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ArndM

09.11.2009,
12:50
 

Brummen bei Kopfhörerverstärker (Elektronik)

Hallo zusammen,

ich hatte am 15.09. nach einer Einfachen Möglichkeit für einen Kopfhörerverstärker-Selbstbau nachgefragt. xy hatte mir zum TDA7050 geraten.

Mitlerweile habe ich es tatsächlich mal geschaft, das zusammenzulöten.

Ich habe folgende Schaltung zusätzlich mit 220 uF Elko parallel zur Spannungsversorgung aufgebaut.



Bei 3,5 V am Labornetzteil betrieben hatte ich zwei Probleme:
Der Ausgang ist zu laut. Von "aus" bis "unerträglich laut" spielt sich alles auf dem ersten Viertel des Lautstärkereglers ab.
Das zweite hängt vermutlich mit dem ersten zusammen. Ich habe ein gut hörbares Grundrauschen. Ist nicht dramatisch, wäre aber schön, wenn es weg wär.

Anschließend habe ich als Spannungsquelle eine altes Steckerstzteil (mit Traffo, kein Schaltnetzteil) mit 3V Nennspannung verwendet. Da hatte ich ein indiskutables 50 Hz Brummen auf den Kopfhörern.

Meine Fragen:
- Kann man den Verstärkungsfaktor sinnvoll reduzieren (z.B. Spannungsteiler im Ausgang)?
- Das Brummen kommt doch sicher aus einer Restwelligkeit des (Billig)Netzteiles. Wie sieht die geeignete Filterschaltung aus?


Vielen Dank schon mal für's Lesen. Wenn der Verstärker fertig ist, mach ich mal Fotos. Das ist meine erste Elektronik Arbeit, sonst nur Elektrik. Vieleicht annimieren die Fotos ja noch andere Neulinge :-)


Gruß aus dem verregneten Nürnberg,
Arnd

x y

09.11.2009,
13:24

@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Der Ausgang ist zu laut. Von "aus" bis "unerträglich laut" spielt sich
» alles auf dem ersten Viertel des Lautstärkereglers ab.

Logarithmisches Poti verwenden.


» Das zweite hängt vermutlich mit dem ersten zusammen. Ich habe ein gut
» hörbares Grundrauschen. Ist nicht dramatisch, wäre aber schön, wenn es weg
» wär.

Eingang mal kurzgeschlossen?


» Anschließend habe ich als Spannungsquelle eine altes Steckerstzteil (mit
» Traffo, kein Schaltnetzteil) mit 3V Nennspannung verwendet. Da hatte ich
» ein indiskutables 50 Hz Brummen auf den Kopfhörern.

Brummschleife gebastelt?

jbe

E-Mail

09.11.2009,
13:32

@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Hallo zusammen,
»
» ich hatte am 15.09. nach einer Einfachen Möglichkeit für einen
» Kopfhörerverstärker-Selbstbau nachgefragt. xy hatte mir zum TDA7050
» geraten.
»
» Mitlerweile habe ich es tatsächlich mal geschaft, das zusammenzulöten.
»
» Ich habe folgende Schaltung zusätzlich mit 220 uF Elko parallel zur
» Spannungsversorgung aufgebaut.
»
»
»
» Bei 3,5 V am Labornetzteil betrieben hatte ich zwei Probleme:
» Der Ausgang ist zu laut. Von "aus" bis "unerträglich laut" spielt sich
» alles auf dem ersten Viertel des Lautstärkereglers ab.
Hast du ein Linear oder Logarythmisches Poti verwendet,
man verwendet für Lautstärkeregelung immer ein Log-Poti.
» Das zweite hängt vermutlich mit dem ersten zusammen. Ich habe ein gut
» hörbares Grundrauschen. Ist nicht dramatisch, wäre aber schön, wenn es weg
» wär.

Grundrauschen IC Typisch scheint normal, weil du ein kopfhörer verwendest (nennt man auch Akustische Lupe).

Mache mal eine Anpassung an den Ausgang dranne z.B. hat dein Kopfhörer 32 Ohm dann lege ein Widerstand von 33 Ohm in Reihe, damit macht man eine Leistungsanpassung.

»
» Anschließend habe ich als Spannungsquelle eine altes Steckerstzteil (mit
» Traffo, kein Schaltnetzteil) mit 3V Nennspannung verwendet. Da hatte ich
» ein indiskutables 50 Hz Brummen auf den Kopfhörern.

Durch Gleichrichtung hörst du ein 100 Hz Brummen, nehme einen Spannungsregler
»
» Meine Fragen:
» - Kann man den Verstärkungsfaktor sinnvoll reduzieren (z.B.

Spannungsteiler am Eingang und Leistungsanpassung am Ausgang.
» Spannungsteiler im Ausgang)?
» - Das Brummen kommt doch sicher aus einer Restwelligkeit des
» (Billig)Netzteiles. Wie sieht die geeignete Filterschaltung aus?

Ja,
»
»
» Vielen Dank schon mal für's Lesen. Wenn der Verstärker fertig ist, mach
» ich mal Fotos. Das ist meine erste Elektronik Arbeit, sonst nur Elektrik.
» Vieleicht annimieren die Fotos ja noch andere Neulinge :-)
»
»
» Gruß aus dem verregneten Nürnberg,
» Arnd

x y

09.11.2009,
13:39

@ jbe

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Mache mal eine Anpassung an den Ausgang dranne z.B. hat dein Kopfhörer 32
» Ohm dann lege ein Widerstand von 33 Ohm in Reihe, damit macht man eine
» Leistungsanpassung.

Ein schlechter Rat, da ist die Dämpfung zum Teufel.

Gast

09.11.2009,
13:55

@ jbe

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» - Das Brummen kommt doch sicher aus einer Restwelligkeit des
» (Billig)Netzteiles. Wie sieht die geeignete Filterschaltung aus?

Filterschaltung sieht nach vernünftiges Netzteil aus.

jbe

E-Mail

09.11.2009,
14:01

@ x y

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» » Mache mal eine Anpassung an den Ausgang dranne z.B. hat dein Kopfhörer
» 32
» » Ohm dann lege ein Widerstand von 33 Ohm in Reihe, damit macht man eine
» » Leistungsanpassung.
»
» Ein schlechter Rat, da ist die Dämpfung zum Teufel.

ArndM

09.11.2009,
14:02

@ x y

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Logarithmisches Poti verwenden.
»
»
Ist ein 47 kOhm log Poti.



» Eingang mal kurzgeschlossen?
»
»
Nein, noch nicht. Probiere es heute Abend mal aus. Was sagt es mir, wenn das Rauschen dann weg ist?


» Brummschleife gebastelt?

Ich wüsste nicht wie. Signalquelle war ein MP3 Player. Das Steckernetzteil war also das einzige Gerät am 230V Netz.
Ist nicht eine erhebliche Restwelligkeit die wahrscheinlichste Ursache?



Grüße, Arnd

jbe

E-Mail

09.11.2009,
14:06

@ jbe

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» » » Mache mal eine Anpassung an den Ausgang dranne z.B. hat dein Kopfhörer
» » 32
» » » Ohm dann lege ein Widerstand von 33 Ohm in Reihe, damit macht man
» eine
» » » Leistungsanpassung.
» »
» » Ein schlechter Rat, da ist die Dämpfung zum Teufel.

Ich bin davon ausgegangen, weil viele Vollverstärker
so einen Widerstand in den Kopfhörer Ausgängen haben, nicht nur zum schutz von Kurzschluss der Endstufe.

Die Dämpfung bei so einer Schaltung, ob die wirklich wichtig ist mmh. Aber egal versuch ist es Wert.:-D

x y

09.11.2009,
14:12

@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» » Brummschleife gebastelt?
»
» Ich wüsste nicht wie. Signalquelle war ein MP3 Player. Das Steckernetzteil
» war also das einzige Gerät am 230V Netz.
» Ist nicht eine erhebliche Restwelligkeit die wahrscheinlichste Ursache?

Dann schon. Muss ein übles Gelump sein.

Jüwü(R)

E-Mail

Würzburg,
09.11.2009,
14:16

@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Hallo zusammen,
»
» ich hatte am 15.09. nach einer Einfachen Möglichkeit für einen
» Kopfhörerverstärker-Selbstbau nachgefragt. xy hatte mir zum TDA7050
» geraten.
»
» Mitlerweile habe ich es tatsächlich mal geschaft, das zusammenzulöten.
»
» Ich habe folgende Schaltung zusätzlich mit 220 uF Elko parallel zur
» Spannungsversorgung aufgebaut.
»
»
»
» Bei 3,5 V am Labornetzteil betrieben hatte ich zwei Probleme:
» Der Ausgang ist zu laut. Von "aus" bis "unerträglich laut" spielt sich
» alles auf dem ersten Viertel des Lautstärkereglers ab.
» Das zweite hängt vermutlich mit dem ersten zusammen. Ich habe ein gut
» hörbares Grundrauschen. Ist nicht dramatisch, wäre aber schön, wenn es weg
» wär.
»
» Anschließend habe ich als Spannungsquelle eine altes Steckerstzteil (mit
» Traffo, kein Schaltnetzteil) mit 3V Nennspannung verwendet. Da hatte ich
» ein indiskutables 50 Hz Brummen auf den Kopfhörern.
»
» Meine Fragen:
» - Kann man den Verstärkungsfaktor sinnvoll reduzieren (z.B.
» Spannungsteiler im Ausgang)?
» - Das Brummen kommt doch sicher aus einer Restwelligkeit des
» (Billig)Netzteiles. Wie sieht die geeignete Filterschaltung aus?
»
»
» Vielen Dank schon mal für's Lesen. Wenn der Verstärker fertig ist, mach
» ich mal Fotos. Das ist meine erste Elektronik Arbeit, sonst nur Elektrik.
» Vieleicht annimieren die Fotos ja noch andere Neulinge :-)
»
»
» Gruß aus dem verregneten Nürnberg,
» Arnd

Ich habe vor einigen Jahren auch dieses IC einmal eingesetzt und kann mich erinnern, dass das eine Eingangsspannung von unter 100mV bei Ub=5V hatte und somit von einem Line-Out ohne zusätzl. Spannungsteiler total übersteuert wurde.
Ich habe einen Spannungsteiler 1k/100R vorgeschaltet.
Du kannst auch stattdessen probieren direkt hinter dem Potischleifer einen R von ca. 1k nach GND zu schalten.
Möglicherweise mußt du etwas probieren, damit es deinen Anforderungen entspricht und es kann sein, dass sich auch der Brumm reduziert.


Jürgen

x y

09.11.2009,
14:16

@ jbe

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Ich bin davon ausgegangen, weil viele Vollverstärker
» so einen Widerstand in den Kopfhörer Ausgängen haben, nicht nur zum schutz
» von Kurzschluss der Endstufe.

Man muss nicht jeden Murks der Jubelelektronikhersteller nachmachen.


» Die Dämpfung bei so einer Schaltung, ob die wirklich wichtig ist mmh. Aber
» egal versuch ist es Wert.:-D

Und wenn das Gehör ausreichend vorgeschädigt ist, dann machts keinen Unterschied...

x y

09.11.2009,
14:18

@ Jüwü

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Ich habe vor einigen Jahren auch dieses IC einmal eingesetzt und kann mich
» erinnern, dass das eine Eingangsspannung von unter 100mV bei Ub=5V hatte
» und somit von einem Line-Out ohne zusätzl. Spannungsteiler total
» übersteuert wurde.
» Ich habe einen Spannungsteiler 1k/100R vorgeschaltet.
» Du kannst auch stattdessen probieren direkt hinter dem Potischleifer einen
» R von ca. 1k nach GND zu schalten.

Oder einfach mal die Signalquelle leiser stellen, ist ja im Moment ein MP3-Spieler.

ArndM

09.11.2009,
14:34

@ x y

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Oder einfach mal die Signalquelle leiser stellen, ist ja im Moment ein
» MP3-Spieler.

Der MP3 Player war nur zum Testen. Schlussendlich wird der Verstärker am Line Out eines SAT Empfängers hängen. Da kann man die Lautstärke nicht wesentlich senken, da diese im Pegel auf weitere angeschlossene Geräte abgestimmt ist.

Wie wäre denn ein Spannungsteiler 3,3 Ohm und 33 Ohm im Ausgang? Mit einem Teiler wird ja auch bei passiven Frequenzweichen bei Lautsprechern der Hochtöner im Pegel angepasst.

Und wie kann ich nun die Restwelligkeit filtern?



Vielen Dank schon mal für die rege Beteiligung, Arnd

hws(R)

E-Mail

59425 Unna,
09.11.2009,
15:15

@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Und wie kann ich nun die Restwelligkeit filtern?

Steckernetzteil MIT Stabilisierung (Regelung) oder 3-Bein Regler einbauen / in den Kopfhörerverstärker einbauen.
Ein 7805 wird's auch tun, mit 5V sollte der 7050 auch laufen.

hws

olit(R)

E-Mail

Berlin,
09.11.2009,
15:21

@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» Und wie kann ich nun die Restwelligkeit filtern?
»
Wen das Brummen von dem entfachen Netzgerät kommt, ist eine elektronische Brummsiebung bestimmt ausreichend



Weitere Erläuterungen sind hier zu finden.

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/lnpowsup.htm

geralds(R)

Homepage E-Mail

Wien, AT,
09.11.2009,
16:04
(editiert von geralds
am 09.11.2009 um 16:05)


@ ArndM

Brummen bei Kopfhörerverstärker

» » Oder einfach mal die Signalquelle leiser stellen, ist ja im Moment ein
» » MP3-Spieler.
»
» Der MP3 Player war nur zum Testen. Schlussendlich wird der Verstärker am
» Line Out eines SAT Empfängers hängen. Da kann man die Lautstärke nicht
» wesentlich senken, da diese im Pegel auf weitere angeschlossene Geräte
» abgestimmt ist.
»
» Wie wäre denn ein Spannungsteiler 3,3 Ohm und 33 Ohm im Ausgang? Mit einem
» Teiler wird ja auch bei passiven Frequenzweichen bei Lautsprechern der
» Hochtöner im Pegel angepasst.
»
» Und wie kann ich nun die Restwelligkeit filtern?
»
»
»
» Vielen Dank schon mal für die rege Beteiligung, Arnd

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Hallo Arnd,


Hast am Eingang vor dem log.-Poti auch einen Trennkoni?
Elko ein paar µF minuspol an Eingangsstift?
oder MKT mit ein paar µF?

Ein Kondi würde reichen, entweder am Ausgang der Vorstufe oder hier am Eingang.

Mache eine stabilisierte Versorgung.
Parallel zum 220µ Elko kannst noch einen keramischen 100n schalten,
hilft beim Abblocken von HF auf der Versorung.

Vermeide Brummschleifen.
Die Leiterführung ist da auch wichtig - keine flächigen Schleifenbahnen ziehen.

Geschirmte Eingangs-Verbindungskabel nehmen.
So ein für Audio Verlängerungskabel mit Klinkenstecker reicht.


Grüße
Gerald

--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER! :wink: Feigling!"