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Synchrongleichrichter (Schaltungstechnik)
Hallo,
» Der Vorteil ist, dass Störpannungen, welche nicht in
» Phase mit der Wchselspannung sind, keinen Gleichanteil
» erzeugen und somit durch den Tiefpass herausgefiltert
» werden.
Nicht ganz. Es werden nur Störspanungen unterdrückt, deren Frequenzanteile genügend weit von der Trägerfrequenz entfernt sind. das sind vor allem die Offsetspannung des Verstärkers und evtl. Netzeinstreuungen. Ist der Abstand zur Trägerfrequenz kleiner als die Grenzfrequenz des Tiefpasses, wird auch der Meßwert entsprechend unstabil.
» Dieses Schaltungsprinzip wird häufig angewendet, wenn
» man sehr kleine Spannungen vertärken will.
» Schau' doch mal in einem Mathe-Buch unter "Winkelfunktion"
» und "Multiplikation von Sinusfunktionen" nach. Dann
» kannst Du das Funktionsprinzip nachvollziehen (ein paar
» Formeln machen sich in einem Refarat ganz gut).
Das Ganze findet sich auch unter dem Namen Synchrondemodulator oder Synchrongleichrichter. Meistens verwendet man auch keinen teuren echten Multiplizierer sondern Analogschalter, die mit einer Rechteckspannung geschaltet werden und die Polarität des Meßsignales umschalten. Mathematisch gesehen ist das dann eine Multiplikation mit einer Rechteckspannung. Da der Tiefpass die Oberwellen ausfiltert, ist das Ergebnis das Gleiche.
Jörg
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