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Hardware Pseudo-Simulation mit Testboards (Elektronik)
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» sowas simuliert man "mit dem Lötkolben"
Es braucht dazu keinen Lötkolben, ein Steckboard (Testboard, Steckplatine, Testplatine) eignet sich dafür besser und ist flexibler. Damit verstanden wird, was ich meine, hier das Bild eines Produktes von CONRAD:

Der Link dazu ist leider viel zu gross, um ihn hier einzusetzen.
526851-LN ist die Nummer des abgebildeten Produkts.
Es gibt auch solche Produkte bei FARNELL. 'testplatine' eingeben.
Es gibt Einschränkungen der Anwendung. Fuer HF-Anwendungen ungeeignet, weil der dazu notwenige GND-Plane ist zu schlecht möglich und die "luftigen" Drahtverbindungen haben zuviel parasitäre Induktivität. Das gilt nach meinen Erfahrungen mit solchen Boards weit oben im 10-und sogar 100-MHz-Bereich oder bei Logikschaltungen mit sehr hohen Flankensteilheiten. Advanced-CMOS-Logic geht bestimmt nicht mehr, jedoch HC-MOS, wenn man gewisse Kriterien, wie nicht zu lange Leitungen berücksichtigt.
Man kann mit etwas Geschick auch einen Pseudo-GND-Plane machen: Man schneidet duenne Kupferfolienstreifen aus. Diese positioniert man zwischen den Löchli-Reihen, also zwischen den IC-Anschluessen. An mehreren Stellen, lötet man kleine Drahtstücke in die Löchli-Längszeilen, die man für GND-Verbindungen benutzen will.
Zurück zum XR2206, da sind solche Massnahmen ganz sicher nicht nötig, weil der mit etwa 500 kHz am Ende der Fahnenstange ist.
Als Verbindungsdrähte eignen sich solche mit einem Durchmesser von 0.6 mm.
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Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9
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