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LM317 mit Zener-Diode (Schaltungstechnik)
Hallo,
der LM317 braucht ja auch etwas Strom um zu "leben", daher also ein Stromfluß in den Eingang hinein und bei Adj wieder raus. Ohne dem geht es halt nicht. Und daher ist der Strom relativ klein und fast konstant. Der 317 hat eine interne Referenz von 1,25V. Zwischen Adj und Ausgang werden diese 1,25V zwingend eingestellt. Damit ist der Spannungsabfall am Widerstand zwischen Ausgang und Adj vorgegeben, und somit natülich der Strom. Über den unteren Widerstand des Spannungsteilers fällt jetzt die gewünschte Ausgangsspannung -1,25V ab. Damit kannst Du den erforderlichen Widerstand berechnen (gleicher Strom wie durch den "oberen" Widerstand plus der Strom aus Adj).
Grundsätzlich ist es möglich, die Z-diode wie von dir vorgeschlagen einzubauen. Für normale Anwendungen dürfte das wenig Sinn machen, aber in den Applikationsschriften steht glaube ich mehr dazu. Die 1,25V sind ja eigentlich schon hervorragend stabilisiert. Ich kann mir vorstellen, daß durch den Einbau einer Z-diode die Eigenschaften der Schaltung nicht zwangsläufig besser werden.
Viele Grüße
Hartwig
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