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Hurra :D (Elektronik)
Guten Abend!
die letzten beiden Tage waren erkenntnisreich:
1: Elektroniker/ die Forscher hier sind lustige, super-intelligente und kommunikative Leute!
2: Das ELKO-Forum ist unschlagbar, hilfreich, so viel Engagement!
3: Die gesamten ELKO-Seiten sind höchst informativ ...
nun aber genug, sonst klingen Euch zu doll die Ohren! Kommen wir zu->
4: ICH GLAUB, ES LÄUFT!
(oder die dümmsten Bauern ernten die grössten Kartoffeln)
Hatte mich heute komplett in meine Dunkelkammer zu meinem Photomultiplier zurück gezogen und bin alles durchgegangen, was Ihr mir so an Tipps gegeben habt.
Die Beschaltung des OPamp als Strom-Spannungswandler von Thomas gestern, so funktioniert das!
Der Hinweis des anderen Thomas war ernst zu nehmen, die Photomultiplier sind offenbar wirklich saumässig lichtempfindlich.
Und der OpAmp mit seiner Ausgabe von 13.8 V gestern war in der Tat total übersteuert.
So konstruiere ich den "Tathergang"
Zunächst war wirklich nur die Kontaktierung des BNC-Steckers für das Hochspannungskabel defekt.
Nach Reparatur und Aufsetzen des Photomultipliers auf das Sockel-Assembly, und in Betriebnahme des OPamp mit der Versorgungsspannung von +/-15 V sowie Anlegen der Hochspannung habe ich am Ausgang die besagten 13.8 V im "Dunkeln" gemessen.
Fakt war: im Hintergrund leuchtete schwach eine Infrarotlampe und Kollege Schumi guckte unterm Tisch mit einer Taschenlampe auf die Anzeige der Mess-Spannung. Dieses Licht reichte aus, um eine solche Elektronen-Kaskade auszulösen, das der Opamp übersteuerte. Das nehme ich an, weil wir heute morgen probeweise ins Blaue die ganze Messapparatur komplett zusammensetzten, d.h. Schutzhülle (mag. Abschirmung) um den PMT, PMT und Schutzhülle in eine zweite, alles zusammen unter ein schwarzes Tuch. Und abrakadabra weg waren die 13.8 V. Bei einer Hochspannung von -1000V "nur noch" 3.8 V Dunkelstrom. Wir schöpften Hoffnung und liessen Licht durch Monochromator auf die Probe, und von der durch eine Blende mit minimaler Apertur auf den Multiplier fallen. Wup, die Mess-Spannung verringerte sich.
Ebenso bewirkt die Reduktion der Hochspannung erwartungsgemäss eine deutlich geringere "Dunkelspannung".
Soweit scheint alles ganz gut zu laufen.
Jetzt kämpfe ich bloss mit dem fetten Mess-Signal. Grotesk - man ahnt es nicht! Das Messprogramm kommt nicht so ganz mit den hohen Spannungen bzw. Spannungsänderungen klar, und steuert dementsprechend das Keathley-Messgerät noch mit viel zu geringen Messbereichen. Quelltext des Vorgängers finde ich nicht, aber irgendwas ist ja immer ![]()
Morgen gehts weiter!
Ich hoffe nur, ich hab mich jetzt nicht zu früh gefreut und alle Signale fehlinterpretiert.
Viele Grüsse und vielen, vielen lieben Dank für Eure Hilfe!
Daniela
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