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Laderegler hat Problem mit größerer Batterie (Elektronik)
Hmm... Das Forum scheint alte Threads nicht wieder "hochzuholen" wenn man da was neues reinpostet. Dann muss ich halt nen neuen Thread starten.
Vorweg ein paar Infos:
- es handelt sich um ein altes Moped aus DDR-Produktion. ursprünglich waren 6V verbaut, ich habe eine 12V anlage aus einem neueren Modell der Baureihe hineingebaut, zwecks 12V Bordnetz
- Die Ladung der Batterie erfolgt über eine einzelne Spule, die massepotentialfrei zu einem Gleichrichter geführt wird. der Plus-Ausgang des Gleichrichters ist dann mit dem Laderegler verbunden.
- der Laderegler besteht grob beschrieben aus einem OPV, der meiner meinung nach als Komparator arbeitet und einen Thyristor zündet sobald die Ladespannung höher ist als die Batteriespannung. übersteigt die batterie-spannung 14.4V soll der Thyristor nicht mehr gezündet werden. Schaltplan der 12V-version ist angehängt.
seit ich meine neue Batterie drin hab, spinnt die ELBA (elektronische Lade und Blink-Anlage) in bezug auf die Ladespannung. im leerlauf messe ich knapp 14v (!) im Batteriekreis obwohl ich am pluspol des gleichrichters im selben Augenblick maximal 10v messe... Vollgas sind bis zu 16v+ "drin". dazu kommt: wenn ich Verbraucher einschalte und ne Weile laufen lasse (Blinker, Standlicht, etc...), dann reagiert die Ladespannung zunächst ganz normal und verbleibt selbst bei Vollgas bei maximal 14.4V. Sobald die Batterie anscheinend ne gewisse Ladung überschreitet bin ich ruckzuck wieder bei 16v+...
die neue Batterie hat 9Ah. die alte war "platt" ohne ende, da is die elba auch immer brav bei max. 14.4V geblieben. die alte Batterie hatte 5Ah.
wie oben erwähnt spinnt der Ladeteil der ELBA. wobei er bis zu einem gewissen Füllstand der Batterie normal zu arbeiten scheint.
habe bereits versucht die ELBA mit ner zusätzlichen Diode am Masse-Eingang zu überlisten. hat aber leider nix gebracht :/ immer noch gute 16V bei Vollgas und knapp 14V im Leerlauf.
Ich weiß dummerweise nicht wo und wie ich genau in die Schaltung der ELBA eingreifen muß um sie an den anscheinend geringeren Innenwiderstand der neuen batterie anzupassen. im inneren der ELBA steht ein 10k Poti zur verfügung. habe aber für die 12V elba keinen schaltplan, nur einen für die 6V version. und ich weiß nicht in welche Richtung ich dieses Poti jetzt drehen muss und ob das überhaupt was bringt. es soll angeblich die Ladespannung einstellen können.
hab jetzt erstmal den Gleichrichter von der ELBA abgeklemmt, damit die Batterie keinen weiteren Schaden nimmt. da das aber kein Zustand ist, wäre ich über Hilfe sehr erfreut ^^
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Es gab in der Zwischenzeit dann eine Hilfe vn olit. dieser meinte daß ich mal versuchen sollte den Poti mehr gegen masse zu stellen. hab ich dann auch gemacht, allerdings ist das Ergebnis nicht berauschend gewesen...
- entweder es läd gar nicht mehr
- oder es läd erst bei höheren Drehzahlen und ignoriert dann wieder völlig die Ladeelektronik (setzt weiterhin völlig aus)
die gemessene Spannung bri Vollgas entspricht im Prinzip der Sättigungsspannung des Generators abzüglich der Verluste in der Elektronik
ich hab mir jetzt grad mal noch n bischen meine Nacht um die Ohren geschlagen und mal versucht den Schaltplan mit den Werten für meine 12V ELBA aufzunehmen und diese angehängt.
bis auf die (vermutete) Z-Diode hab ich alles andere herausbekommen. die Z-Diode scheint eine Zener-Spannung von 5.1 V zu besitzen
--> www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Konsumg%C3%BCter-Bastelei/DDR-Analogschaltkreise/szx21.gif <--
wer mir jetzt vielleicht weiterhelfen könnte, dem wäre ich sehr dankbar (ich hab auch keine scheu was in der schaltung umzulöten)
cya v3g0

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