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Irrtum (Elektronik)
» Du meinst die Speicherdrossel eines Flusswandlers. Hat mit
» geregelt/ungeregelt nichts zu tun.
Hi,
Ein Durchflusswandler ohne Drossel kann sinnvoll nur bei einem Tastverhältnis nahe 1 betrieben werden, also fehlt die Stellgrösse im potentiellen Regelkreis.
» Nun, ich glaub dir das jetzt mal einfach, wenngleich alle die ich gesehen
» hab definitiv geregelt waren, und eine Speicherdrossel hatten.
Google hilft:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-123-4-2.html
» Und die paar Cent spart man ein damit es einen Grund gibt viele EUR für
» einen fetten Elko auszugeben. O tempora, o mores.
Hm, wenn ich näher drüber nachdenke, würde ich mich wahrscheinlich auch gegen ein geregeltes Netzteil entscheiden. Es muss halt die Ausgangsspannung bei Nenneingangsspannung etwas höher dimensioniert werden. Dadurch wird der Kern etwas grösser - dafür spart man die Glättungsdrossel. Die Ausgangselkos müssen Spannungsfester sein - dafür kommt man mit vergleichsweise geringen Kapazitätswerten am Ein- und Ausgangspuffer aus, weil man bei Tastverhältnis nahe 1 fast keinen Ripple an Ein- und Ausgang mehr hat. Man muss die Spannungsfestigkeit der Folgeschaltungen raufsetzen aber dafür spart man sich einen grossen Haufen Ärger mit der Regelungstechnik und aufwändigerer EMV.
Einen entscheidenden Vorteil einer Regelung kann ich nicht entdecken. Die Leute müssten halt nur beim Verstärkerkauf die Hersteller-Nennspannungsangaben mit dem Derating durch Unterspannung verrechnen
.
lg
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