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Erregerschaltung (Schaltungstechnik)

verfasst von A-Freak(R)  E-Mail, 26.03.2009, 21:00 Uhr

Das sind phasenverschobene Übernahmeverzerrungen.

Deine Endstufe arbeitet in Klasse B (eigentlich schon C), das heißt die Transistoren haben keinen Ruhestrom und müssen vom OP aktiv angesteuert werden.

Fliest aus einer der beiden Endstufen momentan gerade ein Strom heraus ist der obere Transistor leitend und der OP-Ausgang muß 0,6V + x positiver sein als als es gerade für die Ausgangsspannung nötig ist. Wechselt der Strom seine Richtung und fliest in die Endstufe hinein so muß der OP-Ausgang um 0,6V + x negativer sein.

Da der OP nicht unendlich schnell ist braucht er eine gewisse Zeit um 1,2V + 2*x zu wechseln und in dieser Zeit hat der OP keinerlei Kontrolle über die momentane Spannung am Ausgang.

Bei einer Wirklast (z.B. Widerstand) würde der Wechsel dann erfolgen wenn die Spannung durch Null geht. Hast du eine überwiegend induktive Last ist der Stromfluß um nahezu 90° gegen die Spannung verschoben und der Sprung erfolgt in der Nähe des Scheitels.

Falls diese Verzerrungen bei einem induktivem Wegaufnehmer überhaupt stören mußt du die Schaltung verbessern. Erstens würde ich die Emmitterwiderstände entfernen, diese sind vollständig sinnlos. Zweitens einen noch schnelleren OP, z.B. den LM833.

Oder du nimmst gleich ein Paar Leistungs-OPs wie den TDA2030 der eine Endstufe mit Ruhestrom und Zubehör bereits eingebaut hat.



Gesamter Thread:

Erregerschaltung - Johannes_2, 26.03.2009, 17:27 (Schaltungstechnik)
Erregerschaltung - Altgeselle(R), 26.03.2009, 19:24
Erregerschaltung - A-Freak(R), 26.03.2009, 21:00
Erregerschaltung - Johannes_2, 26.03.2009, 21:24