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Verständnisprobleme mit Rückkopplung (Elektronik)
» Ich bin mir nicht ganz schlüssig, wie ein gegengekoppelter OP
» (nicht-invertierender Eingang auf Masse) ...
Ich nehme an, Du meinst diese Schaltung
(Bild aus dem Elko-Schaltungstechnik-Thema):
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210141.htm
» ... am invertierenden Eingang auf Masse gezogen wird.
» So weit versteh ichs noch:
» Eine Eingangsspannung bewirkt eine Ausgangsspannung mit anderem Vorzeichen,
» die der Eingangsspannung entgegenwirkt.
Richtig.
» Jetzt schauts mit dem Verständnis nicht mehr so gut aus: Wird dann die
» Eingangsspannung kurzzeitig negativ oder nicht? Wie läuft das dann
» weiter?
Angenommen, die beiden Widerstände R2 & R1 seien gleich groß (Spannungsverstärkung Vu = -1), dann ist bei einer Eingangsspannung Ue=-1V die Ausgangsspannung Ua=+1V , und bei Ue=-1mV ist Ua=+1mV (bei einem idealen OpAmp mit Offsetspannung=0), und dementsprechend wäre dann bei Ue=(-)0mV die Ausgangsspannung Ua=(+)0mV.
Für positive Eingangsspannungen Ue funktioniert das natürlich nur, wenn der OpAmp mit einer zusätzlichen negativen Betriebsspannung versorgt wird (z.B. 2 symmetrische Versorgungsspannungen), sonst kann die Ausgangsspannung Ua selbstverständlich nicht negativ werden.
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Gruß, erikl
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