gustavmanfred

05.07.2009, 09:13 |
bipolare Spannungsversorgung (Elektronik) |
Hallo Forum!
Ich benötige eine bipolare Spannungsversorgung von +/- 15V. Dazu habe ich die abgebildete Schaltung aufgebaut und messe am Ausgang des 7915 -22,5V. Entferne ich jedoch den rot eingezeichneten 10uF Kondensator, wird die gewünschte Spannung von -15V erzeugt.
Liegt der Fehler am Schaltplan oder an einem besonderen Verhalten des von mir noch nie benutzten 7915?
Für Hinweise wäre ich euch sehr dankbar.
gustavmanfred
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Theo

Düsseldorf, 05.07.2009, 10:46
@ gustavmanfred
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bipolare Spannungsversorgung |
Hallo
Den 7915 gibt es mit unterschiedlicher Pin-Belegung. Könnte es daran liegen?
Theo |
Gast
05.07.2009, 11:54
@ gustavmanfred
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bipolare Spannungsversorgung |
Ich glaub 10µF als Ladekondensator nach einen Brückengleichrichter ist ein bisschen zu wenig.
Und statt 1nF sollte man 100nF nehmen oder das
was ds jeweilige Datenblatt empfiehlt.
Am Eingang als auch am Ausgang!
KÖnnte sein das der Regler schwingt. |
x y
05.07.2009, 13:35
@ gustavmanfred
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bipolare Spannungsversorgung |
» 
1) Du benötigst nur einen der Brückengleichrichter, dazu die beiden Wicklungen des Trafos in Reihe schalten, der Mittelabgriff ist dann Masse, die beiden äusseren gehen zum Gleichrichter.
2) 10uF ist recht wenig. Wieviel Strom willst du denn ziehen, und was für einen Trafo verwendest du?
3) An der Eingansseite der Regler gehört ein 100nF Kondensator, möglichst nahe dran.
4) Ausgangsseitig benötigt der 7815 100nF, der 7915 deutlich mehr, siehe Datenblatt. |
Björn

Dortmund, 05.07.2009, 13:47
@ gustavmanfred
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bipolare Spannungsversorgung |
» Hallo Forum!
»
» Ich benötige eine bipolare Spannungsversorgung von +/- 15V. Dazu habe ich
» die abgebildete Schaltung aufgebaut und messe am Ausgang des 7915 -22,5V.
» Entferne ich jedoch den rot eingezeichneten 10uF Kondensator, wird die
» gewünschte Spannung von -15V erzeugt.
» Liegt der Fehler am Schaltplan oder an einem besonderen Verhalten des von
» mir noch nie benutzten 7915?
» Für Hinweise wäre ich euch sehr dankbar.
»
» gustavmanfred
»
» 
Hallo,
neben dem bereits Gesagten laufen die Negativregler meist stabiler mit einer Mindestlast, ca. 10mA sollten genügen.
Schöne Grüße,
Björn |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 05.07.2009, 14:48
@ Björn
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bipolare Spannungsversorgung |
» neben dem bereits Gesagten laufen die Negativregler meist stabiler mit
» einer Mindestlast, ca. 10mA sollten genügen.
Es ist sogar so, dass beide Reglertypen eine Minimallast benötigen. Und das geht zumindest auch indirekt aus den Datenblättern hervor.
Dies zu allem andern bereits Gesagten.
Und dann noch etwas; Auf einen der beiden Brückengleichrichter kann man verzichten und das den Vorteil, dass es nur halb soviel Verluste durch Gleichrichterdioden gibt.
Wie das gemacht wird, sieht man hier:
"Spannungsregelschaltung mit elektronischer
Brummsiebung (Brummunterdrückung)"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/lnpowsup.htm
Siehe Gleichrichterschaltung in den Bildern 1, 2 oder 5.
» »  -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
gustavmanfred

05.07.2009, 14:49
@ gustavmanfred
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bipolare Spannungsversorgung |
» Hallo Forum!
»
Vielen Dank für die Tips. Geholfen haben sie leider noch nicht.
Ich werde es jetzt mit einem Brückengleichrichter der an den Gerth BV4836-2 angeschlossen wird und den im Datenblatt angegebenen Kondensatoren versuchen, die Angaben Tantalwerte x 10 = Elkowerte habe ich leider überlesen. Im Notfall melde ich mich wieder.
Nochmals vielen Dank
gustavmanfred |