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Experimentieren bringt Aha-Effekte... (war: OpAmp mit ...) (Elektronik)
» » »[...]R2 mit 200k annehmen, dann käme ich
» » » auf knappe 80 kHz Grenzfrequenz.
»
» » Ja, aber besser wäre R2 = 100k und C2 = 20 pF (Normwert = 22 pF)
» » Wenn Du C2 zu klein machst, verfälschen all zu leicht parasitäre
» Kapazitäten.
» das stimmt wohl. ok
»
» » » Den C1 würde ich dann auf 100n setzen.
» » In dem Fall ein lassen.
» Was meinst du damit?
Den alten Wert mit 220 nF bleiben lassen. Aber jetzt mal andersrum:
» Also mein zu verstärkendes Signal hat eine fixe Frequenz von 40 kHz. Die
» Grenzfrequenz des Hochpasses wird natürlich schwanken, wenn ich die
» Verstärkung anhand der Widerstände anpasse
Je niedriger dieser Widerstand ist, um so höher die Grenzfrequenz. Wähle fuer C1 einfach einen Wert, dass die Grenzfrequenz nicht höher wird, als etwa 1/10 der Frequenz von 40 kHz die Du übertraegst und verstärkst. Also maximal 4 kHz, besser weniger. Auf diese Weise wirkt sich der Scheinwiderstand des C1 nicht mehr nennenswert aus. Berechne die Frequenz einfach mit f = 1 / (2 * PI * R *C ).
So, ich hoffe Du hast es verstanden. Wenn noch nicht so ganz, so empfehle ich Dir nicht zu lange zu grübeln. Einfach mal mit einem Testboard und den Bauteilen Versuche anstellen. Das bringt Aha-Effekte.
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Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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