Forum
Kondensatoren mit Widerständen synchronisieren (Elektronik)
Hi,
auf die eigendliche Frage ist noch niemand eingegangen.
Wenn du Kondensatoren in Reihe schaltest, dann verteilen sich die Spannungen umgekehrt zu den Kapazitäten, da immer die selbe Ladung transportiert wird.
Also ist C*Q=U und damit die Spannung am kleineren (Toleranz) Kondensator im Bereich 10% größer.
Wenn nun wirklich bis 60V zu erwarten sind, dann verteilen sich diese über die Kondensatoren z.B. 35V / 25V.
Die von Dir erwähnten Widerstände würden je parallel zu den Kondensatoren geschaltet werden und müßen gleiche Werte haben. Es ergibt sich bei reiner betrachtung der Widerstände ein 1:1 Spannungsteiler, der den Durchschnittsstrom der Spannungsdifferenz auffangen muß. Bei Spannungsteilern gibt es ein so genanntes Querstromverhältnis, das besagt, daß der Nutzstrom z.B. 3x dem Ruhestrom des Spannungsteilers entspricht (siehe Z-Dioden-Stabi).
Für die erwarteten 5V bei 4700uF kannst Du eine Ladung von 4,7mF*5V = 25mAs erwarten. Je nachdem in welcher Zeit diese 25mA also ausgeglichen werden müßen, muß der Querstrom in den Widerständen fließen. sollen es 100ms sein, dann fließen 250mA und entsprechend klein sind die Widerstände dimensioniert (bei 60V ca. 2x 120 Ohm).
Entsprechend groß sind aber auch die Verluste!!!!!
Ich würde aber wegen ESR bei Motoren eher einen kleineren Kondensator mit der geforderten Spannung nehmen, da hier die Induktiven -Effekte geringer sind, als bei 2x hoherkondensatorwert + Zusatzbeschaltung.
Gehen Brücken-Dioden an einem Bipolartreiber nicht auch, damit die Abschaltspitzen unterdrückt werden?
Cu
Stef
Gesamter Thread:
