Ben
31.01.2008, 10:26 |
Schleifenverstärkung (Elektronik) |
Hallo,
hat jemand eine Ahnung wie man bei einem ganz einfachen invert. OP die Schleifenverstärkung ausrechnet?
Danke. |
x y
31.01.2008, 10:30
@ Ben
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Schleifenverstärkung |
» hat jemand eine Ahnung wie man bei einem ganz einfachen invert. OP die
» Schleifenverstärkung ausrechnet?
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210141.htm |
Ben
31.01.2008, 11:41
@ x y
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Schleifenverstärkung |
» http://www.elektronik-
» kompendium.de/sites/slt/0210141.htm
In dem Artikel steht aber nichts von der Schleifenverstärkung. Die wird doch ganz anders als normale Verstärkung berechnet, oder? |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 31.01.2008, 13:29 (editiert von schaerer am 31.01.2008 um 13:36)
@ Ben
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Schleifenverstärkung |
» » http://www.elektronik-
» » kompendium.de/sites/slt/0210141.htm
»
» In dem Artikel steht aber nichts von der Schleifenverstärkung. Die wird
» doch ganz anders als normale Verstärkung berechnet, oder?
Es gibt eine offene und eine geschlossene Schlaufenverstaerkung. Das heisst Openloop- und Closed-Loop-Gain. Eine sogenannte ganz normale Verstaerkung gibt es nicht, obwohl ich weiss das meinst.
Die Open-Loop-Gain ist bei DC-Eingangsspannung und sehr niedrigen Frequenzen, bis maximal in den 10-Hz-Bereich, extremst hoch. 100 bis 120 dB (das ist ein Faktor von 100'000 bis 1'000'000). Oberhalb dieser Frequenz sinkt die Open-Loop-Gain rapid. Die Closed-Loop-Gain ist diejenige Verstaerkung, welche zur Hauptsache durch das Gegenkopplungsnetzwerk R1 und R2 bestimmt wird.
Mit "zur Hauptsache" ist gemeint, wenn zur Berechnung des Gegenkopplungsnetzwerk die Openloop-Gain nicht mit einbezogen wird, was natuerlich leichter zu handhaben ist. Sehr oft reicht auch diese Vereinfachung, wie sie eben auch vermittelt wird in:
Schau Dir dazu bitte mal genau ein Datenblatt eines Opamp an.
Ich habe soeben mal in der ELKO-Mithliederliste herum geneuselt und da entdeckte ich die Elektronik-WWW-Seite von Ralf Richard Ohmberger, wo u.a. dieses Thema gut erklaert wird:
http://www.amplifier.cd/Verstaerker/Wald_und_Wiesen_hifi_Verstaerker_Test/was_bedeuten_open_loop_slew_rate_bandbreite.htm
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Ben
31.01.2008, 15:13
@ schaerer
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Schleifenverstärkung |
Dake für den Link! Da ist die Schleifenverstärkung wirklich gut erklärt.
Mein Problem ist aber, dass ich weiss, was eine Schleifenverstärkung ist, was ich leider nicht weiss, wie ich sie systematisch berechnen kann. Beim Transistorverstärker muss ich doch mit einem Testsignal überprüfen, was zurückkommt, wenn ich an einer unterbrochenen Stelle das Testsignlal einspeise, um die Schleifenverstärkung auszurechnen.
Wie gehe ich dann bei einem OP vor? |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 31.01.2008, 15:27
@ Ben
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Schleifenverstärkung |
» Dake für den Link! Da ist die Schleifenverstärkung wirklich gut erklärt.
»
» Mein Problem ist aber, dass ich weiss, was eine Schleifenverstärkung ist,
» was ich leider nicht weiss, wie ich sie systematisch berechnen kann. Beim
» Transistorverstärker muss ich doch mit einem Testsignal überprüfen, was
» zurückkommt, wenn ich an einer unterbrochenen Stelle das Testsignlal
» einspeise, um die Schleifenverstärkung auszurechnen.
»
» Wie gehe ich dann bei einem OP vor?
In dem Du die opamp-interne Schaltung anaysierst und die Berechnungsgrundlagen dazu erstellst, weil diese Openloop-Verstaerkung ist schlichtweg nur durch die innere "Architektur" bestimmt.
Warum aber willst Du das berechnen und warum genuegen Dir nicht die Daten dazu im Datenblatt? Willst Du mit IC-Design-Programm ein Opamp entwicklen?
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Ben
31.01.2008, 16:18
@ schaerer
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Schleifenverstärkung |
Ok, werde wersuchen, durch die innere "Architektur" diese Verstärkung zu bestimmen.
Vielen Dank! |
schaerer

Kanton Zürich (Schweiz), 31.01.2008, 16:26
@ Ben
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Schleifenverstärkung |
» Ok, werde wersuchen, durch die innere "Architektur" diese Verstärkung zu
» bestimmen.
Dann wirst Du Kontakt mit der Herstellerfirma aufnehmen muessen, denn woher sonst willst Du z.B. wissen, wie hoch die Stromverstaerkung (h_fe) und die Transitfrequenz der einzelnen Transistoren ist und dazu kommt, dass in den allgemeinen Datenblaettern oft nicht alle Details der Schaltung wiedergegeben sind.
Gruss
Thomas
--
Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker -- Gruss
Thomas
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https://tinyurl.com/fumtu5z9 |
Ingo

31.01.2008, 16:50
@ Ben
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Schleifenverstärkung |
» Ok, werde wersuchen, durch die innere "Architektur" diese Verstärkung zu
» bestimmen.
»
» Vielen Dank!
Vielleicht hilft das:
Du musst deinen OP modellieren, damit du die Schleifenverstärkung berechnen kannst.
Einfachste Möglichkeit:
Spannunungsgesteuerte Spannungsquelle mit einer hohen Verstärkung (abhängig vom OP).
Besser, aber aufwendiger:
Spannungsgesteuerte Spannungsquelle mit hoher Verstärkung und Tiefpassverhalten.
Die Verstärkung (und die 3dB-Grenzfrequenz) bekommst du am besten aus den Datenblatt des OPs.
Dein OP gegen das Modell austauschen und dann ausrechnen.
Grüße
Ingo |
Ben
31.01.2008, 17:21
@ Ingo
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Schleifenverstärkung |
Das hilft schon mal weiter! Danke! |