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Royer-Converter defekt? (Elektronik)

verfasst von JBE(R), bei mir zu hause, 06.03.2018, 02:01 Uhr
(editiert von JBE am 06.03.2018 um 02:32)

» Hallo!
»
» Ich speise einen alten AC-Zeilentrafo (vgl. Bild) seit längerer Zeit mit
» einem selbstgebastelten Royer-Converter (vgl. Bilder) und bis jetzt hat der
» Zeilentrafo bei ca. 30VDC Input des Royers einen ca. 5mm langen Lichtbogen
» "geschafft". Soweit sogut, nur funktioniert irgendetwas jetzt nicht mehr,
» da der Zeilentrafo plötzlich nur mehr bei ca. 0,5mm einen Lichtbogen
» aufbringen kann? Es fehlt irgendwie plötzlich an Spannung am Ausgang des
» Zeilentrafos - obwohl ich nichts geändert habe? Deswegen tippe ich mal auf
» den Royer-Converter - evnetuell hats dort irgend ein Problem.
»
» Daten zur Schaltung:
»
» Input am Royer: konstante 30VDC/4A
» Arbeitsfrequenz im Leerlauf: 28,6kHz
» Arbeitsfrequenz bei Belastung (z.B. Lichtbogen): 46kHz
»
» ... sollte die Frequenz nicht konstant sein auch bei Belastung? Ich habe
» leider die Frequenzen vor dem Auftreten des Problems nie gemessen!
»
» Die Schaltung (Widerstände sind 5W und Induktivität ist 47uH, Kondensator
» MKP 250V):
»
»
»
» Der Aufbau + AC-Zeilentrafo:
»
»


Der Royer braucht sehr viel Strom zum anlaufen, steht dieser nicht zur Verfügung, kann es passieren das die Transistoren im Linearem Betrieb festsitzen.
Mit Sicherheit ist ein Bauteil defekt , Drahtwiderstände haben in der Schaltung nichts zu suchen.

Der Royer kann seine Frequenz ändern die sekundärspule nimmt Einfluß je nach Belastungsfall.

Ein Grund das man leider für so etwas ein Oszilloskop braucht, um auf zu decken wie sich die Schwingungen verhalten.

Das ist kein Mumpitz.
Halbleiter können Defekt sein, auch wenn ein Messgerät anzeigt in Ordnung, kommt selten vor , aber es kommt vor.

Kondensator kann gehimmelt sein, aus was für ein Grund auch immer.

Deine Räumliche Anordnung der Bauteile ist viel zu groß.

hier mal ein Prinzip Schaltbild , ohne viel Verluste zu erzeugen.



Quelle des Bildes Jörg Rehrman

Man kann auch eine Primärspule ohne Mittelanzapfung verwenden, dafür benötigt man dann aber zwei Drosseln.

Es ist Ratsam das die Spannung für den Steuerteil schon anliegt, bevor man den Lastkreis zu schaltet.

Royer haben die Eigenschaft das sie nicht immer Anschwingen, das kann vielfach gut gehen, aber es kann auch passieren das sie hängen, dann wars das.

Royer mögen es auch nicht so gerne wenn zu stark an der Spannung hoch und runter gefahren wird, irgend wann kann die Schwingung abreißen.

Dieser Oszillator ist nicht einfach diesen, in Griff zu bekommen, hat man es aber geschafft dann ist dieser sehr robust.

Möglich ist auch dass das Gate der Transistoren einer Schwingneigung ausgesetzt sind, dieses verhinderd ein korrektes schalten.

Man braucht Leistung an den Gateanschlüssen, es ist mit nichten so das Mosfets Leistungslos gesteuert werde können

Jedewede Umladung braucht Leistung, um so höher die geforderte Leistung und Frequenz, um so höher die Gateströme.

Gleiches gilt auch für das entladen der Gate.

Wir kennen dein Aufbau nicht, und was dazu geführt hat das dein Royer nicht mehr will.

Kann auch gut möglich sein das die Sekundärspule ein sehr hohes elektrisches Feld in deine Schaltung rein jagt.

Gibt mit Sicherheit noch andere Leute hier , die eine Idee haben, wo rauf man selber nicht kommt.

--
Für Gramm-atik, Schreibrechtslinksfehler, Interp(f)unktion, KLEIN und groß Schreibwaren, fragen Sie irren Leerrehr und oder Duden.
:erregt:



Gesamter Thread:

Royer-Converter defekt? - Bastler123, 05.03.2018, 20:11
Royer-Converter defekt? - xy(R), 05.03.2018, 21:26
Royer-Converter defekt? - JBE(R), 06.03.2018, 02:01
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Zu den möglich defekten Bauteilen? - Bastler123, 06.03.2018, 10:38
Zu den möglich defekten Bauteilen? - xy(R), 06.03.2018, 10:55
Zu den möglich defekten Bauteilen? - Bastler123, 07.03.2018, 09:51