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Elektronik stört Empfang, Tip: HF-Gehäuse herstellen (Elektronik)
» Hallo, ich programmiere derzeit eine Lichtsteuerung für mein RC-Car und
» arbeite dabei mit AVR-Controllern. Das Programm steht soweit und
» funktioniert. Aufgabe soll zum Beispiel sein, den Spannungsfall am
» Servopoti abzugreifen, in den Controller einzuspeisen und anhand des
» Wertes die Bremslichter ein- bzw. auszuschalten.
»
» Die LED's und alles weitere wird via Pulsweitenmodulation und
» Rechtecksignalen gesteuert, also nichts kompliziertes. Bisher habe ich die
» Elektronik auch lediglich auf ein Steckboard gepackt und mittels
» Steckverbindern und Kabeln angeschlossen.
»
» Mein Problem besteht nun darin, dass die Elektronik die Signale des
» Empfängers und des Servos extrem beeinflusst. Wenn ich den Empfänger und
» den Servo in die Nähe der restlichen Elektronik bringe, fängt der Servo
» wild an zu zittern. Wie kann ich das verhindern, bzw. kann ich davon
» ausgehen, dass die Störsignale geringer werden wenn ich die Elektronik auf
» eine Platine löte?
»
»
» lg Torsten
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Hallo Torsten,
HF-Bastelein sollten nicht mehr auf dem Steckbrett gemacht werden.
Vorschlag, mache es so:
Wenn der Controller seine Arbeit soweit erfüllt,
dass du zufrieden bist, baue das dann auf ein HF taugliches Lochraster-board.
Und zwar so, wie es im Endaufbau sein soll.
Auch gleich mit den Stütz-Kondis und pipapo.
Die übrigen Lötaugen zwischen den Bauteilen werden löttechnisch
miteinander verbunden, und auf GND gelegt.
Damit hast es HF-tauglicher gemacht.
- Oder gleich so wie es soll, auf dem geäzten Print.
Dann das ganze in ein geschirmtes Häuschen. (Querverweis unten)
Das Häuschen kannst aus 6 kupferkaschierten Prints zusammenlöten.
- also, aus Platinenreste zusammengeschnitten zusammenlöten.
Am besten könntest 2 seitige nehmen, dann kannst den Deckel
mit einem Scharnier machen - eine Sauglitze auf
einer Kante der Länge nach rauflöten,
detto ein Stück Draht auf der Visavis-Seite
Geht schnell und brauchst nicht extra ein Gehäuse kaufen,
und erfüllt seinen Zweck hervorragend.
Die Austrittslöcher könnte man noch mit Durchführungs-Kondis bestücken.
- ist aber nur wenn notwendig - ist Luxus.
Das geht dann mit dem zweiseitigen Print sehr gut.
Innen und Aussen die kalte Seite des Kondis rundherum anlöten.
Der durchgeführte Anschluss ist dann mit der
Schaltung verbunden. Auch die Spannungsversorgung ist durchzuführen, nicht nur die Signalleitungen.
Auch der Masse-Anschluss ist 2 seitig zu löten, eh klar.
Hast ein mehrpoliges Kabel, dann mit Stecksystem,
oder ein Geflecht geschirmtes nehmen und den Schirm an das Gehäuse anlöten.
Die Kabeldrähte durch das hier etwas größere Loch durchführen.
Der GND-Anschluss ist kein Gehäuse-, bzw. Schirmanschluss
und sollte durchgeführt werden.
Er kann dann, wenn es ist, mit dem Gehäuse-Potential verbunden sein.
Das ist dann eine andere Geschichte
-> eine elektrisch verbindungsbedingte.
Der oben erwähnte Lochraster, so derartig zusammengelötet, ist dann
nicht unbedingt erforderlich, weil er eh da im Gehäuse wäre.
(QV)
Der Tip war auch für andere Bastler gedacht, wie man schnell ein
Gehäuse zusammenbaut, ohne dass man gleich viel Geld für ein
"Norm-Größen"- Gehäuse auszugeben braucht,
das u.U. eh viel zu groß sein kann.
Weil es so schön passt, schrieb ichs hier - wie man gleich
ein HF taugliches Gehäuse zusammenbasteln kann:
(ist im RC-Car sicherlich zu prüfen ob es da hineinpasst
- mache es klein als möglich; hoch, flach, breit, schmal, kurvenförmig.....
- geht ja, weil keine Normgrößen zu berücksichten sind)
Hier ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann in der Funker - Szene:
http://www.dc4jg.de/html/dc4jg_rollspulen-koppler_0.html
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ist klar was anderes, als ins RC-Car --
PS: die Links hier habe ich gefunden, wenn man hier im Elko Forum,
die vorgestellten Links verfolgt.
Grüße
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
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