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IC schaltet nicht wie gewünscht (Schaltungstechnik)
» Ich denke, es sollte gehen, wenn Du parallel zu jedem Pull-Down-Widerstand
» (R12 bis R19) ein Keramikmultilayer-Kondensator von 0.1 uF schaltest.
Nichts gegen ein paar gute Kondensatoren, aber parallel zu R12 bis R19 werden die nichts bringen.
Die Leitung vom IC bis zu T2 dürfte ausreichend kurz sein, dass dort nicht mit dem Einkoppeln einer Störung zu rechnen ist, wenn er nicht gerade einen Piratensender in 20 cm Abstand betreibt.
Ich nehme an, Du hast Dich verschrieben und meinst R1 bis R8, da Du auch von Pull-Down-Widerständen sprichst.
Einen Wechsel auf die (wesentlich hochohmigere) CMOS-Version halte ich nicht für signifikant besser. Klar, die zum Durchschalten notwendigen Pegel sind symmetrisch und liegen nicht wie bei der LS-Version bei unter 800 mV, aber dafür hast Du jetzt Eingangsimpedanzen im oberen MOhm Bereich... und dann noch:
» Damit hättest Du generell einen höheren Störsignal-Abstand, die Eingangs-Pulldown-Widerstände könnte man hochohmiger wählen und der Ruhezustand der Schaltung würde kaum Strom brauchen
Du hast mitbekommen, dass er die Störungen los werden will und keinen low-power Radio Empfänger bauen will?
Dann lieber ein paar Kondensatoren parallel zu R1 bis R8 und die Widerstände etwas kleiner.
Wenn er natürlich vorher gemütlich über den Teppich zur Schaltung schlurft und den Funken regelrecht sieht, hilft auch das nicht.
Gruß
Torsten
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