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OPV an hochomiger Quelle (kondensator) (Schaltungstechnik)
» » Was Du hier andeutungsweise schilderst, geht in Richtung Komparator,
» weil
» » eine Gegenkopplung zwischen Ausgang und inv. Eingang willst Du ja nicht
» » haben, denn Du willst der nackte extremst hohe Eingangswiderstand des
» » invertierenden Einganges.
»
» Aber wo habe ich das denn geschrieben. Natürlich ist der OPA in meiner
» Schaltung zwischen dessen Ausgang und dem invertierenden Eingang
» rückgekoppelt, so wie das auch im Kompendium hier beschrieben ist für
» einen nichtinvertierenden Verstärker.
Jetzt ist's klar. ich finde, Du hast das nicht klar geschrieben.
Nebenfrage: Verstehst Du auch, dass durch diese Gegenkopplung am invertierenden Eingang, die sogenannte virtuelle Spannung entsteht die der Spannung am nichtinvertierenden Eingang entspricht, und deshalb der Eingangswiderstand am invertierenden Eingang praktisch Null Ohm ist? Dass es zu diesem Effekt kommt ist regelungstechnisch begründet.
» Die kapazitive Kopplung zwischen dem
» OPA und meinem Meßsignal bezieht sich ausschließlich auf den
» nichtinvertierenden Eingang.
Okay.
» Nur kommt halt zwischen Kondensator und OPA
» nichts mehr -
Nein, das geht nicht!
» normalerweise würde ich dort einen Widerstand gegen GND
» hintun, um ihn auf des entsprechende Potential für DC zu legen.
Diese Referenzierung ist immer nötig! Aber mit CMOS- oder JFET-Opamps kann dieser Widerstand sehr hochohmig sein.
» Das will
» ich nach möglichkeit hier aber vermeiden (was wohl nach euren Postings
» allerdings so nicht zu gehen scheint, zumindest prinzipiell nicht, denn in
» der Praxis geht es mit einigen OPAs tatsächlich - meine Frage ist
» allerdings grundsätzlicher Natur).
Nein, das funktioniert mit "einigen" Opamps nur scheinbar. Stabil funktioniert das nicht!
--
Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
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Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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