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zu viel Strom auf Amplifier - was passiert? (Elektronik)
Hallo Daniela,
was ich zunächst machen würde:
Versorgungsspannungen überprüfen, Hochspannung - also Deine 700 V und die OPV-Versorgung (z. B. +/- 15V oder weniger, vielleicht auch nur eine Spannung (also z. B. +12V oder so), also keine symmetrische Versorgungsspannung.
Ohne jede Versorgungsspannung den Multiplier ziehen (vorsicht, manche Typen sollten nicht hellen Licht ausgesetzt werden, evtl. Datenblatt aus dem Web laden).
Dynoden-Teilerwiderstände mit Ohmmeter messen.
OPV-Versorgung anlegen und über einen Widerstand 1MOhm einen geringen Strom (1V an 1MOhm = 1µA)in den Verstärkereingang (entsprechender Fassungspin des PMT) einspeisen. Dann sollte ein Ausgangssignal meßbar sein.
Evtl. prüfen, ob der Verstärker wechselspannungsgekoppelt ist, dann müßtest Du ein Wechselspannungssignal von etwa 1V einspeisen (oder impulse wenn es z. B. ein Szintillationsdetektor ist) Bei Spektrometern und dergl. auf die Chopperfrequenz des Lichtstrahls gehen)
Ist bis dahin der Fehler nicht gefunden, würde ich die Hochspannung an den Dynoden überprüfen (Widerstände können mit dem Ohmmeter OK scheinen, aber bei 700V was ganz anderes machen....).
Leckströme können natürlich auch auftreten, dann hättest Du wahrscheinlich einen übersteuerten Verstärker.
Viel Erfolg
Hartwig
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