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nonsense(R)

30.04.2008,
14:26
 

Elko-Toleranz beim Labornetzteil (Elektronik)

Hallo,
ich werkel gerade an folgender Schaltung rum: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm

Leider habe ich eben feststellen müssen, dass ich keine Elkos mit 100µF (C1 und C5) mehr habe, die ausreichend spannungsfest sind. Kann ich diese durch Elkos höherer/geringerer Kapazität austauschen und wenn ja, wie weit kann ich da gehen?

Gruß,
Martin

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
30.04.2008,
16:08

@ nonsense

Elko-Toleranz beim Labornetzteil

» Hallo,
» ich werkel gerade an folgender Schaltung rum:
» http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm
»
» Leider habe ich eben feststellen müssen, dass ich keine Elkos mit 100µF
» (C1 und C5) mehr habe, die ausreichend spannungsfest sind. Kann ich diese
» durch Elkos höherer/geringerer Kapazität austauschen und wenn ja, wie weit
» kann ich da gehen?

Wenn C5 groesser, dann hat bei Laststromaenderung die Peakspannung beim Einschwingen an +Ua einen niedrigeren Wert. 220uF oder 470uF liegen durchaus drin. Weniger als 100uF, ausprobieren. Wesentlich unter 50uF wird die Schaltung zum Schwingen neigen. So genau weiss ich das heute nicht mehr.

C1 ist eher unkritisch, weil in der Naehe befindet sich Gleichrichter und Elko, der eh groesser ist. C1 empfielht sich in der Naehe der Regelschaltung, damit die Spannungsquelle mittelfrequenzmaessig mit niedriger Impedanz zum Regler gelangt. Ausprobieren, wieviel kleiner C1 zulaessig. Das ist eine empirische Angelegenheit.

Bei dieser Gelegenheit: GND-Flaeche moeglichst grossflaechig auslegen.

Gruss
Thomas :-D :-D :-D
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9

nonsense(R)

02.05.2008,
14:14
(editiert von nonsense
am 02.05.2008 um 14:34)


@ schaerer

Elko-Toleranz beim Labornetzteil

Dankeschön. Ich denke, ich bin jetzt so weit fertig (habe auf die Schnelle doch noch 100µF-Kondensatoren auftreiben können), nur funktioniert es natürlich nicht. ;)

Die Basis-Emitter-Spannung von T2 ist immer die Referenzspannung von ca. 2,5V - egal, wie der Poti eingestellt ist. Also schaltet der voll durch, wobei die Ausgangsspannung gleich der Eingangsspannung der Schaltung ist.

Wahrscheinlich ist das Problem dann beim Op-Amp zu suchen, oder?

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
06.05.2008,
08:39

@ nonsense

Elko-Toleranz beim Labornetzteil

» Die Basis-Emitter-Spannung von T2 ist immer die Referenzspannung von ca.
» 2,5V - egal, wie der Poti eingestellt ist.

Die BE-Spannung liegt immer im Betriebszustand um etwa 0.6 bis 0.7 V. Bei 2.5 V ist T2 definitiv kaputt.

Ich denke, Du hast irgend etwas in der Beschaltung falsch gemacht.

» Also schaltet der voll durch,

Ja, aber im defekten Zustand.

» wobei die Ausgangsspannung gleich der Eingangsspannung der Schaltung ist.

Weil der Strom von +Ue ueber BE von T1 durch CE des kaputten T2 hindurchfliesst.

» Wahrscheinlich ist das Problem dann beim Op-Amp zu suchen, oder?

So eine Ferndiagnose ist nicht leicht moeglich.

Gruss
Thomas :-D :-D :-D
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)

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Gruss
Thomas

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