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kleine Kugel detektieren (Elektronik)
» danke für die antwort.
» --naja, wie schon im Threat beschrieben!
» eine preparierte kugel soll detektiert werden, die über ein irgendwie
» gestaltes Pad fliegt.
» optisch ist leider keine Lösung, da Kunststoffobjekte sich in Reichweite
» des Padfeldes befinden können.
» ich denke, es geht nur induktiv/kapazitiv, aber wie?
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Hallo Flix,
Hm, mal zur Auflösung der Dimensionen:
Meinst du r oder D weil bei r=20mm wäre D=40mm der Kugel.
Dann fliegt diese über ein Pad mit 20 mal 100mm, quer oder der Länge nach angeordnet? - diese 40mm Durchmesser?
--> ok, zum Thema:
Fluggeschwindigkeit sollen so 20m/s - Sekunde zu sein, ok.
Ich denke mal laut, kann aber sein dass ich noch falsch liege, aber ist nur mal ein lautes Denken:
Für den Fall, dass nun die Dimensionierung so ist, als Grundlage jetzt das PAD: 20x100mm der Länge nach:
Der Flug ist 20000mm per Sekunde -> Tschüß und weg! ist die Kugel!
Also, mein Umkehrgedanke ist nun, auf was ich hinaus will:
Die Geschwindigkeit liegt im viele 100e MHz Bereich!!
nun ---> 100MHz entspricht 3m Signallänge, 300MHZ entspricht 1m; erst im GHZ Bereich (3GHz 10cm) stoßen wir auf den cm Bereich.
Keine Induktivität, noch dazu wenn ein Wegabstand zum Sensor ist, ist so schnell.
ALSO nur mal-- das war der erste Gedanke, der schnell durch den Kopf geschossene.
Also, mein erster Ansatz wäre eine Sensorstrecke in Form einer Stripline, also einer Antenne, die dimensioniert ist, mit allem was dazu geört, Oszillator, Modulator, das umkehrte usw. damit du ein schnell wanderndes Resonanzfeld - eben in einer Laufzeitstrecke, auswertest.
Daran hängst einen Ereigniszähler - Frequenzzähler haben so was auch.
Es ist ja eben eine 100mm Messstrecke gegenüber gestellt von 20000mm Wegstrecke per Sekunde. Lege mal die 100mm auf die 20000mm und schieß die Kugel drüber.
Die Einschalt/Ausschaltflanke bedarf da Bruchteile von (µ,n,p)Sekunden, dazu kommt noch die notwendige Torzeit (das logische "high"-wert-zwtschken-orangen) für die Auswertung.
- Dein Hinweis warum du nichts "gesehen" hast, ist schlicht, meiner Vermutung nach, die hohe Flug-Geschwindigkeit.
Du könntest die Kugel auch mit einem höher permanenten Element ausstatten - ein Magnet zB.
Dann wäre das Stripline - "Radar" vermutlich besser bedient.
Die Stripline-Strecke (100mm lang, oder doch 20mm weil die Kugeln ja im cm Abstand daher kommen!! ???) stelle ich mir als Doppelantenne vor.
Auf der einen Seite hast den HF-Oszillator, mit der Sendeantenne.
Auf der vis a vis die Empfangsantenne und dahinter der Empfänger- "Radar". fliegt nun die Kugel quer drüber, stört sie das Oszillator Signal - was dannder Träger wäre, durch modulation, das dann durch ein ZF zu ein Nutzsignal umgewandelt wird.
Dieses kanst dann mit dem Zähler auswerten.
Ist so mal ein Gedanke, also wirklich mal grob ausgeplaudert.
Sorry auf jetzige technische Detailfehler, die würden ja sowieso ausgemerzt werden, mit dem wirklichen Aufbau.
Grüße
Gerald
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