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anderer Ansatz: .. (Elektronik)
Hallo,
ich denke schon seit einiger Zeit über eine elegante Lösung nach. Gegenwärtig habe ich in einem Regenwasser/Grundwasserschacht einen selbstgebauten Sensor: In einem Cu-Rohr (10mm) 16 Reedkontakte, am Rohr ein Schwimmer mit Ringmagnet um das Rohr und eine Handvoll TTL-ICs. Funktioniert, aber nach >10 Jahren ist jetzt Ersatz fällig. nur wie? Die alte Lösung war mir zu aufwändig, jetzt sind einige Reedkontakte hin...)
Kapazitiv: 2 isolierte Leiter hängen in festem Abstand im Schacht, wie beschrieben. Aber irgendwann bildet sich doch eine Schicht aus Algen auf der Isolation. Wenn die Schicht feucht ist, gehe ich von einer Fehlmessung aus. Also nicht wartungsfrei (Schachtdeckel ist mit 30cm Erde überdeckt!)
Pneumatisch: da gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Schlauch bis auf den Boden des Schachtes(Tauchrohr), oben über Wasserspiegel einen "Trockensensor". Nach meiner Kenntnis müssen Tauchrohrsensoren "gespült" werden, d. h. immmer oder zuweilen Luft eingeblasen werden um Luftdruckschwankungen /diffusion / Dampf / Kondensat zu kompensieren - also auch nicht ganz einfach. 2) Sensor am Boden des Schachtes - geht das mit jedem Sensor? (Ich habe die Motorola Drucksenoren MPX5..., MPX2... oder Sensym SCX...) Ich bin nicht sicher, ob ich deren Eingang einfach mit Wasser in Verbindung bringen kann....
Ultraschall: hört sich elegant an, ich sehe da aber ein Problem: Ich muß den Wasserstand insbesondere bei extremen Regengüssen überwachen, wenn Wasser vom Dach von oben in den Schacht einläuft - ich vermute, daß bei 1m Schachtdurchmesser der Strahl aus dem Fallrohr (200mm) die Messung stört/unmöglich macht.
Wie von x y vorgeschlagen, würde ich eindeutig die Druckmessung bevorzugen, mit dem Sensor auf dem Schachtboden. Habt ihr einen Tip für den Sensor und dessen Einbau ohne zu großen Aufwand??? (Wasserstand 2m max)
Ich wäre da für jeden Tip dankbar!!, insbesondere zur Druckmessung, auch wenn man keine Mechanikwerkstatt zur Herstellung eines Gehäuses mit Edelstahlmembran hat.
Ich weiß, das viele Kunststoffe in Wasser im Laufe der Zeit (Jahre) aufquellen. Vorschläge wie "mit Silikon vergießen" etc. können mich daher nicht so ohne weiteres überzeugen
. (daher auch das verlötete Cu-Rohr in meinem jetzigem Sensor).
Viele Grüße
Hartwig
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