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nonsense(R)

22.04.2008,
13:54
(editiert von nonsense
am 22.04.2008 um 13:54)
 

Suche Opamp (Elektronik)

Hallo,
für ein Netzteil brauche ich Opamps. Bis jetzt hatte ich den TLE2141 eingeplant, dessen maximale Spannung 44V beträgt und für den ich auch bei Eingangsspannungen nahe an Vcc- keine negative Spannungsversorgung brauche. Nun habe ich das Problem, dass ich nach dem Ladeelko 44,8V habe, was ja leicht über den Spezifikationen ist. Wie bedenklich ist das? Auch vor dem Hintergrund, dass bei (geringer) Last die Spannung am Trafo noch absinkt; im Moment hängt noch gar nichts dran.

Ansonsten muss ich halt eine Alternative suchen? Entweder einen der dann halt eine negative Versorgung bekommt (der aber dann mind. 50V aushalten muss) oder einen mit dem oben genannten Vorteil, der aber auch 45V noch aushält.

Gruß,
Martin

Theo

22.04.2008,
14:28

@ nonsense

Suche Opamp

Hallo

Stell mal die Schaltung hier rein.

Theo

nonsense(R)

22.04.2008,
14:40

@ Theo

Suche Opamp

So wäre es mit negativer Spannungsversorgung:

Siehe Anhang ohne.

x y

22.04.2008,
15:46

@ nonsense

Suche Opamp

» Ansonsten muss ich halt eine Alternative suchen? Entweder einen der dann
» halt eine negative Versorgung bekommt (der aber dann mind. 50V aushalten
» muss) oder einen mit dem oben genannten Vorteil, der aber auch 45V noch
» aushält.

LM343, so du noch einen bekommen kannst. Besser wärs eine Schaltung zu verwenden, die solcherlei Spezialitäten gar nicht benötigt.

Michael Krämer

E-Mail

Düsseldorf,
22.04.2008,
15:46

@ nonsense

Suche Opamp

» brauche. Nun habe ich das Problem, dass ich nach dem Ladeelko 44,8V habe,
» was ja leicht über den Spezifikationen ist. Wie bedenklich ist das? Auch
» vor dem Hintergrund, dass bei (geringer) Last die Spannung am Trafo noch
» absinkt; im Moment hängt noch gar nichts dran.
Du wirst ja die 44,8V nicht bei der maximal möglichen Netzspannung gemessen haben, sondern bei der, die halt gerade mal da war. Wenn Du Pech hast, kann sie nochmal 10% höher sein und dann hast Du im Leerlauf schon fast 50V. Außerdem sind die 44V im Datenblatt nicht nur die maximal mögliche Betriebsspannung, sondern gleichzeitig die "absolute maximum ratings", was zumindest mal sehr ungewöhnlich ist. Wie auch immer, für jedes Millivolt darüber legt der Hersteller seine Hand nicht mehr ins Feuer.

Wenn Du das Netzteil für Dich selber baust, Dir im Schadensfall nichts teures um die Ohren fliegt und Du immer einen Ersatz in der Schublade hast, kannst Du's natürlich probieren. Ich halte es für ziemlich unsicher und würde es nicht machen. Auf den Markt bringen darfst Du so ein Teil natürlich nicht.

Schönen Gruß,

Michael

nonsense(R)

22.04.2008,
15:56
(editiert von nonsense
am 22.04.2008 um 16:02)


@ x y

Suche Opamp

Danke euch beiden.

» LM343, so du noch einen bekommen kannst. Besser wärs eine Schaltung zu
» verwenden, die solcherlei Spezialitäten gar nicht benötigt.
Ich versuche es mal, den zu bekommen.

Ansonsten: Ich fand dieses Projekt ganz nett, da es wirklich gut beschrieben war. Kennt jemand vielleicht eine alternative Schaltung? Den 30V-Trafo möchte ich behalten, alles andere ist mir relativ egal. Nur 0 (wirklich fast bis auf 0 runter)-30V und 2A sollten es schon sein.

EDIT: Achja, Strombegrenzung ist nice-to-have, aber nicht wirklich notwendig.

ElektroNick

22.04.2008,
16:07

@ nonsense

Suche Opamp

Hallo

An den OP selbst sind ja nicht gerade die höchsten Anforderungen gestellt. Es geht ja nur um die höhe der Betriebsspannung.

Hier würde sich ein diskret aufgebauter OP gut verwenden lassen. Hab ich schon mal gemacht, damals auch zur Netzteilregelung. Man braucht dazu etwa 10 Transistoren und ein paar Widerstände. Das ganze in SMD aufgebaut braucht blos ein paar cm² Platine, die dann auf deiner Netzteilplatine verbaut werden kann.


lg, Nick

Hartwig

22.04.2008,
16:59

@ nonsense

Suche Opamp

» Hallo,
» für ein Netzteil brauche ich Opamps. Bis jetzt hatte ich den TLE2141
» eingeplant, dessen maximale Spannung 44V beträgt und für den ich auch bei
» Eingangsspannungen nahe an Vcc- keine negative Spannungsversorgung
» brauche. Nun habe ich das Problem, dass ich nach dem Ladeelko 44,8V habe,
» was ja leicht über den Spezifikationen ist. Wie bedenklich ist das? Auch
» vor dem Hintergrund, dass bei (geringer) Last die Spannung am Trafo noch
» absinkt; im Moment hängt noch gar nichts dran.
»
» Ansonsten muss ich halt eine Alternative suchen? Entweder einen der dann
» halt eine negative Versorgung bekommt (der aber dann mind. 50V aushalten
» muss) oder einen mit dem oben genannten Vorteil, der aber auch 45V noch
» aushält.
»
» Gruß,
» Martin

Hallo,
da könnte auch der SG1536 gehen. (früher Silicon General, jetzt Microsemi). Der ist auf jeden Fall noch erhältlich, aber nicht gerade überall, ich glaube nicht, daß es den bei Conrad oder Reichelt gibt.
Viele Grüße
Hartwig

x y

22.04.2008,
17:23

@ nonsense

Suche Opamp

» Ansonsten: Ich fand dieses Projekt ganz nett, da es wirklich gut
» beschrieben war.

Dir ist nicht aufgefallen mit welchen Krücken das stabil gehalten wird?


» Kennt jemand vielleicht eine alternative Schaltung? Den
» 30V-Trafo möchte ich behalten, alles andere ist mir relativ egal. Nur 0
» (wirklich fast bis auf 0 runter)-30V und 2A sollten es schon sein.
»
» EDIT: Achja, Strombegrenzung ist nice-to-have, aber nicht wirklich
» notwendig.

Dann schau doch mal bei ELV oder Conrad nach Bausätzen oder auch Fertiggeräten, oft gibts Schaltplan/Layout zum Download. dse-FAQ zu dem Thema schon durchgelesen?

nonsense(R)

22.04.2008,
17:33

@ Hartwig

Suche Opamp

» dse-FAQ zu dem Thema schon durchgelesen?

Ja, jedoch bin ich beim Stöbern im ELKO darüber gestolpert:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm

Das sieht recht übersichtlich auf und ich würde mir zutrauen , auch das Platinenlayout zu erstellen. Was haltet ihr davon?

x y

22.04.2008,
17:38

@ nonsense

Suche Opamp

» http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm
»
» Das sieht recht übersichtlich auf und ich würde mir zutrauen , auch das
» Platinenlayout zu erstellen. Was haltet ihr davon?

Kann man nehmen, aber die Versorgungsspannung des Opamp musst du dennoch begrenzen. Mach das doch einfach mit Parallelstabilisierung, eben Widerstand/Z-Diode.

nonsense(R)

22.04.2008,
18:28

@ x y

Suche Opamp

» begrenzen. Mach das doch einfach mit Parallelstabilisierung, eben
» Widerstand/Z-Diode.
Danke. Das müsste dann so aussehen, oder? Nur bei der Dimensionierung des Widerstands und der Z-Diode (30V?, 32V kann ja der 358 vertragen) bin ich mir nicht sicher. Die Bezeichnung des Op-Amps stimmt nicht, musste halt etwas pinkompatibles sein.

Gruß und danke für die Mühe,
Martin

ElektroNick

22.04.2008,
18:32

@ nonsense

Suche Opamp

» » dse-FAQ zu dem Thema schon durchgelesen?
»
» Ja, jedoch bin ich beim Stöbern im ELKO darüber gestolpert:
» http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/kdarl2.htm
»
» Das sieht recht übersichtlich auf und ich würde mir zutrauen , auch das
» Platinenlayout zu erstellen. Was haltet ihr davon?

Die Schaltung macht aber nur 0-20V, du wolltest doch 0-30V oder ?

nonsense(R)

22.04.2008,
18:34

@ ElektroNick

Suche Opamp

» Die Schaltung macht aber nur 0-20V, du wolltest doch 0-30V oder ?

Ich zitiere mal:
» Will man eine höhere maximale Ausgangsspannung haben, muss » die Verstärkung der Spannungsregelschaltung erhöht werden. » Zu diesem Zweck erhöht man R6 oder man erniedrigt R7. Die » Formel dazu, siehe Unterkapitel Wie arbeitet die
» Spannungsregelung?.

20V ist aber auch erstmal OK. Hauptsache ich habe mal ein brauchbares Netzteil.

x y

22.04.2008,
19:01

@ nonsense

Suche Opamp

» Danke. Das müsste dann so aussehen, oder?

Ja.

» Nur bei der Dimensionierung des
» Widerstands und der Z-Diode (30V?, 32V kann ja der 358 vertragen) bin ich
» mir nicht sicher.

Ausprobieren, fang mal mit 10k an und häng ein Strommessgerät in Reihe zur Z-Diode. Z-Diode darf halt weder überlastet werden, noch sollte der Strom durch sie unter 1mA fallen. Und nimm einen Opamp der 44V verträgt, Z-Diode dann so 35V.

nonsense(R)

23.04.2008,
18:23
(editiert von nonsense
am 23.04.2008 um 18:26)


@ nonsense

Suche Opamp

» Und nimm einen Opamp der 44V verträgt

Danke. Wie äußert sich die Funtkion bis auf 0V (bzw. 0,6V, die gehen ja am Transistor flöten) im Datenblatt des Opamps bzw. könnt ihr mir einen empfehlen? Auch nach längerer Suche in den Datenblättern konnte ich keine allgemeine Bezeichnung dafür finden.