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Dc-Widerstand 75 Ohm, differenzieller 1.5 Ohm, Möglich? (Elektronik)
» » zu akzeptieren, was es physikalisch repräsentiert- einen Widerstand!
»
» Nein, die Eigenschaft eines ohmschen Widerstandes ist es, dass U
» proportional I ist (unabhängig von den Werten von U und I)
» Genau DAS ist das ohmsche Gesetz (z.B. in Wikipedia nachzulesen) Und
» diesen Proportionalitätsfaktor nennt man R.
»
Richtig, nur- um ohmsche Widerstände ging es bei dieser Frage doch gar nicht. Es ging um NICHTLINEARE Widerstände, bei denen das Verhältnis U/I vom Strom bzw. der Spannung abhängt.
Nun kann man solchen realen Gebilden kraft des Ohmschen Gesetzes natürlich absprechen, Widerstände zu sein. Oder aber man erweitert den Widerstandsbegriff. Ich tue das zweite:
» » Eigentlich ist eher der rein ohmsche Widerstand mit einem absolut
» » konstanten Verhältnis von U zu I ein Sonderfall.
Für Dich dagegen ist nur der lineare, ohmsche (Gleichstrom-)Widerstand
»
» der einzige vom ohmschen Gesetz gedeckte Fall.
»
Tatsächlich verwendet man in der theoretischen E- Technik den Begriff des "statischen WIDERSTANDES" im Zusammenhang mit nichtlinearen Bauelementen, und zwar genau für das Verhältnis von R=U/I, natürlich als Funktion von I (oder U). Bei konstantem Strom (also in einem definierten Arbeitspunkt) entsteht ein Spannungsabfall I*R, es wird Leistung verbraten, die sich mit I*I*R berechnen lässt- ganz wie bei einem ohmschen Widerstand. Nur dass es sich bei diesem Widerstand eben um keinen ohmschen handelt und das Ohmsche Gesetz jeweils nur für die Differenziale gilt- aber niemand hat etwas anderes behauptet!
»
» Das Wort "Widerstand" für U/I möchte ich in diesem Zusammenhang
» vermeiden.
»
Das steht Dir frei, nenn es wie`s beliebt- aber man kann einen physikalischen Effekt damit zutreffend beschreiben.
Gruß
Bernhard
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