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Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils (Elektronik)

verfasst von Fritz E-Mail, 14.05.2009, 11:51 Uhr

» Hallo Fritz,
»
» » Das dumme ist nur - mit einem MOSFET liessen sich die Verluste da nicht
» » wesentlich reduzieren. Peak fliessen primär bis zu 20 A, mal die 2 V
» UCE,
» » die der IGBT hat.
» » Dann nehme ich halt nen MOSFET - nur muss der auch sehr grosse
» Spannungen
» » aushalten können (wegen Überschwinger halt) -> sprich RDS(ON) wird
» grösser
» » -> mehr Verlust.
» » Tja, was jetzt?
»
» Bei einem parallelgespeisten Gegentaktwandler müssen die MOSFETs nicht


» wesentlich mehr als die doppelte Betriebsspannung aushalten. Hier mein
» obligatorischer Hinweis auf Beispielschaltungen:
» http://www.trifolium.de/netzteil/kap8.html
» Da würde z.B. ein IRF3808 im TO220-Gehäuse mit Uds 75V und Rdson 0,007 Ohm
» bei 20 A gerade mal 0,014 V verlieren. Wenn du den genügend schnell
» schaltest, sollte er sich nicht wesentlich aufheizen.
»
» » Du meinst das liegt nur an den IGBT?
»
» IGBTs bei diesen Spannungen sind meistens uneffektiv weil zu langsam und
» zu hoher Spannungsverlust.
» Die nimmt man eher bei Anwendungen mit Netzspannung.
»
» » Okay, mag sein dass du recht hast. Ich werde mir morgen mal bessere
» » MOSFETs besorgen und das nochmal probieren.
» » Aber: beim Trafo ist mir auch nicht ganz wohl.
» » In jedem Buch, wo ich mir das Thema anschaue, stehen andere Formeln
» drin
» » zur Berechnung der Windungszahl. Wie macht man es denn RICHTIG? Das
» kann
» » einem irgendwie keiner sagen. Oder vielleicht doch, jemand von hier?
» :-)
»
» Einfache Merkregel für Gegentaktwandler mit 100% ED:
» Kernquerschnitt in mm² X max. Flußdichte (z.B. 0,3T) ergibt max. magn Fluß
» in µVs. Die so erhaltene Zahl ergibt die Umlaufspannung (V/Wdg) bei 250
» kHz.
» Beispiel:
» A = 200 mm² Bmax = 0,2T ergibt max Fluß 40 µVs. Bei 250 kHz werden max.
» 40V pro Windung induziert. Bei 25 kHz wären es nur 4V/Wdg.
»
» Jörg


Vielen Dank erstmal.
Wie sieht das aus mit mehreren Sekundärwicklungen? Kann man das irgendwie ausgleichen, dass die Spannungen da auseinander laufen bei unterschiedlicher Belastung? Bspw. habe ich eine 24 V und eine 5 V Wicklung; wenn ich die 24 V belaste, dann schwanken auch die 5 V mit. Wie verhindern?


Dann: xy meint, ich solle die Magnetisierung berechnen. Davon habe ich nun aber wirklich keinen Plan; kann mir da einer verraten wie das exakt geht? Ich kenne zwar schon die Formeln für Magnetismus, mit B, H, Theta und Phi, aber wie ich das hier konkret umsetze, daran hapert's noch.

Grüsse
Fritz



Gesamter Thread:

Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - Fritz, 13.05.2009, 22:21 (Elektronik)
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - x y, 13.05.2009, 22:40
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - Fritz, 13.05.2009, 22:45
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - J.R.(R), 14.05.2009, 00:30
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - Fritz, 14.05.2009, 11:51
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - x y, 14.05.2009, 12:41
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - Fritz, 14.05.2009, 19:16
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - J.R.(R), 15.05.2009, 00:11
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - Fritz, 15.05.2009, 07:07
Brauche Hilfe bei der Dimensionierung eines Schaltnetzteils - x y, 15.05.2009, 12:02