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Hochfrequenzleitung und Dämpfung (Elektronik)
» Hallo Xody,
» meine Annahme war: der Reflexionsfaktor ist das Verhältnis von
» einlaufender Energie(Eo)/reflektierte Energie(Er).
» Da lag ich falsch. Richtig ist: r = Er/Eo oder auch
» r = Ur/Uo . Damit wird der Reflexionsfaktor kleiner bei größerer Dämpfung.
»
» Mit einem guten, frequenzunabhängigen Richtkoppler läßt sich einlaufende
» Spannung (Uo) und die rücklaufende Spannung (Ur) messen. Voraussetzung ist
» aber eine totale Reflexion am Ende der Leitung und eine reflexionsfreie
» Einspeisung am Anfang der Leitung.
» Da alle Messungen am Anfang der Leitung durchgeführt werden, durchläuft
» die eingespeiste Frequenz die Leitung, wird am Ende total reflektiert und
» kehrt gedämpft zum Anfang der Leitung zurück.
» Das Stehwellenverhältnis (SWR) ist:
» s = Umax/Umin oder s = (Uvor+Urück)/(Uvor-Urück)
» der Reflexionsfaktor ist r = (s-1)/(s+1)
» Gruß kendiman
Hallo Kendiman,
danke für deine ausführlichen Antworten. Es ist wohl tatsählich so, dass ich die Rückflussdämpfung bestimmen soll, da etwas anderes auch kein Sinn macht. Ich hatte in den ganzen Überlegungen einen kleinen Denkfehler, da ich mich auf die Transmission der Leitung fixiert habe mit der Annahme T=1-R, was hier jedoch keinen Sinn ergibt, da alles reflektiert wird, nur eben gedämpft. Es handelt sich hier immerhin auch um einen Kurzschluss, bzw. offenem Ende.
Ob es eine totale Reflexion gibt, ist eigentlich egal, man geht einfach davon aus.
Cya, Xody
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