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LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung (Elektronik)

verfasst von El-Haber, 21.04.2009, 16:30 Uhr

Hi,
damit die Spannung am Pin 5 langsam ansteigen kann, braucht es statt der beiden Widerstände (R3,R4) einen Kondensator nach Masse und einen Ladewiderstand nach +12V.
Für die geforderten 6-10 Sekunden werden diese Kondensatoren relativ groß zu wählen sein.

Berechnung: vollständige Ladung eines Kondensators ist nach einer Zeit von 5x der sich aus R * C ergebenden Zeitkonstante gegeben. Nach 1x Zeitkonstante ist bereits eine Spannung von ca. 67% erreicht. Der Eingang (Pin 5) ist ab ca. 1,3V voll ausgesteuert.

Bei einem Ladewiderstand von 470kOhm würde ein Kondensator von 12uF in ca. 6 Sekunden diese 67% Spannung erreichen.
Wenn also von den 12V ein Spannungsteiler eine Spannung von ca. 2V erzeugt (R3/R4 = 5:1 = 10k:2,2k), dann kann der Vorwiderstand von 470kOhm am +Pol des Kondensator und am Pin 5 angeschlossen diese Verzögerung bewirken.
Beim Ausschalten braucht es dann noch eine Versorgungsüberbrückung für die Relais und den Baustein, wenn die 12V von der Ladeschaltung getrennt werden (Ausschaltsimulation) und damit die Spannung wieder abfällt.

Achtung: die Spannung steigt nicht linear - entweder den LM3915 verwenden oder statt des Vorwiderstandes am
Ladekondensator eine Stromquelle mit BF245 aufbauen.

Soweit zum Weiterdenken.

Cu
Stef



Gesamter Thread:

LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung - Martin_U5(R), 21.04.2009, 12:54 (Elektronik)
LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung - geralds(R), 21.04.2009, 14:54
LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung - Theo(R), 21.04.2009, 16:04
LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung - El-Haber, 21.04.2009, 16:30
LM3914 - Ein.- und Auschaltverzögerung - El-Haber, 21.04.2009, 16:33