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Lithiumbatterie exakt testen (Elektronik)
» Hallo
»
» Mach das "Prüfgerät" doch selbst. Im einfachsten Fall einfach einen
» Widerstand dranhängen dessen Grösse vom gewünschten Strom abhängt und den
» du nach bekanntem ohmschem Gesetz errechnest. Ist allerdings nicht ganz
» genau, da die Spannung ja bei diesem Test auch wenns nur zwei Sekunden
» sind, heruntergeht. Für einen groben Test, ob defekt oder in Ordnung
» sollte das aber reichen.
»
» Dann kannst du natürlich mehr Aufwand treiben und den Strom über eine
» Regelung konstant halten. Mehr machen die gekauften geräte auch nicht.
»
» Theo
Ja so hab ich es als erste schnelle Lösung realisiert, mit einem Taster der die Last zu schaltet. Sonst muß man bei den Kollegen in der Montage damit rechnen das die Batterien auch mal mehrere Minuten oder 1/2h konstant belastet werden. Dabei mußte ich feststellen, das bei einem Widerstandswert unter 1k der Strom im ersten Moment, ca. 1/2s, auf über 30mA oder auch über 40mA steigt und dann auf den "normalen" Wert nach ohmschen Gesetz fällt. Die Ursache dafür liegt sicher im chemischen Aufbau der Batterie, damit kenne ich mich aber zu wenig aus.
Auf jeden Fall sind die Batterien die bereits in dem momentanen Prüfgerät getestet wurden defintiv leicht oder stark vorgeschädigt. Morgen soll ich erst mal ein Datenblatt des Herstellers bekommen und dann evt. weitere Infos.
Ein fertiges Gerät ist für den Fall von Reklamationen trotzdem wichtig, da der Hersteller diese sonst nicht akzeptiert. Wenn also jemand noch Vorschläge hat dann bitte noch mit nennen. Sollte mir jemand den Sprung des Stromes beim Beginn der Belastung mit unter 1k erklären können wäre das natürlich sehr schön.
Vielen Dank auch für alle Tipps bisher
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Gruß Erzgebirger
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