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Du musst natürlich keine Werte annehmen ... (Bauelemente)

verfasst von hws(R) E-Mail, 59425 Unna, 05.07.2009, 02:41 Uhr

.. wenn du die tatsächlichen Abhängigkeiten kennst und sie auch in die Berechnung einbeziehen kannst.

Aber je weiter du am Anfang deiner Kenntnisse stehst, desto weniger Werte kannst du (eben wegen der fehlenden weiterreichenden Kenntnisse) exakt berechnen /einbeziehen.

Beispiel (das für Anfänger möglicherweise zu hoch ist) du baust einen astabilen Multivibrator mit 2 Transistoren auf. Hardwaremässig funktioniert der auch und schwingt mit der vorberechneten Frequenz.

Nun baust du den in einem hochwertigsten Simulationsprogramm auf mit exakt symmetrischen Aufbau und gleichen Widerständen. - und der schwingt plötzlich nicht ?!?! Wieso?

In der Praxis gibts eben keinen exakt 100%igen symmetischen Aufbau (die Widerstände sind eben nicht exakt 100% sondern nur 99,999999999..9% gleich)
Also nimmst du auf der einen Seite einen 1k Widerstand und auf der anderen Seite einen 0,9999999..9 kOhm Widerstand. Und schon funktionierts.

Fragt sich natürlich immer, wieviel "Genauigkeit" man für den angestrebten Zweck benötigt.

hws



Gesamter Thread:

Die Annahme von Werten - janus, 04.07.2009, 18:45 (Bauelemente)
Die Annahme von Werten - Kendiman, 04.07.2009, 19:57
Die Annahme von Werten - janus, 04.07.2009, 20:09
Die Annahme von Werten - Kendiman, 04.07.2009, 20:27
Die Annahme von Werten - Kendiman, 04.07.2009, 20:12
Die Annahme von Werten - Gast, 04.07.2009, 21:35
Du musst natürlich keine Werte annehmen ... - hws(R), 05.07.2009, 02:41