe Funktion. Für ihre Entwicklung sind die Hardware-Hersteller selber verantwortlich. Power-on-self-test (POST)Wenn ein PC eingeschaltet wird, wird ein elektrisches Signal zum Prozessor geschickt. Dabei werden übrig gebliebene Daten aus den internen Speicher entfernt. Benutzt der Prozessor die Adresse finden eine Reihe von Überprüfungen im System statt:
Booten von der Festplatte oder DisketteNachdem der Selbst-Test (POST) durchgeführt wurde, sucht das Boot-Programm im BIOS auf den angeschlossenen Datenträgern nach dem DOS-Boot-Record. Die Reihenfolge der Zugriffe auf die einzelnen Datenträger ist im BIOS gespeichert und kann dort auch geändert werden. Booten von ROM-BausteinenIn speziellen Computern, wo das Betriebssystem nicht groß ist, ist das Betriebssystem in die Hardware eingebaut. Es wird dann von einem ROM-Baustein geladen. Booten von USB-LaufwerkenEine weitere wichtige Funktion ist die Unterstützung des Boot-Vorgangs von USB-Massenspeicher. Hier fügt das BIOS eine Emulationsschicht ein, damit der Bootloader des Betriebssystems das USB-Laufwerk wie eine echte Festplatte ansprechen kann. BIOS-UpdateBei einem BIOS-Update ist Vorsicht angeraten. Vor einem BIOS-Update empfiehlt es sich genau zu informieren, wie das Update genau abläuft und was zu tun ist. Geht beim BIOS-Update irgendetwas schief, dann funktioniert der ganze Computer nicht mehr. Und dann muss der BIOS-Speicher ausgetauscht werden. In der Regel haben die Motherboard-Hersteller Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit nichts passieren kann. Weitere verwandte Themen:
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