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Orikson

E-Mail

01.12.2009,
19:09
 

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung (Schaltungstechnik)

Moin allerseits,

ich habe hier einen 500 VA Ringkerntraffo (RKT50030 von Reichelt) mit 1 x 230V~ primär und 2 x 30V= sekundär.

Ich benötige je eine positive und negative Gleichspannung (also ca. 42 V=) und möchte pro Wicklung einen eigenen Gleichrichter verwenden, aber mit einer gemeinsamen Masse.

Würde das so funktionieren oder muss ich die beiden Anschlüsse der zweiten Wicklung vertauschen? Wenn ich das richtig durchdacht habe sollte die Phase in dem Fall ja egal sein, oder?
http://img163.imageshack.us/i/bild1v.png/

Elektronix(R)

01.12.2009,
19:18

@ Orikson

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» Moin allerseits,
»
» ich habe hier einen 500 VA Ringkerntraffo (RKT50030 von Reichelt) mit 1 x
» 230V~ primär und 2 x 30V= sekundär.
»
» Ich benötige je eine positive und negative Gleichspannung (also ca. 42 V=)
» und möchte pro Wicklung einen eigenen Gleichrichter verwenden, aber mit
» einer gemeinsamen Masse.
»
» Würde das so funktionieren oder muss ich die beiden Anschlüsse der zweiten
» Wicklung vertauschen? Wenn ich das richtig durchdacht habe sollte die Phase
» in dem Fall ja egal sein, oder?
» http://img163.imageshack.us/i/bild1v.png/

Eigentlich sollte es möglich sein, die beiden Wicklungen in Reihe zu schalten, dann brauchst Du nur einen Gleichrichter und kannst die Mittelanzapfung zwischen den beiden Sekundärwicklungen als Masse nehmen.

--
Und die Grundgebihr is aa scho drin. DOS is jo nett..

Zwinkerle(R)

01.12.2009,
19:19

@ Orikson

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» ich habe hier einen 500 VA Ringkerntraffo (RKT50030 von Reichelt) mit 1 x
» 230V~ primär und 2 x 30V= sekundär.
Sicher sind es 2 x 30V~, nicht 30V=

» Ich benötige je eine positive und negative Gleichspannung (also ca. 42 V=)
» und möchte pro Wicklung einen eigenen Gleichrichter verwenden, aber mit
» einer gemeinsamen Masse.
Dagegen spricht prinzipiell nichts, außer...
dann solltest du einen passenden Trafo nehmen, einen, der auch über 40V liefern kann.

--
Don't feed Trolls!!!

schaerer(R)

Homepage E-Mail

Kanton Zürich (Schweiz),
01.12.2009,
19:36

@ Elektronix

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» Eigentlich sollte es möglich sein, die beiden Wicklungen in Reihe zu
» schalten, dann brauchst Du nur einen Gleichrichter und kannst die
» Mittelanzapfung zwischen den beiden Sekundärwicklungen als Masse nehmen.

Nicht eigentlich, das funktioniert sicher.

Wie man's macht, sieht man in:
"Spannungsregelschaltung mit elektronischer Brummsiebung (Brummunterdrückung)"
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/lnpowsup.htm

Siehe Bild 1 und Bild 5.

--
Gruss
Thomas

Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9

Orikson

01.12.2009,
19:37

@ Zwinkerle

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» » ich habe hier einen 500 VA Ringkerntraffo (RKT50030 von Reichelt) mit 1
» x
» » 230V~ primär und 2 x 30V= sekundär.
» Sicher sind es 2 x 30V~, nicht 30V=
Ja, kleiner Schreibfehler meinerseits

» » Ich benötige je eine positive und negative Gleichspannung (also ca. 42
» V=)
» » und möchte pro Wicklung einen eigenen Gleichrichter verwenden, aber mit
» » einer gemeinsamen Masse.
» Dagegen spricht prinzipiell nichts, außer...
» dann solltest du einen passenden Trafo nehmen, einen, der auch über 40V
» liefern kann.
Nein, das ist nicht so wichtig. Eigentlich würden 30 Volt auch reichen, aber wenn ich die 30 Volt~ gleichrichte bekommt man rein rechnerisch ca. 42 Volt=. Die Spannung wird nicht weitere stabilisiert, das ganze ist für einen Audio - Verstärker.

Zur Zeit habe ich das mit einem Gleichrichter am laufen, aber ich vermute, dass das Rauschen welches ich höre dadurch entsteht, anders kann ich mir das nicht mehr erklären...

Thomas Kuster

Homepage E-Mail

Rorschach (CH),
01.12.2009,
20:42

@ Orikson

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» Zur Zeit habe ich das mit einem Gleichrichter am laufen, aber ich vermute,
» dass das Rauschen welches ich höre dadurch entsteht, anders kann ich mir
» das nicht mehr erklären...

Rauschen eines Verstärkers hat ganz sicher nicht mit der 100 Hz-Verorgung zu tun (das würde brummen, typisch 100 Hz eben). Rauschen kann entstehen, wenn z.B. ein OPAmp nicht richtig frequenzkompensiert ist und dadurch diese Stufe schwingt. Dasselbe kann auch passieren, wenn ein OP-Amp eine zu grosse kapazitive Last treiben muss. Diese Schwingungen sind dann oft als Rauschen höhrbar.

Mit vielen freundlichen Grüssen Thomas Kuster

Orikson

01.12.2009,
21:11

@ Thomas Kuster

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» Rauschen eines Verstärkers hat ganz sicher nicht mit der 100 Hz-Verorgung
» zu tun (das würde brummen, typisch 100 Hz eben). Rauschen kann entstehen,
» wenn z.B. ein OPAmp nicht richtig frequenzkompensiert ist und dadurch
» diese Stufe schwingt. Dasselbe kann auch passieren, wenn ein OP-Amp eine
» zu grosse kapazitive Last treiben muss. Diese Schwingungen sind dann oft
» als Rauschen höhrbar.

Meine undeutliche Schreibweise wird mir mal noch zum Verhängnis... ;-)

Ich meine eben genau das typische Netzbrummen. Sobald ich den Netzstecker ziehe (der Verstärker wird dann noch kurz von den ElKos versorgt) hab ich kein Brummen mehr, genauso wenn ich Cinchkabel anstecke. Da ich es aber selbst mit zwei Notebooks versucht hab bin ich mir recht sicher, dass es keine Masseschleife ist. Signalmasse auf den PE legen hat auch nix gebracht. Und ohne PE auch das selbe ... ich weiß, gefährlich, aber es waren ja nur 5 Sekunden *duck*

Zwinkerle(R)

01.12.2009,
21:50

@ Orikson

Verständnisfrage: 2x30 V Trafo, 1 Gleichrichter je Wicklung

» Meine undeutliche Schreibweise wird mir mal noch zum Verhängnis... ;-)
Nicht Schreibweise, sondern Ausdrucksweise.

» Ich meine eben genau das typische Netzbrummen. Sobald ich den Netzstecker
» ziehe (der Verstärker wird dann noch kurz von den ElKos versorgt) hab ich
» kein Brummen mehr
Dann hast du eine Brummschleife.

Wenn dir 2 x 30V genügen, dann ist deine Eingangsschaltung genau richtig.

--
Don't feed Trolls!!!

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
01.12.2009,
22:53

@ Zwinkerle

ich erinnere mich an...

diesen Thread:
http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=107752&page=2&category=all&order=time

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
02.12.2009,
09:55
(editiert von Jüwü
am 02.12.2009 um 09:56)


@ Jüwü

und an das:

http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum_entry.php?id=107678&page=2&category=all&order=time

Orikson

E-Mail

03.12.2009,
11:40

@ Jüwü

Brummsiebung hört sich doch gut an

Also die beiden verlinkten Themen hab ich schon durchgelesen (genauso wie viele Post über Masseschleifen, Brummtöne etc. in anderen Foren), aber keins hat mir so richtig weitergeholfen. Ich hatte die Signalmassen von den Cincheingängen (insgesamt 4 Stück) zu erst vom Gehäuse isoliert, dann aber damit verbunden und dachte es wurde dadurch besser. War aber scheinbar nur Einbildung...

Ich werde mir mal die Brummsiebung aus Bild 5 nachbauen, allerdings ohne die Spannungswandler. Die Dimensionierung werde ich auch so lassen. Die ist zwar eigentlich "nur" für 3 Ampere gedacht (bei mir wären es bis zu ~8,33A), aber selbst bei gehobener Zimmerlautstärke fließt nicht mal 1 A.
http://img5.imageshack.us/i/bild1dcz.png/

Außerdem habe ich versucht, nach dem Gleichrichter je in + und - Leitung eine Spule (hatte nur die FED 100µ von Reichelt da) in Reihe zu schalten. Und siehe da, das Brummen ist fast weg! Allerdings hab ich dann rausgefunden, dass das auch ohne die Spulen so ist, wenn ich nur die Kabel von + und - Anschluss des Gleichrichters um ca. 1 Meter verlängere... Bei 1,5 oder 0,5 m brummt es wieder :surprised: