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Andre'

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16.06.2005,
18:37
 

Recheckgenerator (Elektronik)

Hallo,

ich möchte ein Rechecksignal erzeugen das eine Frequenz von f=25Hz hat, und die Einschaltdauer tein=30µs beträgt. Außerdem soll dieser Generator stabil und zuverlässig laufen, und wenig Strom verbrauchen. Das Signal wird auf einen kleinen Mosfet gegeben, also geringer Stromverbrauch.
Was würdet ihr mir empfehlen? Ich wollte das erst mit einem µC machen, da bekomm ich die Frequenz auch hin, aber nicht diesen kurzen Impuls.

Gruß

Andre'

klausthal

16.06.2005,
18:58

@ Andre'

Recheckgenerator

» Hallo,
»
» ich möchte ein Rechecksignal erzeugen das eine Frequenz von f=25Hz hat,
» und die Einschaltdauer tein=30µs beträgt. Außerdem soll dieser Generator
» stabil und zuverlässig laufen, und wenig Strom verbrauchen. Das Signal
» wird auf einen kleinen Mosfet gegeben, also geringer Stromverbrauch.
» Was würdet ihr mir empfehlen? Ich wollte das erst mit einem µC machen, da
» bekomm ich die Frequenz auch hin, aber nicht diesen kurzen Impuls.
»
» Gruß
»
» Andre'

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guggst du hier:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm

klausthal

Wolfgang

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Heubach,
16.06.2005,
19:08

@ klausthal

Recheckgenerator

» » Hallo,
» »
» » ich möchte ein Rechecksignal erzeugen das eine Frequenz von f=25Hz hat,
» » und die Einschaltdauer tein=30µs beträgt. Außerdem soll dieser
» Generator
» » stabil und zuverlässig laufen, und wenig Strom verbrauchen. Das Signal
» » wird auf einen kleinen Mosfet gegeben, also geringer Stromverbrauch.
» » Was würdet ihr mir empfehlen? Ich wollte das erst mit einem µC machen,
» da
» » bekomm ich die Frequenz auch hin, aber nicht diesen kurzen Impuls.
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» » Gruß
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» klausthal



25Hz? Das sind 40ms pro Periode und eingeschaltet soll es nur 30us sein?? Das sind weniger als Eintausendstel einer Periode?

Andre'

E-Mail

16.06.2005,
19:47

@ Wolfgang

Recheckgenerator

» » » Hallo,
» » »
» » » ich möchte ein Rechecksignal erzeugen das eine Frequenz von f=25Hz
» hat,
» » » und die Einschaltdauer tein=30µs beträgt. Außerdem soll dieser
» » Generator
» » » stabil und zuverlässig laufen, und wenig Strom verbrauchen. Das
» Signal
» » » wird auf einen kleinen Mosfet gegeben, also geringer Stromverbrauch.
» » » Was würdet ihr mir empfehlen? Ich wollte das erst mit einem µC
» machen,
» » da
» » » bekomm ich die Frequenz auch hin, aber nicht diesen kurzen Impuls.
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» 25Hz? Das sind 40ms pro Periode und eingeschaltet soll es nur 30us sein??
» Das sind weniger als Eintausendstel einer Periode?



Hallo,

das mit dem Timer hab ich schon probiert, kostet zu viel Strom, und das Signal ist schlecht.
Die Angaben, also 25Hz und 30µs stimmen schon, müssen aber nicht ganz genau sein.
Ich hab noch mal nachgesehen, man kann wohl z.B. eine NANG Glied mit Schmitttrigger nehmen, aber da ist das Puls-Pausen Verhältnis immer gleich??

klausthal

16.06.2005,
20:14

@ Andre'

Recheckgenerator

» » » » Hallo,
» » » »
» » » » ich möchte ein Rechecksignal erzeugen das eine Frequenz von f=25Hz
» » hat,
» » » » und die Einschaltdauer tein=30µs beträgt. Außerdem soll dieser
» » » Generator
» » » » stabil und zuverlässig laufen, und wenig Strom verbrauchen. Das
» » Signal
» » » » wird auf einen kleinen Mosfet gegeben, also geringer
» Stromverbrauch.
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» sein??
» » Das sind weniger als Eintausendstel einer Periode?
»
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»
» Hallo,
»
» das mit dem Timer hab ich schon probiert, kostet zu viel Strom, und das
» Signal ist schlecht.
» Die Angaben, also 25Hz und 30µs stimmen schon, müssen aber nicht ganz
» genau sein.
» Ich hab noch mal nachgesehen, man kann wohl z.B. eine NANG Glied mit
» Schmitttrigger nehmen, aber da ist das Puls-Pausen Verhältnis immer
» gleich??

###################

den 555 gibt es auch in der CMOS-version, der frißt kaum strom.

kannst auch einen schmittrigger nehmen, dann mußt du für die rückopplung zwei verschieden große widerstände verwenden und mit je einer diode in reihe schalten. die dioden müssen jeweils verschieden herum eingebaut werden.

klausthal

Wolfgang

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Heubach,
16.06.2005,
21:24

@ klausthal

Recheckgenerator

» » » » » Hallo,
» » » » »
» » » » » ich möchte ein Rechecksignal erzeugen das eine Frequenz von
» f=25Hz
» » » hat,
» » » » » und die Einschaltdauer tein=30µs beträgt. Außerdem soll dieser
» » » » Generator
» » » » » stabil und zuverlässig laufen, und wenig Strom verbrauchen. Das
» » » Signal
» » » » » wird auf einen kleinen Mosfet gegeben, also geringer
» » Stromverbrauch.
» » » » » Was würdet ihr mir empfehlen? Ich wollte das erst mit einem µC
» » » machen,
» » » » da
» » » » » bekomm ich die Frequenz auch hin, aber nicht diesen kurzen
» Impuls.
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» » sein??
» » » Das sind weniger als Eintausendstel einer Periode?
» »
» »
» »
» » Hallo,
» »
» » das mit dem Timer hab ich schon probiert, kostet zu viel Strom, und das
» » Signal ist schlecht.
» » Die Angaben, also 25Hz und 30µs stimmen schon, müssen aber nicht ganz
» » genau sein.
» » Ich hab noch mal nachgesehen, man kann wohl z.B. eine NANG Glied mit
» » Schmitttrigger nehmen, aber da ist das Puls-Pausen Verhältnis immer
» » gleich??
»
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»
» den 555 gibt es auch in der CMOS-version, der frißt kaum strom.
»
» kannst auch einen schmittrigger nehmen, dann mußt du für die rückopplung
» zwei verschieden große widerstände verwenden und mit je einer diode in
» reihe schalten. die dioden müssen jeweils verschieden herum eingebaut
» werden.
»
» klausthal

Kannst auch den cd4538 nehmen. Einer der Monoflops steuert den anderen und umgekehrt. Puls-Pausen kannst exakt per C und R einstellen und sind reproduzierbar.
Stromverbrauch ist minimal.

J.R.(R)

E-Mail

16.06.2005,
22:05

@ Wolfgang

Recheckgenerator

Hallo Wolfgang,

» Kannst auch den cd4538 nehmen. Einer der Monoflops steuert den anderen
» und umgekehrt. Puls-Pausen kannst exakt per C und R einstellen und sind
» reproduzierbar.

Das funktioniert zwar prinzipiell, ist aber nicht zuverlässig. Die Monoflops sind flankengetriggert und es wird ein Startimpuls benötigt. Geht der Impuls einmal verloren, hängt sich die Schaltung quasi auf und muß neu gestartet werden. Beim 555 kann das nicht passieren. Der 555 startet aus aus jeder Betriebslage heraus und die Schaltung ist dazu noch viel einfacher. Auch die Zeiten lassen sich sehr genau berechnen.

» Stromverbrauch ist minimal.

Aber auch nicht geringer als beim CMOS-555

Jörg

Wolfgang

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Heubach,
16.06.2005,
22:37

@ J.R.

Recheckgenerator

» Hallo Wolfgang,
»
» » Kannst auch den cd4538 nehmen. Einer der Monoflops steuert den anderen
» » und umgekehrt. Puls-Pausen kannst exakt per C und R einstellen und sind
» » reproduzierbar.
»
» Das funktioniert zwar prinzipiell, ist aber nicht zuverlässig. Die
» Monoflops sind flankengetriggert und es wird ein Startimpuls benötigt.
» Geht der Impuls einmal verloren, hängt sich die Schaltung quasi auf und
» muß neu gestartet werden. Beim 555 kann das nicht passieren. Der 555
» startet aus aus jeder Betriebslage heraus und die Schaltung ist dazu noch
» viel einfacher. Auch die Zeiten lassen sich sehr genau berechnen.
»
» » Stromverbrauch ist minimal.
»
» Aber auch nicht geringer als beim CMOS-555
»
» Jörg

Ich glaube, darüber müsste er sich keine Sorgen machen :-D
Es werden schliesslich auch 2 Monoflops benötigt. Flanken werden immer erzeugt, da Q und Q/Ausgänge benutzt werden. Es sind ja auch Trigger Eingänge und wenn sich solch eine Schaltung 'aufhängen' sollte, was ich noch nie in meinem Berufsleben erlebt habe, dann könnte das genauso bei rückgekoppelten Schmitt Triggern passieren.
Ich halte Deine Aussage für sehr gewagt.

J.R.(R)

E-Mail

17.06.2005,
00:24

@ Wolfgang

Recheckgenerator

» Es werden schliesslich auch 2 Monoflops benötigt.

Wie ? Du meinst beim 4538 ? Das ist doch klar

» Flanken werden immer
» erzeugt, da Q und Q/Ausgänge benutzt werden.

Was heißt immer ? Es gibt eine Flanke unmittelbar nach der aktiven Triggerflanke und eine zweite nach Ablauf der Zeitkonstante. Dann ist Schluß.

» Es sind ja auch Trigger
» Eingänge

Was willst du damit sagen ?

» und wenn sich solch eine Schaltung 'aufhängen' sollte, was ich
» noch nie in meinem Berufsleben erlebt habe,

Das ist ja das tückische an solchen Schaltungen. Sie können unter günstigen Umständen prima funktionieren und in weniger optimaler Umgebung plötzlich kläglich versagen. Das kann für den Produzent dieser Schaltung sehr teuer werden und der Bastler steht wie der Ochse vorm Berg.
Das gleiche Problem gibt es auch bei dem klassischen symmetrischen astabilen Multivibrator, bestehend aus 2 Transistoren, 2 Kondensatoren und 4 Widerständen. Hier handelt es sich im Prinzip auch um 2 rückgekoppelte Monoflops. Bei ungünstiger Dimensionierung kann sich auch diese Schaltung aufhängen, was ich tatsächlich schon öfter erlebt habe. Nicht nur bei selbstgebauten Schaltungen sondern auch bei industriell gefertigten, die vorher Jahrelang einwandfrei funktionierten. Warum also mehr Aufwand treiben und auch noch dieses Risiko eingehen ?

» dann könnte das genauso bei
» rückgekoppelten Schmitt Triggern passieren.

Wie soll sich denn diese Schaltung aufhängen ?
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm

» Ich halte Deine Aussage für sehr gewagt.

Warum ? Wie stellst du denn sicher, daß der 4538-Oszillator nach dem Einschalten und nach einer kurzzeitigen Störung immer wieder sicher anschwingt ?

Jörg

Thomas Schaerer

Homepage E-Mail

17.06.2005,
08:10

@ Wolfgang

Recheckgenerator mit 4538

» Kannst auch den cd4538 nehmen. Einer der Monoflops steuert den anderen
» und umgekehrt. Puls-Pausen kannst exakt per C und R einstellen und sind
» reproduzierbar.
» Stromverbrauch ist minimal.

Bravo! Ich habe mich beim Durchlesen der Postings gefragt, ob jemand auf diese Idee kommt. Du hast mir die Arbeit abgenommen.

Wenn man sich aber das Datenblatt des MC4538 (Motorola) ansieht, faellt auf, dass die minimale Impulsbreite zwar mit 10 us angegeben ist, der empfohlene Wert liegt aber bei 100 us.

Genauer:

Total Output Pulse Width Range:
10 us <------------------------------> 10s

Recommended Output Pulse Width Range:
100 us <-----------------------------> 1s


Gruss
Thomas :-D :-D :-D

Wolfgang

Homepage E-Mail

Heubach,
17.06.2005,
10:23

@ J.R.

Recheckgenerator

» » Es werden schliesslich auch 2 Monoflops benötigt.
»
» Wie ? Du meinst beim 4538 ? Das ist doch klar
»
» » Flanken werden immer
» » erzeugt, da Q und Q/Ausgänge benutzt werden.
»
» Was heißt immer ? Es gibt eine Flanke unmittelbar nach der aktiven
» Triggerflanke und eine zweite nach Ablauf der Zeitkonstante. Dann ist
» Schluß.

Genau diese genügen auch. Direkt nach dem Einschalten werden an den Ausgängen (Q und /Q) auch Flanken erzeugt
»
» » Es sind ja auch Trigger
» » Eingänge
»
» Was willst du damit sagen ?

Es sind keine normalen Digitaleingänge.

»
» » und wenn sich solch eine Schaltung 'aufhängen' sollte, was ich
» » noch nie in meinem Berufsleben erlebt habe,
»
» Das ist ja das tückische an solchen Schaltungen. Sie können unter
» günstigen Umständen prima funktionieren und in weniger optimaler Umgebung
» plötzlich kläglich versagen. Das kann für den Produzent dieser Schaltung
» sehr teuer werden und der Bastler steht wie der Ochse vorm Berg.
» Das gleiche Problem gibt es auch bei dem klassischen symmetrischen
» astabilen Multivibrator, bestehend aus 2 Transistoren, 2 Kondensatoren und
» 4 Widerständen. Hier handelt es sich im Prinzip auch um 2 rückgekoppelte
» Monoflops. Bei ungünstiger Dimensionierung kann sich auch diese Schaltung
» aufhängen, was ich tatsächlich schon öfter erlebt habe. Nicht nur bei
» selbstgebauten Schaltungen sondern auch bei industriell gefertigten, die
» vorher Jahrelang einwandfrei funktionierten. Warum also mehr Aufwand
» treiben und auch noch dieses Risiko eingehen ?

Ich sehe da kein Risiko und halte das, was Du hier schreibst von eher theoretischer Natur.
»
» » dann könnte das genauso bei
» » rückgekoppelten Schmitt Triggern passieren.
»
» Wie soll sich denn diese Schaltung aufhängen ?
» http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm

Was meinst du? Wenn Du dir das durchliest, hättest du folgendes gesehen. Zitat: "Möchte man einen kurzen Impuls und eine lange Pause, hilft ein nachgeschalteter Inverter weiter." Also wird die Schaltung aufwendiger, da der Fragesteller ein Verhältnis Puls-Pause von 1:1333 wünscht.


»
» » Ich halte Deine Aussage für sehr gewagt.
»
» Warum ? Wie stellst du denn sicher, daß der 4538-Oszillator nach dem
» Einschalten und nach einer kurzzeitigen Störung immer wieder sicher
» anschwingt ?

Wie soll denn solch eine Störung aussehen? Das gleiche Problem hat man auch bei anderen Schaltungen, dass 'Störungen' auch welcher Art eine Schaltung lahmlegen können. Das liegt in der Natur dieser Dinge.
Selbst wenn man die Betriebsspannung solch einer Schaltung mit dem 4538 langsam von 0-xV hochregelt schwingt sie sicher an. Ich konnte noch nie das Gegenteil sehen.
Sicher könnte es sein, wenn nach Jahren oder Jahrzehnten die Kapazitäten oder Widerstände versagen, dass dann die Schaltung nicht mehr funktioniert, aber wenn sie es doch täte, bräuchte man keine Bauteile mehr. Sie würden sich selbst überflüssig machen. So ist es bei allen Schaltungen, auch beim NE555, der übrigens selbst nur über einen Trigger-Eingang zum astabilen Schwingen gebracht wird. Wie auch sonst?


»
» Jörg

Letztendlich ist es mir aber auch relativ egal, welchen Baustein er einsetzt, das bleibt ihm überlassen.

Wolfgang

Homepage E-Mail

Heubach,
17.06.2005,
10:40

@ Thomas Schaerer

Recheckgenerator mit 4538

» » Kannst auch den cd4538 nehmen. Einer der Monoflops steuert den anderen
» » und umgekehrt. Puls-Pausen kannst exakt per C und R einstellen und sind
» » reproduzierbar.
» » Stromverbrauch ist minimal.
»
» Bravo! Ich habe mich beim Durchlesen der Postings gefragt, ob jemand auf
» diese Idee kommt. Du hast mir die Arbeit abgenommen.
»
» Wenn man sich aber das Datenblatt des MC4538 (Motorola) ansieht, faellt
» auf, dass die minimale Impulsbreite zwar mit 10 us angegeben ist, der
» empfohlene Wert liegt aber bei 100 us.
»
» Genauer:
»
» Total Output Pulse Width Range:
» 10 us <------------------------------> 10s
»
» Recommended Output Pulse Width Range:
» 100 us <-----------------------------> 1s
»
»
» Gruss
» Thomas :-D :-D :-D


Die von Fairchild und NS werden mit 1us->oo beworben. Hängt wohl vom Hersteller ab :-D
Wo finde ich das Datenblatt für den Motorola 4538?

Wolfgang

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Heubach,
17.06.2005,
10:58

@ J.R.

Recheckgenerator

» » Es werden schliesslich auch 2 Monoflops benötigt.
»
» Wie ? Du meinst beim 4538 ? Das ist doch klar
»
» » Flanken werden immer
» » erzeugt, da Q und Q/Ausgänge benutzt werden.
»
» Was heißt immer ? Es gibt eine Flanke unmittelbar nach der aktiven
» Triggerflanke und eine zweite nach Ablauf der Zeitkonstante. Dann ist
» Schluß.
»
» » Es sind ja auch Trigger
» » Eingänge
»
» Was willst du damit sagen ?
»
» » und wenn sich solch eine Schaltung 'aufhängen' sollte, was ich
» » noch nie in meinem Berufsleben erlebt habe,
»
» Das ist ja das tückische an solchen Schaltungen. Sie können unter
» günstigen Umständen prima funktionieren und in weniger optimaler Umgebung
» plötzlich kläglich versagen. Das kann für den Produzent dieser Schaltung
» sehr teuer werden und der Bastler steht wie der Ochse vorm Berg.
» Das gleiche Problem gibt es auch bei dem klassischen symmetrischen
» astabilen Multivibrator, bestehend aus 2 Transistoren, 2 Kondensatoren und
» 4 Widerständen. Hier handelt es sich im Prinzip auch um 2 rückgekoppelte
» Monoflops. Bei ungünstiger Dimensionierung kann sich auch diese Schaltung
» aufhängen, was ich tatsächlich schon öfter erlebt habe. Nicht nur bei
» selbstgebauten Schaltungen sondern auch bei industriell gefertigten, die
» vorher Jahrelang einwandfrei funktionierten. Warum also mehr Aufwand
» treiben und auch noch dieses Risiko eingehen ?
»
» » dann könnte das genauso bei
» » rückgekoppelten Schmitt Triggern passieren.
»
» Wie soll sich denn diese Schaltung aufhängen ?
» http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
»
» » Ich halte Deine Aussage für sehr gewagt.
»
» Warum ? Wie stellst du denn sicher, daß der 4538-Oszillator nach dem
» Einschalten und nach einer kurzzeitigen Störung immer wieder sicher
» anschwingt ?
»
» Jörg


Er möchte auch nen Stromsparer. Der NE555 benötigt bis zu 375000 Mal mehr Strom als der 4538
Hätte ich so viele EUROs auf dem Konto, wär ich nicht hier :-D

J.R.(R)

E-Mail

17.06.2005,
12:15

@ Wolfgang

Recheckgenerator

» Er möchte auch nen Stromsparer. Der NE555 benötigt bis zu 375000 Mal mehr
» Strom als der 4538

Das hatten wir doch schon längst geklärt. Der Stromverbrauch der CMOS-Version des 555 liegt in der gleichen Größenordnung wie die des 4538. Das ist wirklich nicht das Problem.

Jörg

J.R.(R)

E-Mail

17.06.2005,
13:38

@ Wolfgang

Recheckgenerator

» » Was heißt immer ? Es gibt eine Flanke unmittelbar nach der aktiven
» » Triggerflanke und eine zweite nach Ablauf der Zeitkonstante. Dann ist
» » Schluß.
»
» Genau diese genügen auch. Direkt nach dem Einschalten werden an den
» Ausgängen (Q und /Q) auch Flanken erzeugt

Dieses Verhalten ist aber vom Hersteller nicht spezifiziert, insbesondere nicht bei langsamen Anstieg der Betriebsspannung. Wenn das bei NSC, ON und ST funktioniert, muß es noch lange nicht bei Harris funktionieren und auch nicht bei zukünftigen Versionen von NSC oder ON.

» » » Es sind ja auch Trigger
» » » Eingänge
» »
» » Was willst du damit sagen ?
»
» Es sind keine normalen Digitaleingänge.
»
» »

» Ich sehe da kein Risiko und halte das, was Du hier schreibst von eher
» theoretischer Natur.

Nein, ich spreche aus jahrzehntelanger praktischer Erfahrung. Man hat schon genug Ärger mit den unvorhersehbaren Fehlern. Da muß man sich nicht auch noch bekannte potentielle Fehlerquellen in die Schaltung einbauen.

» » Wie soll sich denn diese Schaltung aufhängen ?
» » http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
»
» Was meinst du? Wenn Du dir das durchliest, hättest du folgendes gesehen.
» Zitat: "Möchte man einen kurzen Impuls und eine lange Pause, hilft ein
» nachgeschalteter Inverter weiter." Also wird die Schaltung aufwendiger, da
» der Fragesteller ein Verhältnis Puls-Pause von 1:1333 wünscht.

Das hat mit dem Zuverlässigkeitsproblem nix zu tun. Also nochmal meine Frage: Wie soll sich diese Schaltung aufhängen ?
Es war auch nicht ausdrücklich nach einem positiven Impuls gefragt. Mit einer kleinen Schaltungsänderung mit einer zusätzlichen Diode läßt sich mit dem 555 auch problemlos ein positiver Nadelimpuls erzeugen. Dadurch wird die Impulsdauer zwar etwas ungenauer, aber das ist unerheblich, weil die Genauigkeit bei so kurzen Impulsen beim 555 wie auch beim 4538 ohnehin nicht sehr groß ist.

» » Warum ? Wie stellst du denn sicher, daß der 4538-Oszillator nach dem
» » Einschalten und nach einer kurzzeitigen Störung immer wieder sicher
» » anschwingt ?
»
» Wie soll denn solch eine Störung aussehen?

z.B. ein kurzer EM-Störimpuls während oder unmittelbar nach einer Triggerflanke, der das interne FF sofort wieder zurücksetzt, bevor der Ausgang reagiert hat. Danach ist dann Ruhe im Chip. Das ist im Einzelfall zwar unwahrscheinlich, aber bei störreicher Umgebung und vielen Geräten im Einsatz wird es sporadisch immer wieder passieren.

» Das gleiche Problem hat man
» auch bei anderen Schaltungen, dass 'Störungen' auch welcher Art eine
» Schaltung lahmlegen können. Das liegt in der Natur dieser Dinge.

Nein, es liegt in der Verantwortung des Entwicklers dies weitestgehend zu verhindern. Natürlich kann man eine Schaltung nicht gegen einen direkten Blitzeinschlag schützen, aber fast alles andere läßt sich machen, wenn es sein muß. Aufhängen können sich eigentlich sonst nur Prozessoren. Deshalb treibt man dort auch einen gewissen Aufwand, um das System danach wieder automatisch neu zu starten (z.B. Watchdog oder Brown-Out-Detect). Für einen Rechteckgenerator wäre das wohl etwas übertrieben.
Auch ein Latch-Up würde CMOS-ICs lahmlegen und muß durch entsprechende Schutzschaltungen verhindert werden.

» Selbst wenn man die Betriebsspannung solch einer Schaltung mit dem 4538
» langsam von 0-xV hochregelt schwingt sie sicher an. Ich konnte noch nie
» das Gegenteil sehen.

Daraus kannst du nicht schließen, daß es immer, bei jedem Hersteller, bei jeder Temperatur und mit jeder Zeitkonstante funktioniert.

» Sicher könnte es sein, wenn nach Jahren oder Jahrzehnten die Kapazitäten
» oder Widerstände versagen, dass dann die Schaltung nicht mehr
» funktioniert,

Das ist wieder eine ganz andere Fehlerquelle, die man zumindest durch Verwendung hochwertiger Bauteile minimieren kann.

» Letztendlich ist es mir aber auch relativ egal, welchen Baustein er
» einsetzt, das bleibt ihm überlassen.

Im Prinzip mir auch, aber vielleicht muß ich irgendwann einmal mein Leben einer Maschine anvertrauen, die möglicherweise nur deshalb versagt, weil so ein blöder Rechteckgenerator nicht anschwingen wollte, obwohl er es die letzten 20 Jahre immer tat. Keiner sollte dann sagen können, er hätte nichts gewußt.

Jörg

Wolfgang

Homepage E-Mail

Heubach,
17.06.2005,
14:08

@ J.R.

Recheckgenerator

» » » Was heißt immer ? Es gibt eine Flanke unmittelbar nach der aktiven
» » » Triggerflanke und eine zweite nach Ablauf der Zeitkonstante. Dann ist
» » » Schluß.
» »
» » Genau diese genügen auch. Direkt nach dem Einschalten werden an den
» » Ausgängen (Q und /Q) auch Flanken erzeugt
»
» Dieses Verhalten ist aber vom Hersteller nicht spezifiziert, insbesondere
» nicht bei langsamen Anstieg der Betriebsspannung. Wenn das bei NSC, ON und
» ST funktioniert, muß es noch lange nicht bei Harris funktionieren und auch
» nicht bei zukünftigen Versionen von NSC oder ON.
»
» » » » Es sind ja auch Trigger
» » » » Eingänge
» » »
» » » Was willst du damit sagen ?
» »
» » Es sind keine normalen Digitaleingänge.
» »
» » »
»
» » Ich sehe da kein Risiko und halte das, was Du hier schreibst von eher
» » theoretischer Natur.
»
» Nein, ich spreche aus jahrzehntelanger praktischer Erfahrung. Man hat
» schon genug Ärger mit den unvorhersehbaren Fehlern. Da muß man sich nicht
» auch noch bekannte potentielle Fehlerquellen in die Schaltung einbauen.
»
» » » Wie soll sich denn diese Schaltung aufhängen ?
» » » http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
» »
» » Was meinst du? Wenn Du dir das durchliest, hättest du folgendes
» gesehen.
» » Zitat: "Möchte man einen kurzen Impuls und eine lange Pause, hilft ein
» » nachgeschalteter Inverter weiter." Also wird die Schaltung aufwendiger,
» da
» » der Fragesteller ein Verhältnis Puls-Pause von 1:1333 wünscht.
»
» Das hat mit dem Zuverlässigkeitsproblem nix zu tun. Also nochmal meine
» Frage: Wie soll sich diese Schaltung aufhängen ?
» Es war auch nicht ausdrücklich nach einem positiven Impuls gefragt. Mit
» einer kleinen Schaltungsänderung mit einer zusätzlichen Diode läßt sich
» mit dem 555 auch problemlos ein positiver Nadelimpuls erzeugen. Dadurch
» wird die Impulsdauer zwar etwas ungenauer, aber das ist unerheblich, weil
» die Genauigkeit bei so kurzen Impulsen beim 555 wie auch beim 4538 ohnehin
» nicht sehr groß ist.
»
» » » Warum ? Wie stellst du denn sicher, daß der 4538-Oszillator nach dem
» » » Einschalten und nach einer kurzzeitigen Störung immer wieder sicher
» » » anschwingt ?
» »
» » Wie soll denn solch eine Störung aussehen?
»
» z.B. ein kurzer EM-Störimpuls während oder unmittelbar nach einer
» Triggerflanke, der das interne FF sofort wieder zurücksetzt, bevor der
» Ausgang reagiert hat. Danach ist dann Ruhe im Chip. Das ist im Einzelfall
» zwar unwahrscheinlich, aber bei störreicher Umgebung und vielen Geräten im
» Einsatz wird es sporadisch immer wieder passieren.
»
» » Das gleiche Problem hat man
» » auch bei anderen Schaltungen, dass 'Störungen' auch welcher Art eine
» » Schaltung lahmlegen können. Das liegt in der Natur dieser Dinge.
»
» Nein, es liegt in der Verantwortung des Entwicklers dies weitestgehend zu
» verhindern. Natürlich kann man eine Schaltung nicht gegen einen direkten
» Blitzeinschlag schützen, aber fast alles andere läßt sich machen, wenn es
» sein muß. Aufhängen können sich eigentlich sonst nur Prozessoren. Deshalb
» treibt man dort auch einen gewissen Aufwand, um das System danach wieder
» automatisch neu zu starten (z.B. Watchdog oder Brown-Out-Detect). Für
» einen Rechteckgenerator wäre das wohl etwas übertrieben.
» Auch ein Latch-Up würde CMOS-ICs lahmlegen und muß durch entsprechende
» Schutzschaltungen verhindert werden.
»
» » Selbst wenn man die Betriebsspannung solch einer Schaltung mit dem 4538
» » langsam von 0-xV hochregelt schwingt sie sicher an. Ich konnte noch nie
» » das Gegenteil sehen.
»
» Daraus kannst du nicht schließen, daß es immer, bei jedem Hersteller, bei
» jeder Temperatur und mit jeder Zeitkonstante funktioniert.
»
» » Sicher könnte es sein, wenn nach Jahren oder Jahrzehnten die
» Kapazitäten
» » oder Widerstände versagen, dass dann die Schaltung nicht mehr
» » funktioniert,
»
» Das ist wieder eine ganz andere Fehlerquelle, die man zumindest durch
» Verwendung hochwertiger Bauteile minimieren kann.
»
» » Letztendlich ist es mir aber auch relativ egal, welchen Baustein er
» » einsetzt, das bleibt ihm überlassen.
»
» Im Prinzip mir auch, aber vielleicht muß ich irgendwann einmal mein Leben
» einer Maschine anvertrauen, die möglicherweise nur deshalb versagt, weil
» so ein blöder Rechteckgenerator nicht anschwingen wollte, obwohl er es die
» letzten 20 Jahre immer tat. Keiner sollte dann sagen können, er hätte
» nichts gewußt.
»
» Jörg


Sorry Jörg,

aber deine Aussage werden mir inzwischen zu polemisch und diese wenn und aber und jenes, sind mir mehr als über.