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Hochfrequenzleitung und Dämpfung (Elektronik)
» » Hallo Xody,
» » warum wird denn die Dämpfung über den Reflexionsfaktor gemessen. Dann
» ist
» » auch darauf zu achten, daß der Eingang Reflexionfrei abgeschlossen ist,
» » denn die am Ende der Leitung reflektierte Energie läuft zum Eingang und
» » wird hier unter Umständen nochmals reflektiert.
» » Um eine Kabeldämpfung zu messen ist es am einfachsten das Ende
» » reflexionsfrei abzuschließen und Eingangspannung und die
» Ausgangspannung
» » zu messen und die Dämpfung zu berechnen. Warum die Dämpfung über den
» » Reflexionsfaktor messen. Habe ich zwar noch nie gemacht. Gibt es dazu
» » einen Grund ?
» » Kendiman
»
» Hallo,
» also so lautet die Versuchsanweisung. In einem älteren Protokoll wurde die
» Dämpfung dann über -20*log(Reflexionskoeffizient) bestimmt. Diese Formel
» ist laut Wikipedia das Rückflussdämpfungsmaß.
» Was ich nicht verstehe ist, dass diese Formel als Dämpfung ausgegeben
» wird.
» Xody
Hallo Xody,
der Reflexionsfaktor ist das Verhältnis von einlaufender Energie/reflektierte Energie. Mit zunehmender Frequenz steigt die Dämpfung der Leitung. Der reflektierte Anteil wird durch die größer werdende Dämpfung immer geringer. Der Reflexionfaktor wird mit steigender Frequenz dadurch immer größer, weil die Dämpfung die Reflexion abschwächt.
Die Dämpfung über den Reflexionsfaktor zu berechnen ist mir nicht bekannt. Voraussetzung ist einmal ein idealer Kurzschluß und eine ideale offene Leitung. Dann muß man am abgeschlossenen Eingang Eingangspannung und reflektierte Spannung messen. Diese beiden Spannungen überlagern sich aber. Man muß beide Spannungen einzeln messen können.
Soweit mir bekannt ist, ist die reflektierte Spannung bei kurzgeschlossener Leitung gleichphasig (0 Grad) und bei offener Leitung gegenphasig ( 180 Grad ) zur einlaufender Welle. (ich hoffe, daß das richtig ist).
Ob man daraus die Kabeldämpfung kann ?
Gruß Kendiman
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