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während der ersten Ölkriese .. (Schaltungstechnik)
» während der ersten Ölkriese .. die nicht mehr ganz jungen Jungspunde hier
» erinnern sich vielleicht noch an Sonntagsfahrverbot und total leere
» Autobahnen...
Als Internet-Urgestein - ich habe mal diese ehrenwerte Auszeichnung bekommen - erinnere ich mich sehr gut daran. Meine Frau und ich gingen damals, es war 1973, das Geburtsjahr des ältesten Sohnes, auf der Autobahn spazieren...
» Da wurden (sogar in der ADAC Zeitung!) "Benzinsparapparaturen" angeboten.
» Propellerähnliche Adapter zwischen Vergaser und Ansaugstutzen.
Das ist jetzt wieder ganz aktuell. Solches wird wieder angeboten, wie speziell montierbare Magnete an Schläuchen wo das Benzin hindurchfliesst.
» Jaja, elektronische Benzineinspritzung war noch nicht üblich. Die maximale
» Elektrifizierung des Autos war eine Ergänzung des Unterbrecherkontaktes mit
» einem Leistungs-Schalttransistors - gesteuert durch den mechanischen
» Unterbrecherkontakt incl. der Fliehkraftverstellung.
Und bei diesem Unterbrecherkontakt musste man dafür sorgen, dass der Schaltstrom nicht zu klein war, weil sich sonst Oxyde und sonstigen Dreck anhäufen konnten.
» Damit der Abbrand des
» Unterbrecherkontaktes verringert wurde. Erinnert sich noch jemand daran,
» dass man alle paar tausend Kilometer den Unterbrecherkontakt nachjustieren
» bzw ersetzen musste?
Natürlich, ich war damals begeisterter Doeschwo-Fahrer. Das naechste Auto war dann ein Troischwo, der Dyane...
» Langsames Ausblenden der Innenraumbeleuchtung sowie verzögertes
» Ausschalten des Standlichtes musste man noch selbst bauen - auch in den
» Edelkarossen war sowas noch nicht üblich. Das Bastlerherz schlug höher -
» was man nicht mit einfachen elektronischen Kenntnissen und Mitteln bauen
» konnte, was nichtmal der Nobelkarossenfahrer hatte ....
»
» Aber ich schweife ab.
Aber exzellent machst Du das. Man nannte mich spoettisch den Autroniker.
» Also zurück zu den "Benzinsparvorrichtungen"
» Einfache Versionen sparten bis zu 50% Benzin. Gute Versionen spaten 100%
» Benzin und bei sehr guten Geräten musste man am Tank einen Ablasshahn
» anbringen, um das entstehende Benzin von Zeit zu Zeit abzulassen
Genau, aus diesem Grund fuehrte ich stets einen zusaetzlich leeren Kanister mit.
Waren das noch herrliche Zeiten, aber längst nicht nur wegen dieser Geschichte...
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Gruss
Thomas
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