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Nachdem sich der anfängliche Rauch gelegt hat können wir jetzt ja in Ruhe über das eigentliche Thema weiter diskutieren.
Plasmakugel-Experimente gelingen schon mit (derzeit noch) handelsüblichen Allgebrauchs-Glühlampen für 40 bis 100W sehr leicht (NICHT mit 15 & 25W weil diese evakuiert sind).
Der Glaskolben ist mit einem Argon-Stickstoff-Gemisch gefüllt. Beide Gase lassen sich recht leicht ionisieren und Sauerstoff stört auch nicht so daß mit wenigen kV bereits zentimeterlange Entladungen möglich sind. Da der Fülldruck relativ hoch (annähernd Atmosphärendruck) ist zeigen sich die Entladungen auch als relativ dünne und konzentrierte "Pinsel". Ja nach Gasmischung und Anregung liegen die Farben im Bereich von gelblich bis violett und können sich auch im Betrieb ändern wenn man lange und intensiv experimentiert.
Die einfachste Spannungsversorgung ist ein CCFL-Wandler dessen "heißes" Ende vom Trafo an die Lampenfassung gelegt wird während das "kalte" Ende an eine Blechdose geht in der die Schaltung eingebaut wird. Zwischen dem Rand der Dose und dem Kolben der Lampe sollten ein bis 2cm Abstand sein, z.B. ein Ring aus Kunststoff.
Btw: Hat es jemand von euch schon einmal geschafft von diesen Dekorations-Glühlampen mit den 10cm großen Glaskolben diese gemusterte Lack(?)-Schicht zu entfernen? Ich hatte selbst mit Azeton noch keinen Erfolg.
Mit freundlichen Grüßen vom A-Freak
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