ollanner
03.02.2008, 11:05 |
Unbekannte Halbleiter (Elektronik) |
Hallo Leute,
hat jemand 'ne Ahnung waws das für Halbleiter sind?
Ausgebaut aus Telefunken ELA SP2.
Bild siehe unten.
Danke für die Bemühungen.
 -- Gruß
Der Ollanner |
Jogi
Da, 03.02.2008, 11:09
@ ollanner
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Unbekannte Halbleiter |
» Hallo Leute,
» hat jemand 'ne Ahnung waws das für Halbleiter sind?
» Ausgebaut aus Telefunken ELA SP2.
» Bild siehe unten.
» Danke für die Bemühungen.
»
» 
Ähem, ist die Frage erst gemeint?
Das sind gewöhnliche Germanium-Transistoren.
Der AD ein Leistungs-Endstufen-Transistor und der AF ein Hochfrequenz-Transistor. -- Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem. |
ollanner
03.02.2008, 11:18
@ Jogi
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Unbekannte Halbleiter |
» Ähem, ist die Frage erst gemeint?
Ja.
Es ist Sonntagmorgen, da hat auch das Hirn Wochenende
» Das sind gewöhnliche Germanium-Transistoren.
*vordenkopfschalg* stimmt da war doch mal was mit den Halbleiterkennzeichungen.
1. Buchstabe = Material (A= Germanium, B= Silizium, etc.)
2. Buchstabe = Funktion (...)
3. Zahlen = Herstellernumern (...)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109091.htm
» Der AD ein Leistungs-Endstufen-Transistor und der AF ein
» Hochfrequenz-Transistor.
Danke für die Info. -- Gruß
Der Ollanner |
Jogi
Da, 03.02.2008, 11:41
@ ollanner
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Unbekannte Halbleiter |
» » Ähem, ist die Frage erst gemeint?
»
» Ja.
» Es ist Sonntagmorgen, da hat auch das Hirn Wochenende
»
» » Das sind gewöhnliche Germanium-Transistoren.
»
» *vordenkopfschalg* stimmt da war doch mal was mit den
» Halbleiterkennzeichungen.
» 1. Buchstabe = Material (A= Germanium, B= Silizium, etc.)
» 2. Buchstabe = Funktion (...)
» 3. Zahlen = Herstellernumern (...)
» http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109091.htm
»
» » Der AD ein Leistungs-Endstufen-Transistor und der AF ein
» » Hochfrequenz-Transistor.
»
» Danke für die Info.
Genau, der Pro-Elektron-Code sagt einem was das ist.
Schöne alte Teile, der AF118 ist ein "Video-Transistor" weil er sage und höre 125MHz kann 
und der AD 152 müßte noch einen gepaarten Kollegen haben, wenn er in einer Komplementär-Endstufe saß.
Oder einen "gleichgeschlechtlichen" Artgenossen, sowas wurde nämlich auch quasikomplementär, sprich mit Transistoren gleicher Zonenfolge gebaut.
Wenn du damit basteln willst, Vorsicht. Germaniumtransistoren nehmen jeden schiefen Blick krumm und sterben kurz und schmerzlos schon bei niedrigen Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden  -- Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem. |
ollanner
03.02.2008, 12:05 (editiert von ollanner am 03.02.2008 um 12:13)
@ Jogi
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Unbekannte Halbleiter |
» Genau, der Pro-Elektron-Code sagt einem was das ist.
Aber datasheetcatalog nicht. Und ohne anständiges Datenblatt bin ich basteltechnisch aufgeschmissen.
» Wenn du damit basteln willst, Vorsicht. Germaniumtransistoren nehmen jeden
» schiefen Blick krumm und sterben kurz und schmerzlos schon bei niedrigen
» Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden 
Wenn das so ist dürfte ich sie schon beim Auslöten thermisch gekillt haben. So wie Telefunken die Teile vor 25 - 30 Jahren eingebaut hat, ist es nicht verwunderlich. Doppellagige Platine, beide Seiten verlötet. Was für ein Rumgebrate, bei dem man fast gekotzt hätte, weil das Uraltflussmittel so dermaßen nach angeschmortem Staub und Menschenhaaren gleichzeitig stank. Als ob Telefunken damals eine "Auslötsicherung" eingebaut hat. Und ESD-technisch dürften die auch hinüber sein, Gummisohlenlatschen auf Kunststoffteppich. -- Gruß
Der Ollanner |
Jogi
Da, 03.02.2008, 12:26
@ ollanner
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Unbekannte Halbleiter |
» » Genau, der Pro-Elektron-Code sagt einem was das ist.
»
» Aber datasheetcatalog nicht. Und ohne anständiges Datenblatt bin ich
» basteltechnisch aufgeschmissen.
»
Die sind seit 40 Jahren abverkauft, da hat vermutlich keiner die Datenblätter eingescannt.
»
» » Wenn du damit basteln willst, Vorsicht. Germaniumtransistoren nehmen
» jeden
» » schiefen Blick krumm und sterben kurz und schmerzlos schon bei
» niedrigen
» » Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden 
»
» Wenn das so ist dürfte ich sie schon beim Auslöten thermisch gekillt
» haben. So wie Telefunken die Teile vor 25 - 30 Jahren eingebaut hat, ist
» es nicht verwunderlich. Doppellagige Platine, beide Seiten verlötet. Was
» für ein Rumgebrate, bei dem man fast gekotzt hätte, weil das
» Uraltflussmittel so dermaßen nach angeschmortem Staub und Menschenhaaren
» gleichzeitig stank. Als ob Telefunken damals eine "Auslötsicherung"
» eingebaut hat. Und ESD-technisch dürften die auch hinüber sein,
» Gummisohlenlatschen auf Kunststoffteppich.
ESD kennen die nicht, die sind so niederohmig, die schützen sich selber.
Hat´s geraucht und hat´s gestunken, war´s bestimmt ein Telefunken. Kann ich als alter Siemensianer bestätigen 
Vor dem Gestank hüte dich besser, Furane, Formaldehyd uva. leckeres mehr was heute schon bei Nennung des Worts tödliche Wirkung entfaltet, ist da im Flußmittel. Unmengen an Blei im Lot.
Die Löter in den großen Fabriken sind damals wie die Fliegen umgefallen. -- Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem. |
Theo
03.02.2008, 12:41
@ ollanner
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Datenblatt AD152...... |
Hallo und bitte sehr:
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ollanner
03.02.2008, 13:25
@ Theo
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Datenblatt AD152...... |
» Hallo und bitte sehr:
»
» 
Beziehen sich die Positionen 6+7 auf die Eigenschften des Bassisaschlusses (IB; UB) ?
Ist unter Position 8 der Leckstrom zu verstehen?
Entspricht Position 9 dem hFe?
Und wo sind die Angaben über VCEsat und VBE?
Bitte nicht falsch verstehen, aber ich möchte es einfach nur kompltett haben, damit man nicht erst eine Kristallkugel braucht um Schltungen zu dimensionieren. -- Gruß
Der Ollanner |
ollanner
03.02.2008, 13:35 (editiert von ollanner am 03.02.2008 um 13:35)
@ Jogi
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Unbekannte Halbleiter |
» Vor dem Gestank hüte dich besser, Furane, Formaldehyd uva. leckeres mehr
» was heute schon bei Nennung des Worts tödliche Wirkung entfaltet, ist da
» im Flußmittel. Unmengen an Blei im Lot.
» Die Löter in den großen Fabriken sind damals wie die Fliegen umgefallen.
Na denn...
Ich denke echte Hardcore-Elektroniker darf man gar nicht auf öffentlichen Friedhöfen begraben, wenn sie sterben. Die gehören denn, nach dem, was die an Schadstoffen angesammelt haben, auf die Sondermülldeponie . Ich will nicht wissen wie meine Lungen in 30-50 Jahren aussehen, wenn ich meine Leidenschaft, das Löten zu exzessiv betreibe. Wenn die Lötdampfansaugröhrchen bei uns in der Ausbildungswerkstatt schon aussehen wie eine Raucherlunge mit 10 Jahren Trainig...
Älter als 20 Jahre ist die Absaugvorrichtung bei uns in der Ausbildungswerkstatt niemals. -- Gruß
Der Ollanner |
GerhardW

Wien, 03.02.2008, 16:04
@ ollanner
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Datenblatt AD152...... |
» » Hallo und bitte sehr:
» »
» » 
»
» Beziehen sich die Positionen 6+7 auf die Eigenschften des Bassisaschlusses
» (IB; UB) ?
» Ist unter Position 8 der Leckstrom zu verstehen?
» Entspricht Position 9 dem hFe?
» Und wo sind die Angaben über VCEsat und VBE?
»
» Bitte nicht falsch verstehen, aber ich möchte es einfach nur kompltett
» haben, damit man nicht erst eine Kristallkugel braucht um Schltungen zu
» dimensionieren.
Guckst du hier http://www.datasheetarchive.com/preview/568644.html -- There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't. |
ollanner
03.02.2008, 18:10
@ GerhardW
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Datenblatt AD152...... |
» Guckst du hier http://www.datasheetarchive.com/preview/568644.html
Oha, das nenn ich mal komplett! Danke! Da wird man ja von Informationen erschlagen! -- Gruß
Der Ollanner |
J.R.

03.02.2008, 23:59
@ Jogi
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Unbekannte Halbleiter |
Hallo,
» und der AD 152 müßte noch einen gepaarten Kollegen haben, wenn er in einer
» Komplementär-Endstufe saß.
» Oder einen "gleichgeschlechtlichen" Artgenossen, sowas wurde nämlich auch
» quasikomplementär, sprich mit Transistoren gleicher Zonenfolge gebaut.
Sehr beliebt waren auch Gegentakt-Endstufen mit Treiber- und Ausgangsübertragern.
» Wenn du damit basteln willst, Vorsicht. Germaniumtransistoren nehmen jeden
» schiefen Blick krumm und sterben kurz und schmerzlos schon bei niedrigen
» Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden 
Empfindlicher sind die nicht unbedingt. Allerdings haben sie im Verhältnis zur Gehäusegröße viel niedrigere Grenzwerte als moderneren Si-Transistoren und deshalb kann man diese Grenzdaten viel leichter überschreiten.
Jörg |
Jogi
Da, 04.02.2008, 10:36
@ J.R.
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Unbekannte Halbleiter |
» Hallo,
»
» » und der AD 152 müßte noch einen gepaarten Kollegen haben, wenn er in
» einer
» » Komplementär-Endstufe saß.
» » Oder einen "gleichgeschlechtlichen" Artgenossen, sowas wurde nämlich
» auch
» » quasikomplementär, sprich mit Transistoren gleicher Zonenfolge gebaut.
»
» Sehr beliebt waren auch Gegentakt-Endstufen mit Treiber- und
» Ausgangsübertragern.
Jupp, besonders dann wenn es auf Robustheit mehr ankam als auf das letzte Quentchen HIFI. Siemens Rufverstärker waren noch bin in die späten Siebziger so aufgebaut und auch in den Achzigern waren sie teilweise noch problemlos zu beziehen.
» » Wenn du damit basteln willst, Vorsicht. Germaniumtransistoren nehmen
» jeden
» » schiefen Blick krumm und sterben kurz und schmerzlos schon bei
» niedrigen
» » Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden 
»
» Empfindlicher sind die nicht unbedingt. Allerdings haben sie im Verhältnis
» zur Gehäusegröße viel niedrigere Grenzwerte als moderneren Si-Transistoren
» und deshalb kann man diese Grenzdaten viel leichter überschreiten.
Nunja, man muß sich nicht in Detailfragen zerstreiten, Fakt ist das Germanium-Transistoren nicht nur die erwähnten niedrigen Grenzdaten haben sondern auch kritischere thermische Eigenschaften. Womit sie deutlich schneller hochlaufen und den Arbeitspunkt verlassen bzw. den SOAR-Bereich.
Den Philips-Experimentierkästen der Sechziger war´s geklagt, dauernd mußten die Kinder neue Germanium-Transistoren kaufen, erst mit Umstellung auf Silizium war der Spuk vorbei. Ich glaube ein besseres Praxisbeispiel bezüglich Basteleien mit Germanium ist schwer zu finden. -- Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem. |
Der Holger
02.06.2011, 12:06
@ Jogi
|
Unbekannte Halbleiter |
» Wenn du damit basteln willst, Vorsicht. Germaniumtransistoren nehmen jeden
» schiefen Blick krumm und sterben kurz und schmerzlos schon bei niedrigen
» Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden 
Also: Transistoren sind keine Röhren und haben keine Heizfäden. |
Tobi(R)
02.06.2011, 14:19
@ Der Holger
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Unbekannte Halbleiter |
» » Spannungen. Sie haben halt seeehr dünne Heizfäden 
»
» Also: Transistoren sind keine Röhren und haben keine Heizfäden.
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No manual entry for ironie  |