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Hochfrequenzleitung und Dämpfung (Elektronik)
» » Hi,
» » ich hab eine Frage zu einer Formel. Die Dämpfung a ist definiert durch
» » a = 20 *log(Eingangsspannung/Ausgangsspannung)
» » Ich habe jetzt den Reflexionsfaktor/Transmissionsfaktor und soll die
» » Dämpfung bestimmen. Ich dachte mir einfach
» » Transmissionsfaktor=Ausgangsspannung/Eingangsspannung
» » führt auf eine Dämpfung von
» » a = -20*log(Transmissionsfaktor) = -20*log(1-Reflexionsfaktor)
» »
» » Stimmt das so? In meinem Hochfrequenz-Versuch nimmt der
» Reflexionsfaktor
» » mit der Frequenz ab, dh die Dämpfung nimmt mit steigender Frequenz auch
» » ab. Eigentlich sollte es doch andersrum sein.
» » Wo liegt der Fehler?
» » Cya, Xody
»
» Hallo Xody,
» die Dämpfung eines Kabels (einer Leitung) wirst Du nur messen können, wenn
» die Leitung am Ende reflexionsfrei mit einen realen Widerstand
» abgeschlossen ist. Die Dämpfungsformel lautet a= 20*log
» (Ausgangsspannung/Eingangsspannung)!!!!
» Stell doch mal den Meßaufbau ins Forum, dann kann man evtl. den Fehler
» erkennen.
» Gruß Kendiman
Hallo Xody,
Meine Formel für die Dämpfung ist falsch.
richtig ist: a= 20*log(Eingangsspannung/Ausgangsspannung)
Bei nicht richtig abgeschlossener Leitung wird ein Teil der Energie am Ende der Leitung reflektiert. Damit entstehen auf der Leitung stehende Wellen. Das sind Überlagerungen von hinlaufender Welle zu rücklaufender Welle.
Gruß Kendiman
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