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Danke für die Info (Elektronik)
» » » » Nämlich, wenn die LEDs vorher im Werk für diesen
» » » » Zweck passend ausgemessen worden sind.
» » »
» » » Das MACHT man einfach nicht.
» » » Insbesondere für Anfänger
»
» Es ist schön, wenn man zwei verschiedene Meinungen liest
» Es gibt also nicht immer nur einen Weg
» Ich gehe deshalb immer den simpelsten, da kann man am wenigsten falsch
» machen
» Nachmessen hat sich erledigt (Baumarkt-Multimeter)
» Gruß Mowi56
Es gibt immer Mehrere Wege. Ein auf die Spitze getriebenes, humorvolles Beispiel ist die Barometerfrage.
http://de.wikipedia.org/wiki/Barometer-Frage
Zurück zum Thema:
Um der Sache mal einen praktischen Beigeschmack zu geben hab ich diese Sache mal nachgebaut.
Ich bitte um Nachsicht, weil ich nur rote LED´s und deren auch nur 22 hatte. Aber ich denke es genügt als Beispiel.
Desweiteren möchte ich anmerken, daß ich ein simpler Bauarbeiter bin und nur über einfachste elektronische Kenntnisse verfüge. Demzufolge erhebe ich keinen Anspruch auf die Richtigkeit meines Beitrages.
Die LED´s entstammen einer Tüte welche ich beim großen Zeh, käuflich erworben habe und sie sind teilweise im gebrauchten Zustand. D.h. sie haben durch Experimente der vergangenen Wochen z.T. stark gelitten und dürften sich in ihren Leistungsdaten mittlerweile stark unterscheiden.
Es wurden 22 LED`s parallel an einer Konstantstromquelle betrieben. Der Strom wurde auf 200mA eingestellt und über einen zweiten Messzweig wurde der Einzelstrom der LED`s nacheinander gemessen.
Ergebnis in mA:
D1: 7,60
D2: 7,30
D4: 7,31
D5: 7,61
D6: 7,02
D7: 6,10
D8: 7,66
D9: 8,00
D10: 7,95
D11: 6,65
D12: 7,89
D13: 7,74
D14: 7,68
D15: 6,90
D16: 7,86
D17: 7,60
D18: 5,43
D19: 7,50
D20: 8,30
D21: 7,93
D22: 7,82
Per Auge waren Helligkeitsunterschiede, auch bei den Abweichlern, nicht festzustellen.
Den Unterschied zum gerechneten Wert ( 200mA / 22 = 9,1mA ) führe ich auf die verschiedenen Messbereiche zurück, welche ich zwangsweise benutzen musste.
Man kann gut erkennen, daß sich der Strom nicht so schön gleichmäßig teilt, wie man das von ohmschen Stromteilern gewohnt ist. Dramatisch seh ich das aber trotzdem nicht.
Zur Stromquelle:
Ich habe die Konstantstromquelle, entsprechend dem Minikurs "Integrierte fixe und einstellbare 3-pin-Spannungsregler
und eine einfache Akku-Ladeschaltung mit LM317LZ" Auf einem Steckboard gebaut.

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
( diese Kurs solltest du du mal durcharbeiten - ist recht einfach zu verstehen)
Die Spannung lieferte ein Wald- und Wiesennetzteil.
12VDC 200mA - unstabilisiert aber geglättet ![]()
Spannung im Leerlauf 18VDC
Im Betriebszustand bei 200mA gemessen:
Ue = 11,8VDC
Spannungsabfall über LM317 = 8,50VDC
Spannungsabfall über R1 = 1,26VDC
Spannungsabfall über LD1..22= 2,03VDC
Entsprechend wirkt sich die Temperaturentwicklung aus.
Der LM317 kommt gut auf Temperatur und wurde mit einem alten P1-Prozessorkühlkörper zufriedengestellt.
Das war es erstmal ich hoffe es hilft weiter.
Ansonsten freue ich mich natürlich über Reaktionen in welchen man sich gemäßigter Ausdrucksweise bedient.
Gruß Dirk
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