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LM317 mit "positivem" Stromlimiter (war: Lead-Acid ...) (Elektronik)
» Danke A-Freak, super erklärt, alles klar!
Ja, das tut er. Perfekt erklärt warum sich der L200 besser eignet. Gerade sehr wichtig fuer Akkuladung, dass die Rueckfluss-Sperrdiode in den Regelkreis eingebaut werden kann beim L200. Beim LM317 geht das nicht, weil zwischen Ausgang und Adjust-Pin die interne Bandgap-Referenzspannung von 1.25 VDC anliegt.
Trotzdem will ich noch eine andere Methode zeigen wie man beim LM317 eine zusaetzliche Strombegrenzung auf der positiven Spannungssführung realisieren kann:

(Die Angabe mit Bild 4 stimmt nicht mehr. Die Schaltung bezieht sich auf Bild 5!)
Wenn es nicht um Akkuladung geht, sondern um eine ganz andere Anwendung, kann das durchaus Sinn machen.
Die nachgebaute Strombegrenzung wirkt allerdings nicht auf Kurzschluss. Sie wirkt nur bis die Ausgangsspannung durch Überlast den Wert der Referenzspannung von 1.25 VDC erreicht. Bei weniger wirkt aber die hoehere Strombegrenzung mit dem Safe-Operating-Area-Schutz (SOA) des LM317.
Z.B. bei einem zusaetzlichen Nachbau des Stromlimiter-Teil, oder der Bastler hat ueberige LM317 und erst recht TUNs und TUPs in der Bastelkiste herum vagabundieren. Auch das kann ein Anreiz sein...
Elektor-Kleintransistor-Norm:
TUN = Transistor-Universal-Silizium NPN
TUP = Transistor-Universal-Silizium PNP
Weitere Erklärungen findet man hier (Posting von Maliban):
http://www.elektronik-projekt.de/thread.php?postid=52590
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Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
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