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Verluste von Vorschaltgeräten bei Leuchtstoffleuchten (Elektronik)
» Hallo Bube
»
» Erst mal zur konventionellen Vorschaltdrossel. Eine Leuchtstoffröhre ist
» eine Gasentladungslampe. Das ionisierte Gas ist nicht in der Lage den
» Strom zu begrenzen, so wie ein Widerstand es könnte. Also schaltet man
» eine Drossel (Induktiven Widerstand) vor die Röhre. Diese begrenzt den
» Strom auf den Wert, der, der Röhrenleistung entspricht. Die Drossel hat
» auch die Aufgabe, die Röhre nach dem Einschalten, dazu zu bringen, dass
» das Gas ionisiert (Zündet) Die Netzspannung von 230V kann das nicht. Der
» Zünder, der zu solchen Lampen gehöhlt, ist anfangs kurzgeschlossen und
» lässt Strom über die Drossel und die Heizwendeln der Röhre Fließen. Die
» Heizwendeln der Röhre erhitzen das gas in Ihrer Umgebung und erleichtern
» das Zünden. Der Zünder hat ein Bimetall welches durch den Stromfluss
» erwärmt wird und den Kontakt öffnet. Die Abrupte Unteerbrechung des
» Stromes lässt das Magnetfeld der Drossel zusammenbrechen. Dabei entsteht
» eine hohe Induktionsspannung, die, die Röhre zündet. Die Drossel dient
» jetzt nur noch zur Strombegrenzung. Die Brennspannung der Röhre liegt am
» Zünder an. Der Ist ebenfalls mit gas gefüllt welches wie bei einer
» Glimmlampe am leuchten gehalten wird. Diese Glimmentladung erzeugt soviel
» Wärme, das der Bimetallkontakt weiterhin offen bleibt. Also braucht der
» Zünder schon ein bisschen Energie die nicht zur Erhellung des Raumes
» beiträgt. Diese kann man allerdings vernachlässigen. Die Drossel ist eine
» Drahtwicklung und Draht hat nun mal einen ohmschen Widerstand. Die Drossel
» ist eben doch keine ideale Induktivität. Der ohmsche Widerstand erzeugt
» wärme (Verlustleistung). Um solche Drossel in einer angemessenen Größe zu
» fertigen, wird die Spule auf einen Eisenkern gewickelt. In diesem
» Eisenkern entstehen durch das Magnetische Wechselfeld Wirbelströme. Eisen
» hat auch einen ohmschen Widerstand. Also entstehen im Eisenkern auch
» Verluste. Solch eine Vorschaltdrossel wird im Betrieb warm. Diese
» Wärmeleistung trägt nichts zur Erhellung der Leuchtkraft bei (Verlust)
» Moderne, elektronische Vorschaltgeräte haben Transistoren wiederstände und
» solchen Kram in sich und verbraten eben auch Energie.
»
» alles klar?![]()
Danke super erklärt.
Nur ich versteh nicht warum ich 66W ziehe und nicht weniger wie 58W. Ich mein: strom steigt doch nur wenn widerstände egal ob ohmisch oder nicht parallel geschalten sind. In reihe fällt doch die Wirkleistung je mehr widerstände ich rein schalte.Ein 100ohm Widerstand brauch an 230V 529W und 2 in reihe die hälfte.Jetzt versteh ich nicht warum der stromaufnahme steigt.Sonst würde ja der Leistungsmesser nicht mehr anzeigen.Leistungsmesser zeigen ja wirkleistung an.Also UxIx Cosinus...Ich möchte nur wissen warum die wirkleistungaufnahme steigt???Ich mein die ist doch immer gleich es ändert sich doch nur Schein und Blindleistung.Was wär wenn die Spule mehr wicklungen hat dann zieht die Leuchte doch weniger Strom, Licht müsste dunkler werden.Leistungsaufnahme geht dann runter oder?
»
Ich dreh ab vor lauter Leistungen und Fasenverschiebungen
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