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schüler

13.06.2009,
09:53
 

Subtrahierer (Elektronik)

Hallo!

Ich verstehe ein Detail beim Subtrahierer nicht:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm

Braucht man den Spannungsteiler am Eingang unbedingt?

Auf Wikipedia ist er nämlich auch eingezeichnet...

Ohne ihn würde es ja genauso funktionieren, nur das Ue2 stärker ins Gewicht fällt oder?

Danke!

mfg.
Ein verwirrter Anfänger

Elektronix(R)

13.06.2009,
10:17
(editiert von Elektronix
am 13.06.2009 um 10:18)


@ schüler

Subtrahierer

» Hallo!
»
» Ich verstehe ein Detail beim Subtrahierer nicht:
»
» http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm
»
» Braucht man den Spannungsteiler am Eingang unbedingt?
»
» Auf Wikipedia ist er nämlich auch eingezeichnet...
»
» Ohne ihn würde es ja genauso funktionieren, nur das Ue2 stärker ins
» Gewicht fällt oder?
»
» Danke!
»
» mfg.
» Ein verwirrter Anfänger

Welchen Spannungsteiler, da sind nämlich zwei.
Der Spannungsteiler von Ue2 dient vor allem Dazu, das Potential der Eingänge (virtuelle Masse) auf die Masse der Betriebsspannung abuzgleichen: R4 ist meist deutlich kleiner als R3. Der Spannungsteiler an Ue1 bestimmt die Verstärkung.

--
Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett..

Hartwig

13.06.2009,
11:38

@ schüler

Subtrahierer

Hallo,
Elektronix hat es ja schon gesagt - Du brauchst diese Widerstände R1 und R3 und somit die "Spannungsteiler". Nur würde ich die Widerstände weniger als Spannungsteiler betrachten: Der Eingang des OPV ist - wie bereits gesagt - ein virtueller Nullpunkt, hat also Masse-Potential. Somit sind R1 und R3 als Eingangswiderstände zu sehen, die auf 0 Ohm zu setzen w äre keine gute Idee.
Andersrum erklärt: Der OPV versucht an seinen Eingängen das Potenzial des virtuellen Nullpunktes zu erhalten - also in diesem Fall Massepotential. Nehmen wir an, das sei als Ausgangssituation gegeben. Legst du jetzt an einen der Einganswiderstände eine Einspannung, so fließt ein proportionaler Strom in den virtuellen Nullpunkt, der vom OPV sofort als Spannungsdifferenz erkannt. Der OPV erzeugt jetzt an seinem Ausgang eine Spannung, die einen Strom durch R2 zur folge hat, der den durch die Eingangsspannung hervorgerufenen Strom exakt ausgleicht. Das bedeutet, daß bei einem OPV in Verstärkerschaltung die Summe der Ströme in den virtuellen Nullpunkt immer "0" ist - daher wird der virtuelle Nullpunkt auch zuweilen als Summenpunkt bezeichnet. Ganz Ohne Eingangswiderstände müsstest Du also mit unendlich hohen Strömen arbeiten ;-). Hie sei noch angemerkt, daß man für die grundlegende Betrachtung den Widerstand R4 weglassen kann. Wenn die Spannung am virtuellen Nullpunkt wirklkich der Schaltungsmasse entspricht, würde durch ihn ja kein Strom fließen. Daher halte ich die "Spannungsteilerbetrachtung" für sehr unglücklich. Die Eingangswiderstände sind eigentlich eher zusammen mit der Eingangsspannung als Stromquellen zu betrachten.
Viele Grüße
Hartwig

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
13.06.2009,
11:53

@ Hartwig

Subtrahierer

» Der Eingang des OPV ist - wie bereits
» gesagt - ein virtueller Nullpunkt, hat also Masse-Potential.

In der Subtrahiererschaltung liegt weder am Plus- noch am Minuseingsang des OP's Massepotential.

Dort liegt tatsächlich Ue2* (R4/(R3+R4)
Und am Minuseingang ebenfalls (solange der OP im Betriebspannugnsbereich ist.

Wählt man dann noch R1=R3 und R2=R4, wird die Rechnung sher einfach. Die Spannungen werden mit dem gleichen Faktor subtrahiert. Also (U1-U2)* faktor

hws

Hartwig

13.06.2009,
13:46

@ hws

Subtrahierer

Uups - ja, da hab ich Mist erzählt - danke für die Korrektur...

(war halt noch früh, die Sonne, noch keinen Kaffee und dann gestern die Erdbeerbowle ;-)

Hartwig