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Mikroempfindlichkeit (Elektronik)
» » Das Mikro braucht mind 1,5 Volt Versorgung und schluckt 500µA.
» » So, dann hast eine einfache Spannungsteiler Rechnung.
» »
» » Wie entscheidest du dann? ![]()
»
» Sorry, aber ich sehe nicht ganz, wo da eine Spannungsteilerrechnung sein
» soll, das Mikro hat wahrscheinlich keine lineare Kennlinie.
»
» Ich hab übrigens gerade mal das Mikro mit Poti an 5V gehängt. Leider komme
» ich nicht auf 500 µA. Selbst wenn ich das Mikro direkt an die 5V hänge,
» fließen nur 220 µA.
Hi Tris,
Vielen Dank für dein privates Mail.
Also nötigen lasse ich mich sicher nicht, ok. 
Ob ichs will oder nicht, alles ist hier freiwillig.
Ob ichs kann oder nicht, das verrate ich dir nicht.
Ich habe dir alles bereits mitgeteilt, damit du den Widerstand berechnen kannst.
Brauchst nur die von mir angegebenen Links verfolgen, und dann auch befolgen.
Mach deine Hausaufgaben!
Es ist doch eh einfach:
Schau dir nochmal den Inhalt der Microkapsel an. Da ist ein Kondi in Form von Membranen und daran ein JFET-Transi.

Hier dargestellt in Form eines Transiverstärkers, ein Emitterfolger, mit Filter, daran ist der XLR-Stecker.
Und der Bias-widerstand ist ganz oben rechts im Plan.
Mit diesem Verstärker gehst raus zum nächsten deinen externen.
Wie du siehst ist das ein OpenDrain, hier sogar beide offen, weil der Emitterfolger unmittelbar daran hängt, im gleichen Micro Gehäuse, und somit eine Einheit Sourcefolger - Emitterfolger bildet.
Der JFET-Kreis ist ein Drainwiderstand - FET - SourceWiderstand, eine Stromgegenkopplung. Quer ist dann der Abgriff.
Deine Schaltung:
Na und der braucht einen Pull-up -> Lastwiderstand, der den Leistungskreis schließt.
Von dort greifts dann über den Koppelkondi das Sprachsignal ab.
Der Link, wo du die Micros bekommst, mit "Kurz"-Datenblatt.
http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=0&act=&act_sub=&artid=2718&spr=DE&typ=u
So dann, was tun?
Schritt 1: - Geh vom Schalldruck aus, der ja eine entsprechende Spannungsänderung am Kondi erzeugt.
Du brauchst dazu klar eine Vorspannung die auf den Kondi beaufschlagt wird, "bias".
Mindestens 1,5 Volt - für den FET, und durch das E-Feld das am Kondi entsteht steuerst das Gate, da reichen doch ein paar Ladungsträger. Hast mehr, dann kriegt der FET mehr.
Also, Schalldruck auf Spannung umwandeln - da hatte ich dir doch den Link von sengspielaudio gegeben.
Mit dem Datenblatt kannst nun rechnen. Damit ergibt das die Steuerspannung für den FET.
Nächste Schritt weiter rechnen auf den Leistungskreis die Verstärkung.
- Der Leistungskreis? wie geht das?
-- Deine Hausaufgabe!!!!
Ich wollte dir vorher keine Formeln geben, weils ja deine Spielerei sein soll.
Ausserdem, was soll das, dass du die Kapsel direkt an die Versorgung anhängst? Wie willst dein Sprachsignal transportieren? Auf der Versorgung, Geheimnis - das ginge sogar - ist die Phantomspeisung.
Willst den FET zerstören? Wennst noch vorne draufbläst, machst am FET-Ausgang einen Kurzen.
Du brauchst einen Widerstand im Lastkreis, als Strombegrenzung und Potentialabstand.
http://www.freescale.com/files/rf_if/doc/app_note/AN211A.pdf?fsrch=1
Schau ins FET - Datenblatt, meist ist das so ein J300er Typ suche mal. -

Die von dir gewünschte Ausgangsamplitude ergibt, nebenbei gesprochen, deinen Wert des Lastwiderstandes.
Hast den niederohmiger, ziehst das Potential mehr auf plus, bzw. umgekehrt.
--> JFET Verstärker, ganz einfach.
Es soll halt ein sauberes, nicht verzerrtes, Signal sein = passender Wert.
Die Versorgung spielt sicher eine große Rolle, bes. höher als 10Volt. Das braucht man aber nicht, es sei denn du hast nichts anderes, dann runterstabilisieren mittels Zener. Das Signal bewegt sich im mV Bereich, in der Kapsel am Kondi µV bis mV. Dananch verstärkst mit einem passenden "Signalhub".
Aber Achtung! Innerhalb der erlaubten Parameter der Teile in der Kapsel.
PS: Die Eier werden oft in der Wiese versteckt!
Suche mal dort, vielleicht findest was.
Viel Spass beeim Tüfteln.
Grüße
Gerald
--
...und täglich grüßt der PC:
"Drück' ENTER!
Feigling!"
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