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Mittelwertbildung (Elektronik)
» Habe versucht deine antwort im Tina umzusetzen aber irgendwie wills nicht
» klappen.
» Die 66 umdrehungen pro minute brauche ich auch noch, denn dan soll ein
» Alarm ausgegeben werden. Aber das nur nebenbei.
»
Also deine Tina zeigt ja, dass die Sache prinzipiell funktioniert.
Das Monoflop 74121 ist aber immer noch ohne Zeitbestimmendes RC Glied! Anstatt 90ms sind die Impulse rund 15ms. Und diese, mir unerklärliche lange, Zeit wahrscheinlich nur, weil der Setzimpuls am Eingang B so lange auf H-Pegel ist. Wobei er trotzdem unverzögernd zurückkippen müsste. Oder deine Tina kann nicht begreifen, wie man ein Monoflop ohne Zeitbestimmenden Elemente aufbauen kann. Also sorge dafür, dass das Monoflop seine Eigenzeit von 90 ms bekommt.
» Da ich ideale Ops verwende kann ich deinen dekadischen Zähler nicht
» gebrauchen. Und das mit der LED funktioniert auch nicht richtig. Gibt es
» keine einfachere Lösung um den Mittelwert zu bilden?
»
Das mit der LED funktioniert ja ganz zufriedenstellend! Denn die Ausgangspannung steigt kontinuierlich an, um sich dann auf einen konstanten Wert ein zu pegeln. Natürlich ist dieser zu klein, weil du nicht begreifen willst, dass ein Monoflop ein dimensioniertes RC Glied benötigt, welches ich berechnet und in die Schaltung eingetragen habe. Die Pin für dieses RC Glied wirst du hoffentlich aus dem Datenblatt entnehmen können. (CR ist Pin 11 und Ce ist Pin10)
Die LED bildet keinen Mittelwert! Die liefert nur eine konstante Spannung, damit daraus das Integrierglied (Tiefpass) den Mittelwert bilden kann. Einfacher geht es nun wirklich nicht.
Der dekadische Zähler, den ich erwähnte, hat mit deiner Schaltung nichts zu tun. Und schon ganz und gar nichts mit deinen Synthetischen Tina-OPVs. Du musst verstehen, dass ich in deinen Augen ein Fossil bin. Ich habe noch Schaltkreise die ich richtig und wahrhaftig anfassen kann und beim einlöten auch die Finger verbrennen. Würdest du den Versuch unternehmen, dich in die Hartwarezeit zurück zu Versetzen, hättest du schon längst erkann, dass, auch wenn du ein digitalen, mehrkanaligen, Transientennalysefähigen Oszillograph hättest, der dir absolut nichts nützt! Wie und woher wolltest du deinen Drehzahlmesser Ansteuern?? Da ja nicht einmal die ICs real existieren, glaube ich an die Dampfmaschiene schon lange nicht. Dazu, zur Ansteuerung, hätte das ganze Theater mit der 100Hz durch 10 geteilten Frequenz gedient,
Der Endverstärker hat noch keine Möglichkeit zum Offset-(Nullabgleich) und keinen Einstellregler zum Endabgleich. Um die Prinzipielle Funktion zu erkennen, mag es so gehen. Aber ein Abgleich ist nicht möglich. Nun hatte ich noch nichts mit der lieben Tina und keine Ahnung wie sie ist. Vielleicht ist sie mit solch realen Erfordernissen überfordert.
Gruß olit
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