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uli2000

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24.04.2008,
18:09
 

FlipFlop-Schaltung (Elektronik)

Hallo,
Habe vor ein paar Wochen schon einmal wegen des Baus eines "Heißen Drahtes" hier nachgefragt. leider fkt. er immer noch nicht richtig. Habe mal den Schaltplan hochgeladen, vielleicht sieht ja jemand meinen Denkfehler. Der Transistor ist immer durchlässig und Setzen/Rücksetzen fkt. auch nicht richtig.
Schönen Abend

http://www.elektronik-kompendium.de/forum/upload/20080424180916.pdf

Zwinkerle(R)

24.04.2008,
18:35

@ uli2000

FlipFlop-Schaltung

» vielleicht sieht ja jemand meinen
» Denkfehler. Der Transistor ist immer durchlässig und Setzen/Rücksetzen
» fkt. auch nicht richtig.

Nö, keine Fehler zu sehen. Was heißt 'nicht richtig'? Nicht richtig bedeutet eigentlich, mal gehts, mal nicht.

--
Don't feed Trolls!!!

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
24.04.2008,
18:55

@ uli2000

FlipFlop-Schaltung

Pull Downs fehlen an den R und S Eingängen.

Ein CMos IC hat so hochohmige Eingänge, dass die durch die Kapazität der Schaltung auf +UB gehalten werden, auch wenn der Schalter geöffnet ist.

Werte: irgendwas zwischen 10k und 100k
Prinzipiell gehts auch kleiner, nur steigt dann der Stom bei geschlossenem Schalter. Bei 12 Ohm und 12V würden 1A fließen.

Bei größeren Widerstäden ist die Gefahr von Störungen größer. Besonders, wenn du einen wirren Drahtverhau mit langen Drähten zum Schalter fabriziert hast und Störquellen in der Nähe (offener Computer, sendendes Handy ..)

Warum hast du nicht gleich das Bild reingestellt?

PS: vieleicht nächstes mal als JPG, dann wird es im Beitrag direkt angezeigt. und dann möglichst eine Bildschirmbreite und nicht hochkant. Sonst muss ich scrollen und mir den Hals verrenken, wenn ich's anschauen will.

hws

J.R.(R)

E-Mail

24.04.2008,
19:02

@ Zwinkerle

FlipFlop-Schaltung

» Nö, keine Fehler zu sehen.

Das sieht man aber sofort, dass das so nicht funktionieren kann. CMOS-Eingänge brauchen ein definiertes Eingangssignal. Über einen geschlossenen Kontakt wird nur einer der beiden möglichen logischen Pegel definiert. Für den jeweils anderen Pegel braucht man Pullup- oder Pulldown-Widerstände, je nachdem, welcher Pegel durch den geschlossenen Kontakt definiert werden soll.

Jörg

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
24.04.2008,
19:16

@ hws

FlipFlop-Schaltung

» Pull Downs fehlen an den R und S Eingängen.
»
» Ein CMos IC hat so hochohmige Eingänge, dass die durch die Kapazität der
» Schaltung auf +UB gehalten werden, auch wenn der Schalter geöffnet ist.

Das ist richtig.
»
» Werte: irgendwas zwischen 10k und 100k
» Prinzipiell gehts auch kleiner, nur steigt dann der Stom bei geschlossenem
» Schalter. Bei 12 Ohm und 12V würden 1A fließen.
»
» Bei größeren Widerstäden ist die Gefahr von Störungen größer. Besonders,
» wenn du einen wirren Drahtverhau mit langen Drähten zum Schalter
» fabriziert hast und Störquellen in der Nähe (offener Computer, sendendes
» Handy ..)
»
» Warum hast du nicht gleich das Bild reingestellt?
»
» PS: vieleicht nächstes mal als JPG, dann wird es im Beitrag direkt
» angezeigt. und dann möglichst eine Bildschirmbreite und nicht hochkant.
» Sonst muss ich scrollen und mir den Hals verrenken, wenn ich's anschauen
» will.
»
» hws

Schaltbilder soll man in allen Lebenslagen lesen können:-P
Spässle:-D

Zwinkerle(R)

24.04.2008,
19:49
(editiert von Zwinkerle
am 24.04.2008 um 19:50)


@ J.R.

FlipFlop-Schaltung

» » Nö, keine Fehler zu sehen.
»
» Das sieht man aber sofort, dass das so nicht funktionieren kann.

Da haben wir es wieder. Es ist kein Stromlaufplan, sondern eher ein Entwurf. Somit ist es prinzipiell völlig richtig, kein Fehler da. Taster sind nicht beschriftet, der R hat keinen Wert, keine Aussage wie man den 'heißen Draht' an die Schaltung ankoppelt. Somit bin ich der Meinung, es ist nichts falsch.

--
Don't feed Trolls!!!

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
25.04.2008,
08:57

@ Zwinkerle

FlipFlop-Schaltung

Aber nen Pullup oder Pulldown sollte man schon einzeichnen, selbst wenn der Wert nicht dransteht.

» Es ist kein Stromlaufplan, sondern eher ein
» Entwurf. Somit ist es prinzipiell völlig richtig, kein Fehler da.

Na, mit DEM Argument hätte er auch die Taster ganz weglassen können und nur ne H-L Flanke an die Eingänge zeichnen können.

Oder statt dem 4043 einfach nen Kasten mit der Bezeichnung "RS-FF" hinmalen.

Ich gehe schon davon aus, dass er kein Bauteil weggelassen hat (und der üblicher 100nF keramische Abblockkondensator nahe des IC's tatsächlich nicht vorhanden ist - sollte er noch reinmachen)

Und auch, dass er entgegen der Zeichnung keine Pulldown eingelötet hat.

Offener Schaltkontakt ohne PullUp / down IST ein Fehler. Und haben wir ja auch an hand der Zeichnung / Entwurf / Schaltplan rausgefunden.

hws

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
25.04.2008,
09:04

@ Jüwü

FlipFlop-Schaltung

» Schaltbilder soll man in allen Lebenslagen lesen können:-P
» Spässle:-D

wenn er ja wenigsten mit nem weiblichen Vornamen unterschrieben hätte - vielleicht wär ich drauf reingefallen und hätte mir nen Bein ausgerissen, um helfen zu können
( auch Spässle:-D )

Klar KANN ich das lesen. Aber wenn ein Frager etwas von MIR will, erwarte ich schon, dass er es mir möglichst leicht macht. (wozu es gehört, ALLE relevanten Informationen mitzuliefern, ohne dass mehrfach nachgefragt wird. Und bei mir auch das Bemühen um eine vernünftige deutsche Sprache / Schrift - Schraipfähler kommen natürlich trotzdem vor.)

War ja auch nur ne Anregung für das nächste mal.

hws

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
25.04.2008,
13:09

@ hws

Neuro Bildvarbeitungssoftware

» PS: vieleicht nächstes mal als JPG, dann wird es im Beitrag direkt
» angezeigt. und dann möglichst eine Bildschirmbreite und nicht hochkant.
» Sonst muss ich scrollen und mir den Hals verrenken, wenn ich's anschauen
» will.

Meine Guete, was hast Du denn fuer eine veraltete Neuro-Bildvarbeitungssoftware. Hals verrenken. *AAAaaarghh*
:no: :confused: :no: :confused: :no: :confused: :no: :confused:

Ich kann mit einem kodierten Augenzwinker das Bild jeweils um 90 Grad drehen und das ist heutzutage state of the art, falls Du das noch nicht mitbekommen hast.
:ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok:

Gruss
Thomas :-P :-P :-P

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
25.04.2008,
13:23

@ hws

FlipFlop-Schaltung entstören...

» Bei größeren Widerstäden ist die Gefahr von Störungen größer. Besonders,
» wenn du einen wirren Drahtverhau mit langen Drähten zum Schalter
» fabriziert hast und Störquellen in der Nähe (offener Computer, sendendes
» Handy ..)

Da es Set- und Reseteingaenge sind, darf man durch aus kleine Keramikkondensatoren nach GND schalten, falls Pullup-Widerstaende im Einsatz sind. Damit kann man kleine Stoerimpulse, welche durch benachbarte Leitungen kapazitiv eingekoppelt werden, leicht wegfiltern.

Als Hinweis, wie es gemeint ist, siehe:
"Pullup-, Pulldown-Widerstand und Entstörungsmassnahmen"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pullr.htm

Siehe Kapitel "Störsichere Gate-Eingangsschaltung eines CMOS-IC" Bild 8. Man kann diese Schaltung, je nach Situation, vereinfachen mit nur gerade R1 und C, wobei die R1*C-Zeitkonstante niedriger gewaehlt werden kann. Man muss sowas im Stoerfall halt auch empirisch erfassen...

Gruss
Thomas :-D :-D :-D
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)

--
Gruss
Thomas

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Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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