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Kasettenrecorder - Fragen zur HF-Modulation (Elektronik)
» -Ausgangsmaterial sind Walkman-Recorder, Löschkopf und Kombikopf sind also
» schon da. Für den Wiedergabekopf soll das Band noch ne Schleife drehen -
» das braucht ne mechanische Realisierung.
» Das Echo soll punktuell als Effekt eingesetzt werden. Eine leicht
» entnehmbare Kassette wäre schön, ist aber nicht zwingend.
» Bestenfalls friemel ich einmal eine Endloskassette rein und vergesse dann,
» daß eine drin ist.
» Schlimmstenfalls muß ne Bandschleife her und die Kasette als solche fliegt
» raus.
» -Ich plane nur einen Wiedergabekopf. Das unverzögerte Signal soll über die
» diversen Mischstufen auf den Ausgang.
»
» Das verzögerte Signal vom Wiedergabekopf soll dem Aufnahmekopf mit
» verringerter Lautstärke wieder zugemischt werden.
Na das wird eine Mechanik werden... dann würde ich doch lieber so einen A/W-Zweisystemkopf besorgen. steckt ja in jedem besseren Hinterband-Tapedeck drin.
Da kannst du auch gleich die Grenzen des Ganzen kennenlernen, so ein Hinterband-Tapedeck kann man für ein Flatterecho (Schlagwiederholung) einsetzen indem man das Hinterband-Signal wieder zurückführt auf die Aufnahmeleitung. das geht außenrum, dazu braucht man nichtmal was kaputtbasteln.
So machen se das bei den
» Eimerketten-Delays..
» Vorteil: Viele Wiederholungen. Nachteil: In der Feedback-Leitung können
» sich Lärm und Rauschen aufschaukeln.
Nachteil Flatterecho, sprich Schlagwiederholung, ein "richtiges" Echo wiederholt auch die Echoprodukte, das Flatterecho wiederholt nur den sich wiederholenden Schlag.
Gegen die sich aufschaukelnde und immer höhenlastiger werdende Mitkopplung benutzt man eine Echoleitung, ein einstellbares Tiefpaßfilter in der Rückführung also.
» -Gegen zwei unabhängige Oszillatoren für Löschen und Bias spricht erstmal
» nix. Gut zu wissen!
Jaja, aber auch das ist nicht so einfach, sie müssen phasensynchron schwingen die beiden, sonst gibt es Schrammeln im Ton (Phasendrehungen, Glissando-Effekte, Spuckeffekt usw.)
» » Gibt IC´s dafür, wo alle nötigen Baugruppen drin sind, TDA1054
» » bleistiftsweise.
»
» Danke! Werd das Datenblatt nochmal anschaun!
Da siehst du dann auch drinnen, wie du es mit TL071 aufbauen kannst, es steht und fällt ja alles mit den passenden Entzerrer-Zeitkonstanten der Aufnahme- und Wiedergabe-Verstärker,wobei der Aufnahme-Verstärker immer auch empirische Werte enthalten muß, weil sich bei freier Konstruktion im Magnetband-Arbeitspunkt nicht unbedingt der zeitkonstanten-gerechte Frequenzgang einstellt.
Jemand schrieb auch über die Echolette - die kein simples Flatterecho sondern was komplexeres liefert dank mehreren verstellbaren Hörköpfen - und das Tonbandgerät (ich auch). Nimmst du ein besseres Tonbandgerät her, eines mit ein paar Trickfunktionen, mit drei Tonköpfen und Hinterbandkontrolle, dann ist auch das Flatterecho oft schon an den Trickschaltern einstellbar. Es gibt dann Schalter wie: Synchroplay, Multiplay, Echo, Hall.
Nur mal so als Tip.
Aber basteln ist natürlich lehrreicher als kaufen oder aus dem Container fischen.
Noch eine Idee ...sozusagen noch im Absenden eingefallen:
Aus dem Walkman-Gelumpe kann man ja auch zwei Kombiköpfe nehmen, sie in die beiden freien Öffnungen der Cassette hängen lassen, in der dritten hängt ja die Andruckrolle. Und schließt dann an den in Bandlaufrichtung zweiten der Köpfe die Wiedergabe-Elektronik des Walkman an und an den in Laufrichtung ersten der Köpfe die selbstgefriemelte Aufnahme-Elektronik. Das klappt, wenn man nur bereits gelöschte Cassetten benutzt ist der Löschkopf verzichtbar und der Erstzprömpel der manchmal in die Öffnung ragt und der das Band nur stabilisieren soll ist dann auch verzichtbar, wenn da ein echter Kopf drin hängt.
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Gruß Jogi - Es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.
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