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Overload-Sicherung für Elektromotor (Elektronik)
» » Hallo Thomas,
» »
» » danke für die schnelle Antwort. Also zunächst zu den Spulen: Das sind
» » alles unterschiedliche Relais. K2 ist ein Stromstoßrelais. Dieses
» steuert
» » das Relais K1 (Motorumpolrelais) an, wodurch dann die Drehrichtung des
» » jeweiligen Motors geändert wird. K3 ist ein bistabiles Relais, mit
» dessen
» » Hilfe der betreffende Motor ausgewählt wird. Die Motoren werden an den
» » Pads 1 bis 4 angeschlossen. Ich weiß, die Schaltung ist aufwändig
» » umgesetzt und man kann das auch ohne Relais rein elektronisch regeln,
» aber
» » dafür bin ich noch nicht fit genug.
» » Ich werd gleich mal an jede Spule eine N4148 löten. Aber ich muss mir
» erst
» » wieder einen neuen LF351 besorgen gehen.
» » An die Spulen der Motoren kann ich leider keine Diode löten, da sich
» die
» » Drehrichtung ständig ändert.
» » Reichen 2 kOhm Serienwiderstände vor Pin 2 und 3? Ich gehe mal davon
» aus,
» » dass die beiden Widerstände im Idealfall gleich groß sind, oder?
»
» Hallo,
» der LF351 wird nach dem Einschalten von K4 über 100 Ohm
» und 10uF versorgt, während die Eingänge sofort auf
» 12V liegen -> Latchup?
Soviel ich weiss, entstehen die parasitären Thyristoren auf dem Chip nur beim Prozess der Entstehung von CMOS-Strukturen. Diese Thyristoren machen den sogenannten Latchup-Effekt erst moeglich. Trotzdem, darf die Eingangsspannung nicht ausserhalb der Betriebsspannung liegen, sonst führt es an den Eingängen zu Strömen und darum empfehle ich diese 10-k-Widerstaende direkt vor Pin 2 und Pin 3 anzubringen, die diese Ströme durch Begrenzung unschädlich machen.
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Gruss
Thomas
Buch von Patrick Schnabel und mir zum Timer-IC NE555 und LMC555:
https://tinyurl.com/zjshz4h9
Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
https://tinyurl.com/fumtu5z9
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