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? zu LED Phänomen (Elektronik)
» Hallo, ja so habe ich es gemacht. Kannst du mir dann mal die Problematik
» genauer erklären?
Nimm Dir mal ein Datenblatt einer LED (ziemlich egal welche) oder ein Buch über Halbleitergrundlagen und schau Dir eine typische Strom-Spannungs-Kurve einer LED (oder einer Diode) an.
(Kennlinie, die den Stromfluss über der Spannung darstellt)
Dort sieht man, dass bis zu einem bestimmten Punkt praktisch kein Strom fließt. Danach beginnt die Kurve stark anzusteigen und erreicht schnell den Nennstrom der LED von z.B. 20 mA. Die dafür notwendige Spannung nennt man Flussspannung. Erhöht man die Spannung weiter, so steigt auch der Stromfluss exponentiell an.
Jetzt überleg Dir mal, was passiert, wenn bedingt durch Prozesstoleranzen die Flussspannung einer Serienstreuung unterworfen ist. Du hast jetzt zwei LEDs parallel geschaltet und die Flussspannungen betragen (beispielsweise) 2,2 V und 2,3 V. Wie teilt sich der Strom durch die beiden LEDs auf?
(Nur mal grob schätzen, bloß nicht rechnen
)
Google findet sicherlich auch etliche Artikel zu dem Thema. Ist nämlich ein sehr beliebter Fehler.
Das Problem kannst Du sehr einfach lösen, indem Du beide LEDs in Reihe schaltest und mit einem gemeinsamen Vorwiderstand betreibst oder indem beide LEDs einen eigenen Vorwiderstand bekommen.
Gruß
Torsten
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