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Könnte das so... ? (Elektronik)
» Ha!
» Dann nehme ich als Basiswiderstand 4k7
Es darf aber auch 1 k sein. Bedenke, der Basisstrom richtet sich nach dem Kollektorstrom mit maximal 12 mA. Dann ist BC327 eingschaltet und die Stromverstärkung mit etwa 20...40 relativ niedrig. Es resultiert ein Basistrom von etwa 0.6 bis 0.3 mA. Wenn Rb = 1k, bedeutet das über R1 eine zusaetzliche Spannung von 0.6 bis 0.3 V. Das ist nicht grad das, was Du Dir wünschst, oder?
> und 10 k vors Gate.
Jedoch reduziert sich der Basisstrom und die zusätzliche Spannung über R1 um einen Faktor 10, wenn Du, wie Du vorhast, R2 statt 1k auf 10 k setzt.
R2 darf auch locker 100 k betragen, weil die Gate-Sourcestrecke extremst hochohmig ist und so schnell muss die Schaltung auch nicht reagieren, so dass die Tiefpassfilterwirkung von R2 und der Gate-Source-Kapazität, betreffs Zeitkonstante, kaum ins Gewicht fallen dürfte.
Etwas könnte allerdings noch schiefgehen, allerdings ohne dass etwas kaputtgeht. Wenn im Strom/Spannungs-Übergang der BC327 in den (quasi-)linaren Bereich übergeht und eine hohe Verstärkung annimmt, kann die Schaltung als Ganzes im hochfrequenten Bereich oszillieren. Abhilfe schafft ein kleiner Keramik-Kondensator zwischen Kollektor und Basis, schaetzometrisch im Bereich von 1 bis 10nF. Ausprobieren!
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Gruss
Thomas
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